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Der Windenschwärmer

Gut getarnter Riese

Trotz seiner Größe bekommt man den nachtaktiven Windenschwärmer nicht oft zu Gesicht. Tagsüber sitzt er gut getarnt auf der Rinde von Bäumen. Auch seine riesigen Raupen sind nachts unterwegs und gut erkennbar an einem Stachel an ihrem Hinterleib.


  • Ein Windenschwärmer sitzt auf einer weißen Wand. Sein rot-schwarz-gestreifter Körper ist gut zu erkennen.

    Windenschwärmer sind Nachtfalter und deswegen nur selten zu beobachten. - Foto: Margot Stosch/Naturgucker.de

  • Ein Windenschwärmer sitzt mit geschlossenen Flügeln auf einem Holzstück und ist kaum zu sehen durch seine gute Tarnung.

    Tagsüber sitzen Windenschwärmer auf Baumrinde und sind durch ihre Flügelfarbe kaum zu erkennen. - Foto: Jochen Müller/Naturgucker.de

  • Eine grüne Raupe eines Windenschwärmers mit einem orangefarbenen Stachel am Hinter kiecht über einen Weg.

    Die Raupen des Windenschwärmers können verschiedene Farben haben. Gemin haben sie ein ungefährliches Horn an ihrem Hinterleib. - Foto: Regina Ludemann/Naturgucker.de

  • Die braune Puppe eines Windenschwärmers liegt auf der Erde.

    Die Raupen verpuppen sich im Erdreich. - Foto: Hauke Kenzler/Naturgucker.de

Mit bis zu 13 Zentimetern Spannweite ist der Windenschwärmer (Agrius convolvuli) ein richtig dicker Brummer, und doch bekommt man ihn selten zu Gesicht. Denn unser Falter des Monats August gehört zu den Nachtfaltern, deren Reich für uns Menschen zumeist geheimnisvoll und unzugänglich bleibt. Dabei sind rund 95 Prozent der heimischen Schmetterlinge Nachtfalter – insgesamt rund 3.300 Arten. 

Doch der Windenschwärmer ist wie die meisten seiner Verwandten eben nur in der Dunkelheit unterwegs. Tagsüber sitzt er, mit seinen bräunlich-grau gescheckten Flügeln perfekt getarnt, auf Baumrinde, manchmal auch auf Steinen oder am Boden, wo man ihn praktisch nicht entdecken kann. Nur wenn er die Flügel ausbreitet, erkennt man seinen lebhaft rosa-schwarz gestreiften Hinterleib. Leider bleibt das extravagante Muster zumeist unsichtbar. Erst nachts hebt der Windenschwärmer ab, um auf Nahrungssuche zu gehen. Dabei bevorzugt er die typischen Nachtfalterpflanzen wie Seifenkräuter, Nachtkerzen oder Phlox. 

Anders seine Raupen, die, wie der Name verrät, bei uns fast ausschließlich an Zaun- und Ackerwinde fressen. Ein Grund also, die bei vielen Gärtner*innen sehr unbeliebten „Unkräuter“ in der einen oder anderen „wilden Ecke“ zu tolerieren. Auch die Raupen sind stattliche Kaliber und werden bis zu zwölf Zentimeter lang. Ihre Färbung ist variabel, aber sie alle tragen am Hintern ein spitzes, oft gelbes Horn. Ängstliche seien beruhigt: Die Raupen stechen damit nicht!  

Wie die ausgewachsenen Falter verstecken sich die Raupen am Tag und fressen nur nachts. Jetzt im August jedoch machen sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Ort zum Verpuppen und sind dann mitunter auf Straßen oder Wegen anzutreffen. 

Anders als die meisten Tagfalter, deren Puppen an Pflanzenstängeln hängen, verpuppen sich Windenschwärmer-Raupen im Erdreich. Die ab September schlüpfende zweite Schwärmer-Generation hat jedoch kaum Chancen, unseren Winter zu überstehen. Deshalb treten die wärmeliebenden Insekten größtenteils die Rückreise in den Mittelmeerraum oder nach Afrika an, woher ihre Eltern im Frühjahr gekommen sind.  

Ihre weiten Wanderungen legen die kräftigen Falter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern zurück, in der Spitze können sie sogar Tempo 100 erreichen! Angesichts ihrer Mobilität wundert es nicht, dass der Windenschwärmer in großen Teilen der Alten Welt beheimatet ist: Er lebt in Teilen Europas, Afrikas, Asiens und sogar in Australien. 

Über seine Häufigkeit bei uns ist nicht viel bekannt; als Wanderfalter wird seine Bestandssituation in der Roten Liste nicht bewertet. Da praktisch alle Windenschwärmer bei uns aus dem Süden eingeflogen sind, schwankt ihre Zahl von Jahr zu Jahr. Er gilt als ungefährdet, es ist aber davon auszugehen, dass er wie alle nachtaktiven Falter unter der immer intensiveren nächtlichen Beleuchtung leidet.

Text: Alexandra Rigos, 13.08.2024


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