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Wintergoldhähnchen

Kugeliger Winzling mit Goldscheitel

Das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) ist der kleinste Vertreter unserer heimischen Vogelwelt. Trotzdem ist er leicht zu bestimmen, denn sein unverwechselbarer goldener Federscheitel schimmert vor allem in grauer Winterkulisse.

Wintergoldhähnchen - Foto: NABU/Ronald Schulz

Wintergoldhähnchen - Foto: NABU/Ronald Schulz

Mit einem Gewicht von nur 5 g und 9 cm Körpergröße ist das Wintergoldhähnchen der kleinste Singvogel Europas. Namensgebend ist der schwarz umrahmte goldene Scheitelstreif, wobei dieser beim Männchen charakteristisch eher orangefarben ist. Sein Gefieder ist oberhalb olivgrün, die Unterseite weißlich-grünlich gefärbt. Weitere Kennzeichen sind die weißen Binden auf seinen schmalen Flügeln sowie seine betont großen Augen, die durch helle Augenringe hervorstechen.


Verbreitung

Die Wintergoldhähnchen sind in ganz Mitteleuropa verbreitet und haben einen stabilen Bestand gebildet. Auch weite Teile Skandinaviens und Südeuropas werden besiedelt. Sie sind Teilzieher (Stand- und Kurzstreckenzieher), da lediglich die Brutpopulationen des hohen Nordens ihre Brutgebiete im Winter vollständig verlassen. Die Brutvögel Finnlands ziehen beispielsweise in den Südwesten Europas, während unsere heimische Population noch weiterhin Nahrung in den Wintermonaten findet. So haben wir das Glück sie ganzjährig im Wald oder Park beobachten zu können. Sollte man die wendigen Vögel nicht direkt erkennen, kann man auf das feine, hohe auf- und absteigendes Wispern achten, das das Männchen am Ende mit einem kurzen, zwitschernden Endschnörkel von sich gibt. Die einzelnen Strophen dauern etwa 3 Sekunden. Der Ruf ist hoch, fein und klingt sich an wie „sri-sri“.


Wintergoldhähnchen in Berlin

Überwiegend kann man Wintergoldhähnchen in Nadel- und Mischwäldern antreffen. Besonders zur Brutzeit leben sie bevorzugt in Fichtenwäldern.


Wintergoldhähnchen fressen am liebsten Insekten und Spinnen. Im Winter freuen sie sich über Talg und kleine getrocknete Insekten. - Foto: Oscar Klose

Wintergoldhähnchen fressen am liebsten Insekten und Spinnen. Im Winter freuen sie sich über Talg und kleine getrocknete Insekten. - Foto: Oscar Klose

Da die Fichte in Berlin eher unterrepräsentiert ist und ihr Gesang auf die Morgendämmerung fällt, sind sie schwer zu erfassen. Anzutreffen ist das Wintergoldhähnchen aber im Grunewald, im Volkspark Wilmersdorf, im Botanischen Garten oder auf dem Waldfriedhof Dahlem. Im Frühjahr und Herbst können sie auch beim Durchzug im Stadtzentrum gesichtet werden.

Goldhähnchen sind äußerst selbstständig. Sie leben von kleinen Insekten und Spinnen, die von Nadeln und Zweigen abgelesen werden und manchmal auch im Rüttelflug vor Zweigen gejagt werden. Damit verbringen sie ca. 90% des Tages, um ihre Nahrung im Umfang ihres Körpergewichts erbeuten zu können. Körner spielen in ihrem Ernährungsplan keine Rolle, sie verzichten auf deren Aufnahme. Wer ihnen am winterlichen Futterhäuschen eine Freude machen will, kann Talg und kleine getrocknete Insekten in die Futtermischung geben.


Fortpflanzung und Lebenserwartung

Ende Februar/ Anfang März beziehen Wintergoldhähnchen ihr Revier. Nach einem Jahr sind sie geschlechtsreif und leben in Partnerschaft einer Saisonehe monogam zusammen, bleiben sich also auch bei mehreren Bruten (je 8–12 Eier) hintereinander treu. Um die Brut kümmert sich das Weibchen 14–16 Tage lang selbst. Ähnlich lang dauert auch die Nestlingszeit an (15–16 Tage). Wintergoldhähnchen können 4 Jahre alt werden. Besonders gefährdet sind sie allerdings während des Spätherbstes und des harten Winters. In dieser Zeit sterben viele Wintergoldhähnchen an Nahrungsmangel oder Kälte. Hauptsächlich betrifft dies die Zugvögel aus Finnland, die Populationen aus Mitteleuropa überstehen die Winter sehr gut, weshalb sie auch nicht gefährdet sind.

Ganz besonders gestaltet sich der Nestbau der Wintergoldhähnchen. Sie bauen sich kleine rundliche Hängenester, die sie in Fichten- und Tannenästen integrieren. Das kugelige, dickwandige Filznest besteht u.a. aus Moos, Flechten, Haaren, Gespinsten und wird mit Federn ausgelegt. Die Nester sind in der Regel im Windschatten angelegt, sind sehr gut getarnt, elastisch, windsicher und hervorragend isoliert. Hier sind echte Profi-Architekten am Werk.

Text: Aline Schulz


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