Handys für Hummel, Biene und Co.
Mit Ihrem Althandy können Sie etwas für den Insektenschutz tun
Althandys - Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Pausierung der Aktion „Handys für Hummel, Biene & Co“
Aus logistsichen Gründen pausiert die Aktion zur Zeit auf unbestimmte Zeit.
Ganzjährige Berliner Sammelstellen
Auch hier können Sie alte Handys abgeben:
Die BSR nimmt ausgediente Handys auf ausgewählten Recyclinghöfen und in Partner-Baumärkten entgegen und führt die darin enthaltenen Wertstoffe zurück in den Stoffkreislauf.
Bis 2019 ging der Spendenerlös an das NABU-Projekt „Renaturierung der Unteren Havel“
Das Gebiet ist eines der größten mitteleuropäischen Feuchtgebiete und gehört zum Naturpark Westhavelland. Es erstreckt sich zwischen der Havelmündung bei Gnevsdorf nahe der Landesgrenze Brandenburg/Sachsen-Anhalt und der rund 80 Kilometer von Berlin entfernten brandenburgischen Kleinstadt Pritzerbe. Zusammen mit dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt arbeitet der NABU im Projekt „Renaturierung der Unteren Havel“ daran, die Flusslandschaft naturnah zu gestalten. Die Untere Havel soll wieder zu einem lebendigen Fluss und einem wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere werden. Mehr als 1.100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen in der Unteren Havelniederung vor. Der NABU will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und in der Region Naturparadiese schaffen.
Am 5. August 2009 gaben der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzek und Umweltminister Sigmar Gabriel den Startschuss für die Umsetzung des Großprojektes.
Seit Start der Kampagne im Jahr 2006 sind mit Hilfe der Handyrecycling-Aktion mit den Partnern deutschlandweit bereits mehrere hunderttausend Euro gesammelt worden.
Berlin nahm im bundesweiten Vergleich mit über 2000 gesammelten Handys den zweiten Platz ein. Herzlichen Dank an dieser Stelle allen fleißigen Sammlerinnen und Sammlern!
Renaturierung der Havel
Die Maßnahmen
Zu den Renaturierungsmaßnahmen gehören der Rückbau von Uferbefestigungen und der Anschluss von Altarmen und Flutrinnen, um den Fluss seiner ursprünglichen Form mit einer Vielzahl an Nebenflüssen und Fließen wieder nahe zu bringen. Auen- und Uferwälder werden wieder neu begründet und mit Hilfe von Fischaufstiegsanlagen sollen Wanderfische wie Stör und Lachs den Weg zurück in die Havel finden. Hierdurch wird neuer Lebensraum für Arten natürlicher Feuchtgebiete geschaffen, zu denen Biber, Fischotter, Seeadler oder Eisvogel gehören. Zudem kann die Renaturierung der im Zuge des Klimawandels zu erwartenden zunehmenden Austrocknung der Havel entgegen wirken.
Das Renaturierungsvorhaben wird zu 75 Prozent mit Mitteln des Bundes und zu 25 Prozent mit Mitteln der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie des Projektträgers NABU finanziert.
