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Federlesen

Ausflug an die Grenze

Am 19.11.2022 traf sich die Kindergruppe in einem Privathaus an der Grenze zwischen Hermsdorf und Frohnau.

Federn untersuchen - Foto: H. Brink

Federn untersuchen - Foto: H. Brink

Dort verlief von 1949 bis 1990 die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Berlin selber war ebenfalls geteilt und das sogar von einer Mauer! Dort, wo wir waren, bildet die ehemalige Grenze zu Brandenburg (DDR) einen Entenschnabel – und so wird dieser Bereich auch genannt. Wir gingen aber ins Haus und waren darüber auch froh, denn es war ausnahmsweise ziemlich kalt. Nach der Begrüßung durch Franziska von Verein Jordsand wurden Federn ganz genau angeguckt und auch mit Vergrößerungsglas und Binokular. Und wir lernten:

  • Federn bestehen aus Keratin, genau wie unsere Finger- und Zehennägel.
  • Federn müssen gepflegt werden.
  • Federn werden ausgetauscht (Mauser).

Federn durchs Binokular betrachtet - Foto: Silke Voigt-Heucke

Federn durchs Binokular betrachtet - Foto: Silke Voigt-Heucke

Es gibt verschiedene Arten von Federn, je nach ihrer Funktion am Vogelkörper. Frage aber zuerst: Woran erkennen wir eigentlich einen Vogel? Die Antwort:

  • Sie haben Flügel – haben Fledermäuse auch.
  • Sie legen Eier – machen viele Insekten und andere Tiere auch
  • Sie haben einen Schnabel ohne echte) Zähne – aha!
  • Sie haben Federn – das ist einmalig im Tierreich!

Franziska erklärte uns, dass die Vögel zu den Wirbeltieren gehören, erinnert euch an die fünf Klassen im Stamm der Wirbeltiere. Sie haben also ein Skelett, genau wie wir, mit Wirbelsäule, Kopf, Armen und Beinen.

Der Oberarmknochen liegt fast vollständig innerhalb des Körpers. Das heißt: Wir bewegen und knicken unseren Arm an der Schulter, am Ellbogen und am Handgelenk. Vögel nur am „Ellbogen“ und am „Handgelenk“.

Dann kamen wir zu den Federn selber. Wir hatten jede*r eine große Feder von einem Graureiher bekommen, daran konnten wir den Bau einer Feder ganz wundervoll angucken.


Die kleinen Hakenstrahle waren mit den Lupen und Binokularen gut zu erkennen. Damit verhaken sich die kleinen Ästchen und bilden dann wieder eine Fläche. Wir konnten das ausprobieren: Nehmt eine Feder und streicht die Aussenfahne von oben nach unten mit zwei Fingern. Die einzelnen „Äste“ der Feder gehen auseinander. Das passiert in der Natur ständig, vom Wind zum Beispiel. Deshalb seht Ihr ganz oft Vögel mit dem Schnabel durch das Gefieder streichen. Damit streichen Sie von innen, vom „Schaft“ nach außen, und vom Kiel zur Spitze, nicht anders herum. Wir konnten das mit zwei Fingern gut nachmachen. Wenn das geschieht, verhaken sich nämlich die Äste wieder. Damit wird die Fläche des Flügels wieder zusammengeführt, und die Luft kann nicht durch den Flügel hindurch. Damit ist die Flugfähigkeit wieder gegeben, was wir mit einem Papierstreifen gleich ausprobierten. Wenn man eine Feder sieht, kann man ab ihrer Form ablesen, an welchen Teil des Vogelkörpers sie gehört.

Es gibt:

  • Deckfedern
  • Daunenfedern
  • Schwungfedern
  • Schwanz- oder Steuerfedern

Die Deckfedern bedecken den gesamten Körper, darunter sitzen die Daunenfedern, die den Körper warmhalten. Die Schwungfedern sitzen auf den Flügeln, die Schwanzfedern…ach, ratet mal….Wenn wir eine Feder entdecken, nehmen wir sie in die Hand und testen als erstes den Kiel mit Spule, das ist die unterste Spitze. Ist die Spule unten rund, haben wir eine Schwungfeder. Ist sie etwas eckig, haben wir eine Schwanz- oder Steuerfeder. Das liegt daran, dass diese Federtypen am Schwanz des Vogels eng beieinandersitzen und deshalb nicht so viel Platz haben. Die Fahnen (also die Seiten) sind eher gleichmäßig. Der Schwanz mit seinen Federn (Jägersprache: Stoß) dient zum Steuern während des Fluges und zum Gleichgewicht halten beim Sitzen – guckt euch mal die mit den langen Schwanzfedern an, wie zum Beispiel die Elstern. Wenn die landen, bewegt sich der Schwanz heftig hin und her bzw. hoch und runter. An den Schwungfedern, also denen mit der runden Spule, sieht man, an welche Körperseite des Vogels die Vogels sie gehört. Denn die Flügel sind leicht nach hinten gebogen, deshalb sind die Federn auf der rechten Seite anders gebogen als die auf der linken Seite! Hier seht Ihr das ganz gut. Überlegt mal, auf welcher Körperseite des Falken diese Federn saßen!

Auf https://www.featherbase.info/de/home zum Beispiel kann man sich eine riesige Federsammlung ansehen. Es gibt noch einige andere Seiten zum Thema. Und natürlich Bücher, die den Nachteil haben, entweder mächtig gewaltig groß und schwer zu sein oder nur einen kleinen Teil der Federn abzubilden.

Die Schwungfedern teilt man dann noch ein in

  • Handschwingen
  • Armschwingen

Die Deckfedern seht Ihr auf der Grafik, sie sind an den sogenannten Decken.


Je nachdem, ob sie außen an den „Handknochen“ oder innen am „Arm“ sitzen. An Handschwingen haben alle Vogelarten rund zehn Stück. (Einige haben nur 9, andere 11). An Armschwingen haben Vögel je nach Art zwischen sechs und – vierzig (!). Dann seht Ihr noch die Alula (ganz oben am Knick des Flügels). Das ist der Daumenfittich, kleine, breite Federn und spitze Federn, die da sitzen, wo der Daumen ist. Damit wird die Luftströumung über dem Flügel behalten.

Das gibt es bei Flugzeugen auch, wir haben also auch hier wieder etwas der Natur abgeguckt: Erinnert euch an den Begriff „Bionik“. Das Wort „Alula“ ist die Verkleinerungsfom des lateinischen Wortes „ala“, was „Flügel“ heißt. „Schwinge“ ist ein anderes Wort für die großen Federn. Spätestens an der Stelle rauchten uns die Köpfe und wir hatten Hunger =) Also, kleine Essenspause und dann hinaus, den Kopf lüften. Wir gingen zum Entenschnabel, siehe oben, wobei unterwegs Kraniche über uns hinwegflogen. Wir sahen eine Europäische Lärche, kamen an einem ziemlich alten, aber noch genutzten Nistkasten vorbei, und kamen zu einem der neun „Blauen Augen von Frohnau“. Das ist eines von neun Regenrückhaltebecken, das heißt, wenn es stark regnet, laufen diese Senken geplant voll und halten das Wasser damit von der Straße weg Wir betrachteten noch einen Eichhörnchenkobel, eine Buche mit „Narben“ -  Diese kommen daher, dass hier in früheren Zeiten das Vieh herumlief und die frischen Triebe der Bäume abknabberte.

Man kann solche Zeichen auch in alten Hutewäldern sehen, wo die untersten Zweige der Bäume alle erst in einer bestimmten Höhe anfangen. Auf dem Rückweg hörten und sahen wir ganz weit oben einen Specht und eine Elster.

Wir hatten einen außerordentlich interessanten Tag! Ich freue mich auf die nächsten Termine mit euch, Ihr seid super!


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Kindergruppe Reinickendorf - Foto: Patricia Hohm

Kindergruppe Spandau

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