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Die Nachtigall

Meister-Sängerin in Strauch und Busch

Die ersten Nachtigallen kehren im April aus ihren Überwinterungsgebieten zurück. Wir lieben ihren schluchzenden, schmetternden Gesang, doch mit unserem Wohnumfeld bieten wir ihnen immer weniger Brutmöglichkeiten.

Nachtigallen sind meist gut zu hören, aber schwer zu entdecken - Foto: Jens Scharon

Nachtigallen sind meist gut zu hören, aber schwer zu entdecken - Foto: Jens Scharon

Unscheinbar aber stimmgewaltig ist sie, die Nachtigall (Luscinia megarhynchos). Nur etwa 16 cm groß mit rötlich-braunem Gefieder bewegt sich die „Königin der Nacht“ meist am Boden, denn dort, im Unterwuchs und Halbschatten, brütet das Weibchen seine vier bis sechs olivgrauen oder -braunen Eierchen aus. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und deren Larven. Auch Regenwürmer und Spinnen stehen auf ihrem Speiseplan. Im Spätsommer frisst sie zusätzlich Beeren und saftige Früchte. Die Nachtigall gehört zur Familie der Drosselvögel (Turdidae). Sprosser und Blaukehlchen sind ihre nächsten Verwandten.


Weibchen halten den Schnabel

Unscheinbar, aber stimmvirtuos - die Nachtigall - Foto: NABU/Marco Frank

Unscheinbar, aber stimmvirtuos - die Nachtigall - Foto: NABU/Marco Frank

Ab Mitte, spätestens Ende April können wir die ersten Nachtigallen des Jahres in Berlin hören: Aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückgekehrt, proben die ersten Männchen ihre Balzgesänge um die Gunst der Weibchen. Nur wenige Berliner*innen bekommen sie zu Gesicht, den jubilierenden Gesang des kleinen Singvogels kennen dagegen viele. Anders als der Name suggeriert, singt die Nachtigall genauso am Tage wie in der Nacht. In der Stille der Nacht sind die wohlklingenden Melodien oder weichen, langgezogenen wehmütigen Pfeiftöne, die als klagend („Schluchzen“) empfunden werden, aber viel besser zu hören. 120 bis 260 unterschiedliche Strophentypen beherrscht die Nachtigall. Sänger sind ausschließlich die Männchen, Zweck der Nachtgesänge ist natürlich die Partnerwerbung. Hat sich dann ein passendes Weibchen eingefunden, wird nur noch getönt, wenn das Brutrevier gegenüber Konkurrenten verteidigt werden muss.


Berliner Brutplätze weggepflegt

Nachtigall - Foto: Harald Bott/www.naturgucker.de

Nachtigall - Foto: Harald Bott/www.naturgucker.de

Um die 1.500 Reviere wurden in der Vergangenheit jährlich in Berlin gezählt, unter Ornithologen gilt Berlin als die „Hauptstadt der Nachtigallen“. Grund sind passende Lebensraumstrukturen, wovon es in der grünen Spreemetropole bisher noch ausreichend gab. Doch der Lebensraum der Nachtigallen Berlins verändert sich: Durch das umfangreiche Baugeschehen nimmt die Anzahl von Flächen, die mit dichter Spontanvegetation bewachsen sind, deutlich ab. Auch Parkanlagen, die der Nachtigall neben Friedhöfen wertvolle Lebensräume bieten, unterliegen einem zunehmenden Nutzungs- und Pflegedruck. Dichtes Unterholz mit schützender Falllaubschicht und üppiger Krautvegetation, in denen die Nachtigall ihr Nest baut, werden häufig weggepflegt. Störungen durch Besucher und Hunde in den Gehölzstrukturen tun ihr Übriges. Auch ihre übrigen Habitate, wie Auwälder und Laubwälder, werden teils abgeholzt oder mit Nadelwald aufgeforstet. Daneben führen natürliche Ursachen, wie schlechte Witterung während der Brutzeit, Überschwemmungen und Brutverluste durch Prädatoren und das Insektensterben zu einem Bestandsrückgang. Von den 4,2 bis 11,6 Millionen Brutpaaren Europas, brüten etwa 95.000 Paare in Deutschland.

So nehmen die Qualität der innerstädtischen Erholungsflächen für die Berliner*innen und die Qualität der Lebensräume der Nachtigallen gleichzeitig ab. Notwendig für den Erhalt der Lebensräume ist eine naturnahe Pflege von Grünanlagen, die Laub und Spontanvegetation ertragen und als Bereicherung erkennen kann. Notwendig ist auch die Ausweisung neuer Grünanlagen, damit die menschlichen und tierischen Einwohner in der stetig wachsenden Metropole Grün erleben und beleben können.


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