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Rendezvous mit einem kauzigen Gesellen

Da wachten alle wieder auf

Am 12.11.2022 trafen wir uns am Ende der Straße mit dem schönen Namen „Fasanerie“. Wieder eine Ecke, in der man direkt neben einer Großsiedlung und mitten in der Großstadt (na ja, ein bisschen am Rande) Natur erleben und damit durchatmen und entspannen kann.

Kauz - Foto: Christine Kuhnert

Kauz - Foto: Christine Kuhnert

Wir entspannten uns nicht; denn die Exkursion begann! Wir gingen in den angrenzenden Wald, besprachen – mal wieder – den anwesenden Caniden – Wirbeltier, Säugetier, Zehengänger, vier Zehen mit nicht einziehbaren Krallen - und sahen viele Bäume mit Nistkästen. Die sind durchaus hilfreich in allen Gegenden, in denen alte und vielleicht kaputte Bäume nicht stehen bleiben dürfen.

Oft werden diese entfernt, weil es ja sein kann, dass die einem Menschen auf den Kopf fallen. Das ist dann an so einer Stelle auch gut und richtig. Aber wir Menschen sollen ja im Wald die Wege nicht verlassen, von daher kann an anderen Stellen eigentlich alles stehen (und am Ende umfallen) dürfen. Die Nistkästen dort haben ziemlich große Einfluglöcher. Da davon ziemlich viele dort hingen, gibt es wahrscheinlich keinen Streit unter den Vögeln, ansonsten ist es aber durchaus schon so, dass größere und stärkere Vögel kleinere und schwächere vertreiben.

Wenn man also Blaumeisen auf dem Balkon oder im Garten haben möchte, sollten die Einfluglöcher so klein sein, dass die Kohlmeisen nicht hineinpassen. Ist ja nicht jeder Vogel so wie der Kleiber! Der kleistert (klebt) den Eingang einfach soweit zu, dass nur er durchpasst. Daher auch sein Name, der von „kleben“ kommt. Wir fanden auch einen riesengroßen Kasten, sogar mit „Balkon“ und besprachen kurz, dass die Waldkäuze diese nutzen und gerne auf diesem „Balkon“ sitzen. Der Kasten dort in Lübars schien unbewohnt, jedenfalls guckte niemand raus. Kann aber auch sein, dass Herr oder Frau Waldkauz unten saß, so dass wir niemanden sehen konnten. Neben dem Waldweg konnten wir eine Senke sehen und weil dort Schilf wuchs, konnten wir sagen, dass es dort zumindest feucht, wenn nicht nass war. Das ist immer eine gute Gelegenheit, Fährten zu entdecken! Wir sahen also Spuren = Hinweise auf die Anwesenheit von Tieren und Trittsiegel oder Fährten, das sind die Fußabdrücke, wobei eine ganz wunderbar deutlich war.


Galle - Foto: Christine Kuhnert

Galle - Foto: Christine Kuhnert

Also konnten wir uns wieder der Frage zuwenden, wer so alles dort vor Ort war. Auf dem Bild ist also:

  • Ein Zehengänger (im Gegensatz zum Sohlengänger)
  • Ein Tier, das auf nur zwei Zehen läuft, also ein Paarhufer (Paar=zwei Stück von etwas)
  • Bei dem aber im hinteren Bereich deutliche Abdrücke der nach oben gewanderten anderen Zehen zu sehen sind (die heißen „Afterklauen“. „After“ kommt vom altdeutschen Wort für „hinten“)

Damit landeten wir bei Wildschwein. Dort waren auch undeutliche Spuren von Rehen und einige von Caniden, also entweder Hunden oder eventuell Füchsen. An einer Stelle haben wir dann das gefährlichste Tier der europäischen Wälder deutlich gerochen: Das Wildschwein. Das ist wirklich so gefährlich. Außer, wenn man Obelix heißt. Dann ist es das leckerste Tier der Wälder…

Apropos lecker: Wir hatten an einer Stelle einen schönen Überblick über die dort offene Landschaft. Diese ist ein Lebensraum für sehr viele Tiere, von denen wir zwei kurz auffliegen sehen konnten: Den Fasan, genauer den Jagdfasan. Diese Art ist hier nicht heimisch und wurde tatsächlich eingeführt, weil sie gut zu erlegen und gut zu verspeisen ist. Da die Art sich nicht überall gut selbst erhalten kann, man sie aber weiterhin jagen will, werden die Tiere immer noch in Volieren aufgezogen und dann freigelassen. Witzig, dass wir uns in einer Straße mit dem Namen „Fasanerie“ getroffen haben!


Spur - Foto: Christine Kuhnert

Spur - Foto: Christine Kuhnert

Woher kommt wohl der Name? Nun, Ihr dürft raten! Nach der Pause, in der wir noch die wunderschönen Eichelhäher bewundern durften und besprachen, woran man die im Flug sofort erkennen kann (richtig, an dem großen weißen Fleck auf dem Bürzel), hörten wir Kraniche. Und zwar die „Wir-sind-hier-unten“-Rufe. Den Unterschied zu den Flugrufen erkennt man schnell, wenn man darauf achtet. Sehen konnten wir leider keine, und wir liefen weiter. Und da fanden wir wieder etwas Spannendes. Eine Pflanzengalle! Inzwischen habe ich ein dickes Buch über Pflanzengallen gewälzt. Die werden zum Glück darin nach der Wirtspflanze eingeteilt, so dass ich „nur“ bei der Buche nachgucken musste. Und in der Tat handelt es sich um die „Gewöhnliche Buchen-Gallmücke“, auch „Buchenblatt-Gallmücke“ genannt – Mikiola fagi (Ihr seht auch hier wieder, dass es wesentlich einfacher und eindeutiger ist, sich die wissenschaftlichen Namen einzuprägen). Wie Ihr euch vielleicht erinnert – oder auch nicht – werden diese „Gallen“ genannten Auswüchse an Blättern oder auch mal anderen Teilen von Pflanzen entweder von Insekten oder Spinnentieren (Milben), Bakterien, Pilzen oder Würmern verursacht. Die Pflanze wird durch bestimmte Stoffe angeregt, diese Gallen zu bilden und in denen befindet sich der Nachwuchs des verursachenden Organismus.

In unserem Fall handelt es sich also um eine Mückenart. Kennzeichnend ist nicht nur die Form, sondern auch, dass die Wand der Galle sehr fest und dick ist – das haben wir gemerkt! - Im Innern ist ein Hohlraum mit einer weißen Mückenlarve. Die haben wir deutlich gesehen. Im nächsten Frühjahr verpuppt sich im Frühjahr und die Mücke schlüpft dann kurz danach.  Wir sprachen kurz nochmal darüber, wie sich Fichte und Tanne unterscheiden („Stichtse, ist’s ne Fichte“), dass Lärchen die einzigen Nadelbäume bei uns sind, die im Winter ihre Nadeln abwerfen, warum bei den Laubbäumen sich die Blätter verfärben und abfallen, aber die Konzentration war denn doch nicht mehr da. Was tun? Nun, ganz einfach: Wir kamen zum Highlight des Tages, haha, alles geplant! Nämlich zu einem Friedhof. Und da saß er – oder sie, keine Ahnung, kann man nicht sagen. Da „übertagte“ ein Waldkauz! Das war natürlich super!


Admiral - Foto: Christine Kuhnert

Admiral - Foto: Christine Kuhnert

Eulen allgemein erkennen wir an

  • Dem großen runden Kopf mit Augen, die nach vorne gerichtet sind
  • Der gedrungenen Gestalt

Übrigens: „Vögel frieren nicht“ – Das ist so nicht ganz richtig. Zwar haben alle Daunenfedern am Leib und wetterfeste Deckfedern, und die einheimischen Vögel, die nicht wegziehen, sind damit vor Kälte gut geschützt.

Andererseits sind Vögel gleichwarm (im Gegensatz zu den wechselwarmen Tieren, Ihr erinnert euch), haben aber eine wesentlich höhere innere Temperatur als wir Menschen. Und die müssen sie aufrechterhalten, um zu überleben, genau wie wir.

Auch uns darf ja die Körpertemperatur bestimmte Werte nicht unter- oder überschreiten. Die Vögel, die nicht in wärmere Gegenden ziehen, helfen sich dabei durch:

  • Aufplustern (damit wird eine Luftschicht erzeugt, das ist wie eine Daunenjacke oder ein Thermoanzug) oder
  • Gruppenkuscheln (Zaunkönig, Gartenbaumläufer). Das machen aber nicht alle Arten, denn dabei wird ja das Federkleid wieder zusammengedrückt. Dafür bekommt man die Wärme der Nachbarn ab. Deshalb machen das die Zaunkönige zum Beispiel nur in ganz besonders kalten Nächten. Lasst deshalb in den Hecken die alten Nester stehen! Zwar werden die im kommenden Jahr nicht wieder bezogen, aber wenn es doll kalt wird, übernachten die Vögel dort.

Gedicht von Christian Morgenstern:

In einem leeren Haselstrauch
Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
Und mitten drin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
Und obendrüber da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie Hans hat‘s niemand nicht.

Sie hör‘n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

Aus Nistkästen solltet Ihr übrigens die alten Nester sehr wohl entfernen! Denn dort sind immer Abfälle und Parasiten drin, die dann in der nächsten Saison nicht so wirklich gut für die Vögel sind. Viele Vögel übernachten auch gerne darin. Der Kasten selber schützt sie dabei genug. Und warum frieren sie nicht an den Füßen? Oder frieren auf dem Eis fest (Enten, Gänse, Schwäne, Pinguine…okay, nicht einheimisch…)? Sie haben einfach von Anfang an kalte Füße. Das hatten wir bei den Enten schon mal genauer besprochen und das wird auch wieder besprochen. Die ganze Zeit über hatten wir Sonnenschein, man kam sich nicht vor wie im Herbst. Besonders auch dann nicht, als wir zwei Schmetterlinge sahen, Admirale. Allerdings ist das so ungewöhnlich denn auch wieder nicht, denn stellt euch vor: Der Admiral (Vanessa atalanta) gehört nämlich zu den Wanderfaltern, zieht also in den Süden. Unglaublich, oder? Benannt ist der Schmetterling nach Atalante, einer Jägerin aus der griechischen Mythologie.

Wir jedenfalls gingen mit neuen Eindrücken und sehr glücklich nach Hause. Vielleicht gelingt es uns noch öfter, Waldkäuze zu entdecken. Oder andere sehr interessante Tiere oder Pflanzen!


Mitmachen!

Kindergruppe Reinickendorf - Foto: Patricia Hohm

Kindergruppe Spandau

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