Kurvenkratzer an unseren Häusern

Artenschutz am Gebäude

Hättest du gedacht, dass Berlin eine der artenreichsten Großstädte Europas ist? Viele geschützte Arten leben sogar unter unseren Dächern. Das Projekt sensibilisiert durch Aufklärung und Information für den Schutz von Gebäudebrütern und Fledermäusen.
Ein Mauersegler schaut aus einem Mauerseglerkasten an einer Hausfassade heraus.
© Foto: Rainer Altenkamp

Seit der Mensch Gebäude errichtet, sind typische Kulturfolger wie Mauersegler, Haussperling, Mehlschwalbe, Turmfalke, Zwerg- und Breitflügelfledermaus sowie zahlreiche weitere Arten unsere Untermieter. Die einstigen Bewohner von Felsen und (Baum-)höhlen finden an Fassadenverkleidungen, Gesimsen, Mauerspalten, Dachkästen und Lüftungsöffnungen geeignete Lebensstätten zum Schlafen, zur Aufzucht ihrer Jungen und zum Überwintern.

In dem senatsgeförderten Projekt „Artenschutz am Gebäude“ wollen wir die Bauherrschaft, Architekt*innen, Handwerker*innen und weitere Akteure durch eine umfangreiche Aufklärungskampagne mit Schulungen und Informationsveranstaltungen für den Schutz von Gebäudebrütern und Fledermäusen sensibilisieren. Denn wenn der Artenschutz bei Bauvorhaben rechtzeitig miteinbezogen wird, ist dieser weder zeitaufwendig noch teuer.

Artenschutz am Gebäude - was ist zu beachten?

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Portraitaufnahme von Julia Lorenz vor einer grünen Hecke.
Julia Lorenz
Leitung des senatsgeförderten Projekts "Artenschutz am Gebäude"
+49 152 59727731
jlorenz@nabu-berlin.de
Portraitaufnahme von Helen Friedlein vor einer grünen Hecke.
Helen Friedlein
Fachreferentin im senatsgeförderten Projekt "Artenschutz am Gebäude"