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Der Kreuzdorn

(Rhamnus cathartica)

Schon im Februar fliegen - bei mildem Wetter - die ersten Zitronenfalter. Die Raupen ernähren sich vom Laub des Kreuzdorns. Wer einen im Garten hat, kann sich also über frühe Schmetterlingsbesuche freuen.

Echter Kreuzdorn - Illustration: Ruth Lankeit

Echter Kreuzdorn - Illustration: Ruth Lankeit

Bei mildem Wetter kann man jetzt im Februar schon dem einen oder anderen Zitronenfalter begegnen. Diese Schmetterlinge sind so früh unterwegs, weil sie bei uns überwintern und selbst starken Frost überstehen. Später im Jahr trifft man Zitronenfalter dann häufig an pinkfarbenen Blüten, etwa der Staudenwicke, oder auch am Schmetterlingsflieder (Buddleja).


Zitronenfalter-Raupe - Foto: Ursula Schönwiese/naturgucker.de

Zitronenfalter-Raupe - Foto: Ursula Schönwiese/naturgucker.de

Wer allerdings glaubt, die Art mit der Pflanzung des Schmetterlingsstrauchs zu fördern, erliegt einem häufigen Denkfehler: Wichtiger als die sommerlichen Nektar-Tankstellen sind für den Fortbestand einer Schmetterlingsart nämlich die Raupenfutterpflanzen. Denn meist ist der Falternachwuchs auf ganz bestimmte Pflanzen spezialisiert und verschmäht jegliche andere Kost.

Im Fall des Zitronenfalters ernähren sich die Raupen ausschließlich vom Laub des Kreuzdorns und nahe verwandter Arten; bei uns dient insbesondere der Faulbaum (Rhamnus frangula) als weitere Futterquelle. Beide sind optisch nicht gerade ein Hit und werden nur selten in Gärten und Parks gepflanzt.

Die Blüten des Kreuzdorns sind grünlich und unscheinbar, die blauen Beeren im Herbst fallen zwar etwas stärker auf, können aber mit dem Fruchtschmuck anderer Gehölze kaum mithalten. Aber die schönste Blüte des Kreuzdorns wächst eben nicht am Strauch, sondern trudelt als Falter durch die Lüfte. Und deshalb hat der Kreuzdorn unbedingt einen Platz in unseren Gärten und Grünanlagen verdient!


Der Kreuzdorn blüht unspektakulär, doch Insekten lieben ihn- Foto: Helge May

Der Kreuzdorn blüht unspektakulär, doch Insekten lieben ihn- Foto: Helge May

Dort mag es der Kreuzdorn sonnig und eher trocken; wie die meisten einheimischen Wildsträucher ist er ziemlich anspruchslos, mag aber nicht gern beschnitten werden. Wer auf feuchtem Boden gärtnert, pflanzt an seiner Stelle lieber einen Faulbaum.

Übrigens ernähren sich 44 weitere Insektenarten vom Kreuzdorn, dazu 19 Vogel- und sechs Säugetierarten. Auch unsere Vorfahren wussten den Strauch zu nutzen, wovon seine verschiedenen Volksnamen wie Tintenbeere, Hexendorn oder Purgierstrauch zeugen.


Verwendung des Kreuzdorns

Das lateinische Wort purgare („reinigen“) deutet ebenso wie der botanische Artname „cathartica“ auf die medizinische Wirkung des Kreuzdorns hin: Er ist ein klassisches Abführmittel. Beeren und Rinde des Strauchs enthalten schwach giftige Substanzen, die Durchfall und Erbrechen auslösen. Für Wildfruchtgelee eignen sich die Beeren also nicht, wohl aber – in kleinen Mengen! – für einen abführenden Tee.


Kreuzdorn - Foto: Helge May

Kreuzdorn - Foto: Helge May

Auch magische Wirkung schrieb man dem Kreuzdorn einst zu, vielleicht, weil man ihn mit der Passion Christi und der Dornenkrone in Verbindung brachte. Jedenfalls sollte der Strauch Hexen vertreiben und das Vieh vor Verwünschungen schützen. Sein Hauptnutzen lag jedoch in der Färberei. Je nach Reifegrad liefern Kreuzdorn-Beeren verschiedene Farbtöne von gelb über grün bis rötlichviolett. Die aus ihnen gewonnenen Pigmente „Saftgrün“ und „Schüttgelb“ spielten eine wichtige Rolle in der Malerei. Und somit verdanken wir dem unscheinbaren Kreuzdorn nicht nur Zitronenfalter, sondern auch die Gemälde der Alten Meister!

Unser Fazit: Schwer unterschätzter Strauch, der Schmetterlinge wachsen lässt. Ein Muss für größere Gärten und frei wachsende Hecken.



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