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Freies Feld für Vögel, Menschen und Bienen

Ausflug aufs Tempelhofer Feld

Was für ein Tag! Wir trafen uns heute vor dem Haupteingang des Tempelhofer Felds am Columbiadamm und konnten so viel entdecken.

Freiheit und weite Sicht mitten in Berlin - Foto: Christine Kuhnert

Freiheit und weite Sicht mitten in Berlin - Foto: Christine Kuhnert

Auf dem Weg ins Gelände lauschten wir in den benachbarten Friedhof und hörten einen der Vögel, die früh aus dem Süden zurückkommen und der seinen Namen ruft – den Zilpzalp. Ein unscheinbarer "kleiner brauner Vogel", den man im Frühling aber an vielen Ecken hören kann und dessen Gesang man sich leicht einprägen kann.


Habicht Flugakrobatik - Foto: Norbert Kenntner

Habicht Flugakrobatik - Foto: Norbert Kenntner

Langsam gingen wir weiter und sofort wurde es aufregend, denn wir sahen einen Habicht kreisen und als wir an ein kleines Wiesenstück kamen, beobachteten wir einen Mäusebussard, der auf der Wiese saß und von Nebelkrähen geärgert wurde, bis er aufflog und ganz dicht über unsere Köpfe hinweg davon flog. Der arme Kerl machte einen ganz schön fertigen Eindruck, er war eventuell auf dem Zug, also auf seinem Weg aus dem Süden. Und dann will man sich ausruhen und wird von Krähen genervt! Man nennt das übrigens im Fachbegriff "Krähen hassen auf den Bussard". Es dient dazu, den potenziell gefährlichen Greifvogel (oder auch anderen Beutegreifer oder Schlangen) erstens den anderen Tieren zu verraten und dann eben auch zu vertreiben, und ist als Verhaltensweise weit verbreitet. Besonders weit gehen hier Möwen und die Wacholderdrossel: Die ersteren entleeren ihren Mageninhalt auf den Feind und die letzteren – nun – äh – die sch....drauf ;) Ihr Kot ist sehr klebrig und kann den Angreifenden sogar umbringen, weil er ihm die Flügel verklebt. Das passiert aber nur jungen unerfahrenen Greifvögeln oder Raben, wer das einmal mitgemacht und überlebt hat, der kommt den Wacholderdrosseln nicht mehr in die Nähe.


Wiedehopf - Foto: Christoph Bosch

Wiedehopf - Foto: Christoph Bosch

Bei uns wurde es aufregend, denn wir entdeckten einen besonderen Vogel: Einen Wiedehopf! Er braucht bestimmte Nahrung, nämlich ziemlich große Insekten, Würmer, Raupen und Tausendfüßler. Das ist halt eine bestimmte Art von Landschaft, in der Wiedehopfe nur zu finden sind. Das ist mit allen Tieren und Pflanzen so, sie können nicht einfach irgendwo leben. Deshalb ist es wichtig, dass verschiedene und unterschiedliche Lebensräume erhalten bleiben und nicht von uns Menschen bebaut oder beackert oder für die Freizeit genutzt werden. Jede Pflanzen- und Tierart ist in irgendeiner Weise wichtig im Gesamtgefüge der Natur und jeder Verlust ist nicht nur traurig, sondern kann auch ganz ungeahnte Folgen haben. Sogar die blöden Mücken, die uns um Sommer so quälen, sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere. Dass der Wiedehopf dort auf dem Tempelhofer Feld (zwischen-)gelandet ist, ist kein Zufall, er sucht nämlich Wiesen und Brachen.

Eigentlich wollten wir ja zu den anderen Vögeln, die solche Flächen zum Brüten brauchen, nämlich den Feldlerchen. Bis dahin waren wir aber auf einem Sandweg an den Brutlöchern von Wildbienen vorbei gekommen, die wir erst einmal beobachten mussten. Es gibt schrecklich viele Arten von Wildbienen, so dass ich sie nicht bestimmen kann. Auf jeden Fall ist es eine Erd- bzw. Sandbiene. Tatsächlich nisten 75% aller heimischen nestbauenden Bienenarten im Erdboden. Sie sind übrigens völlig harmlos und stechen nicht.


Auf dem Tempelhofer Feld unter Schutz - Foto: Roland Schiffter

Auf dem Tempelhofer Feld unter Schutz - Foto: Roland Schiffter

Wir mussten dringend essen, konnten dabei Nebelkrähen und Stare sehen und sahen einen Grünspecht fliegen. Den hatten wir vorher schon einmal "lachen" hören.

Wir sahen einen Hausrotschwanz und beobachteten mehrere Feldlerchen, die man nach der Landung auf dem Gras gerade noch sehen konnte. Ein Männchen konnten wir besonders lange beobachten, denn er schraubte sich in seinem Singflug immer höher in den Himmel und jubilierte dabei ohne Pause. Die Männchen singen von der Morgendämmerung bis zum Abend und markieren damit ihr Revier. Lerchen steigen fast senkrecht auf und drehen auch am Himmel keine großen Kreise, sie bleiben über ihrem Revier, das sich am Boden befindet. Dort sind die Eier und später die Jungen natürlichen Fressfeinden ausgeliefert und wir lernten, dass vor allem Bodenbrüter eine besondere Strategie entwickelt haben, um die Feinde abzulenken: Sie tun so, als wären sie verletzt oder sogar sterbend und damit leichte Beute. Wenn der Feind dann weit genug vom Nest weg ist, fliegen sie weg. Das nennt man "verleiten".

Lerchen haben eine andere Art zu atmen als wir, versucht sonst mal, einen Turm hinauf zu rennen und dabei zu singen! In Deutschland gibt es drei Lerchen-Arten, die Feldlerche, die Haubenlerche und die Heidelerche. Die Lerchen sind den Menschen schon immer aufgefallen, weil sie eben den ganzen Tag singen und damit auch so früh am Tag anfangen. Damit gelten sie als Verkünder des Beginns der Morgendämmerung, also dass es hell wird. Julia sagte zu Romeo bekanntlich: "Willst du schon geh ‘n? Der Tag ist doch noch fern. Es war die Nachtigall und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang." Aber das ist eine andere Geschichte...(Lest mal Shakespeares Sonett 29, da taucht sie auch drin auf).


Grünspecht - Foto: Heiko Schmidt/www.naturgucker.de

Grünspecht - Foto: Heiko Schmidt/www.naturgucker.de

Weiter besprachen wir, dass alle Vögel unterschiedliche Arten von Nestern bauen und man oft vom Nest auf den Vogel schließen kann und dass die meisten jedes Jahr ein neues bauen. Der Weißstorch zum Beispiel aber kehrt immer zu seinem alten Horst zurück und baut daran weiter. Damit können diese Nester (Horste sagt man bei so großen Vögeln) sehr, sehr groß und schwer werden.
Zum Thema Gewicht lernten wir, dass ein ausgewachsener Seeadler (der größte Vogel in Deutschland) zwar fast so groß ist wie ein kniendes Kind und eine gewaltige Spannweite hat, aber dabei nur rund 5 kg wiegt. Vögel haben nämlich einen anderen Knochenaufbau als wir Menschen und die anderen Säugetiere, sie haben hohle Knochen.
Während des Picknicks haben wir auch einige Schmetterlinge gesehen (Zitronenfalter und Tagpfauenauge), bewunderten einen ganz kleinen Käfer und sprachen darüber, was ein Insekt ist (hat 6 Beine und einen "eingeschnittenen", das heißt deutlich geteilten Körper. Außerdem haben sie ein Außenskelett, im Gegensatz zu den Wirbeltieren, die ein Innenskelett haben).

Es gab einen kurzen Blick zurück auf das letzte Treffen, wo wir ja eine große Menge Feuerwanzen beobachten konnten und dazu wurde der Unterschied zwischen Wanzen und Käfern thematisiert: Zum Beispiel haben Käfer Mundwerkzeuge, Wanzen einen Saugrüssel.

Wir versuchten noch einmal zu den abgesperrten Feldern mit den vielen Lerchen vorzudringen. (Die Absperrungen sind dort während der Brutzeit der Feldlerchen), aber dazwischen wurden wir von Taubnesseln aufgehalten. Diese Pflanze hat ihren Namen daher, dass sie wie die allseits bekannte Brennnessel aussieht, aber eben keine Brennhaare hat. Wir sprachen darüber, dass solche früh im Jahr blühenden Pflanzen ganz wichtig für die Insekten sind, die in dieser Jahreszeit noch wenig Nahrung finden. Kurz wurde wiederholt, dass sich in den Blüten weibliche und männliche Organe befinden, manchmal beide in einer Blüte, manchmal in getrennten, und dass die Blüten Nektar produzieren, um Insekten anzulocken, die sich den holen, dabei den Pollen von den männlichen Teilen der Blüte streifen und diese an der nächsten Blüte dann auf den weiblichen Teilen abstreifen. Damit ist die Blüte befruchtet und es kann sich eine Frucht entwickeln, in der sich der Samen befinden, aus dem neue Pflanzen wachsen. Nektar ist nichts anderes als Zuckerwasser, manchmal noch mit anderen Stoffen vermischt. Fühlen konnten wir das auf dem nun bereits notwendigen Rückweg, als wir an einem blühenden Baum vorbei kamen, an dem sich jede Menge Bienen tummelten. Wir versuchten an die Blüten heranzukommen, waren aber alle (noch) zu kurz gewachsen. Einige Blüten waren aber auf den Boden gefallen und daran merkten wir, wie klebrig die sind.

So ging ein super erfolgreiches Treffen zu Ende, in dem wir wieder viel erlebt und entdeckt haben. Ein letzter Blick über das Tempelhofer Feld – Wo in der Großstadt kann man noch so weit schauen! Hoffen wir, dass es uns, den Anwohnenden und den Feldlerchen erhalten bleibt.
Bis zum nächsten Mal!


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Christine Kuhnert
Christine Kuhnert
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