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Die Riesenholzwespe

Die Größte unter den Wespen

Die Riesenholzwespe gehört zur Ordnung der Hautflügler und wird der Familie der Holzwespen zugeordnet. Den Namen verdankt das beeindruckende Tier seiner beachtlichen Körpergröße.

Riesenholzwespe - Foto: Andreas Schäfferling/NABU-naturgucker.de

Riesenholzwespe - Foto: Andreas Schäfferling/NABU-naturgucker.de

Mit einer Länge von bis zu 4 Zentimetern zählt die Riesenholzwespe (Urocerus gigas) zu den größten Hautflüglern in Mitteleuropa. Oft wird sie mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) verwechselt. Im Gegensatz zu ihren invasiven Verwandten stechen Holzwespen aber nicht.


Aussehen

Während Weibchen eine Körpergröße von 4 cm erreichen, sind die Männchen deutlich kleiner. Der Kopf ist schwarz und mit zwei auffälligen gelben Schläfenflecken gezeichnet. Die Brust der Tiere ist ebenfalls schwarz gefärbt. Weibchen haben einen zum Teil gelben und schwarz gefärbten Hinterleib mit einer langen als Sporn bezeichneten Legeröhre. Dagegen zeichnen sich Männchen durch eine gelbrötliche zum Ende ins schwarze Übergehende Färbung aus. Obwohl das Weibchen einen Stachel besitzt, wird dieser nicht zur Verteidigung eingesetzt. Da dem Tier die nötigen Giftorgane fehlen, ist es für den Menschen harmlos.


Vorkommen, Verhalten und Verwechselungen

Die Riesenholzwespe ist weltweit verbreitet. Man findet sie in Waldgebieten, wo sie geschädigte und frisch geschlagene Bäume befällt. Dabei hat das Tier eine Vorliebe für Kiefern, Fichten und Tannen.


Die Riesenholzwespe wird häufig mit der invasiven Asiatischen Hornisse (nicht im Bild) verwechselt - Foto: Reinhard Teufel/NABU-naturgucker.de

Die Riesenholzwespe wird häufig mit der invasiven Asiatischen Hornisse (nicht im Bild) verwechselt - Foto: Reinhard Teufel/NABU-naturgucker.de

Zur Eiablage sucht das Weibchen einen geeigneten Baum. Es bevorzugt feuchtes Holz, weshalb es auf keinen Fall abgetrocknet sein sollte. Sobald das Weibchen einen geeigneten Baum gefunden hat, lässt es sich auf der Holzoberfläche nieder und klappt seinen Legebohrer aus. Dieser wird ins Holz eingebohrt, um Eierröhren für die Ablage zu schaffen. Darin legt das Weibchen dann 100 bis 400 Eier ab

Nach dem Schlupf beginnen die Larven sich zur Holzoberfläche zu fressen bevor sie tiefer ins Holz nagen. Dabei entstehen Fraßgänge, die 20 bis 40 Zentimeter lang sind und einen Durchmesser von 4 bis 7 Milimeter haben. Die Bohrgänge werden mit einem hellfarbigen Bohrmehl verstopft, das optisch kaum auffällt.

Zur Verpuppung kehren sie dann wieder in die Nähe der Holzoberfläche zurück. Erwähnenswert ist die lange Phase des Larvenstadium, welches sich über drei Jahren erstreckt, bis die adulte Form erreicht wird und die Riesenholzwespe das Holz verlässt. In ihrer adulten Form wird das Tier häufig mit der Asiatischen Hornisse verwechselt. So wird das eigentlich harmlose Insekt zu Unrecht als Bedrohung war genommen.


Nahrung

In den wenigen Wochen Lebenszeit nach ihrem Schlupf nehmen die adulten Tiere keine Nahrung mehr auf. Als Larven ernähren sie sich überwiegend von Holz. Um dieses zu verdauen, gehen die Larven eine Symbiose mit dem Tannenschichtpilz ein. Der holzzersetzende Pilz ist für die Ernährung der Larven unersetzlich. Dabei ist er gleichzeitig auch Teil ihres Nahrungsplans. Passender Weise werden die Sporen vom Weibchen bei der Eiablage mit übertragen und somit die Verwertung von Totholz beschleunigt. Auch wenn die Riesenholzespe allgemein als Forstschädling gilt, hält sich das Ausmaß ihres Schadens in Grenzen.


Bedeutung für unser Ökosystem

Die Riesenholzwespe gehört zu den Totholz bewohnenden Insekten, weshalb sie entscheidend für den Holzabbau ist. Durch das Tier können die im Holz gebundenen Nährstoffe deutlich schneller abgebaut werden. Das hat einen positiven Einfluss auf die Nährstoffversorgung der umliegenden Pflanzen. Mit der frühen Besiedlung von angehendem Totholz ist sie ein Initiator für den Zersetzungsprozess und damit dem Stoffkreislauf im Wald.


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