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Die Mittlere Wespe

Farbenfroher Freinister

Die Mittlere Wespe (Dolichovespula media) ist die drittgrößte in Deutschland vorkommende soziale Faltenwespe. Sie ist die einzige ursprünglich hier beheimatete Wespenart, die ihre Nester freihängend in Bäumen, Sträuchern oder an Gebäuden baut.

Arbeiterin der Mittleren Wespe - Foto: Helge May

Arbeiterin der Mittleren Wespe - Foto: Helge May


Merkmale

Jungköniginnen und Arbeiterinnen der Mittleren Wespe - Foto: Melanie von Orlow

Jungköniginnen und Arbeiterinnen der Mittleren Wespe - Foto: Melanie von Orlow

Die Mittlere Wespe fällt insbesondere durch ihre uneinheitliche Färbung innerhalb der Arbeiterinnen und eines Volkes auf. Aufgrund der großen äußerlichen Ähnlichkeit ihrer Königinnen mit der Europäischen Hornisse ist sie auch als "Kleine Hornisse" bekannt. Nach der Europäischen und der Asiatischen Hornisse ist die Mittlere Wespe (Dolichovespula media) die drittgrößte in Deutschland vorkommende soziale Faltenwespe.

Sie zeigt dabei eine sehr hohe Varianz mit Färbungen von fast rein gelben bis fast rein schwarzen Tieren. Die zwischen 18 und 22 mm messenden Königinnen haben rötliche Beinansätze und eine gelb-rote, an zwei gespiegelte Einsen erinnernde Zeichnung auf der ansonsten schwarzen Brust. Die gelb-schwarz gezeichneten und mit 15 bis 19 mm etwas kleineren Arbeiterinnen weisen nur noch geringe Rotanteile an den Beinansätzen auf und unterscheiden sich so von ihrer Königin sehr deutlich. Bedingt durch unterschiedliche Nesttemperaturen bei der Entwicklung variiert die Körperfärbung der Arbeiterinnen, so dass auch innerhalb eines Nestes unterschiedliche Farbvarianten von rötlich-gelb bis fast vollkommen schwarz auftreten können. Die Augenbucht der Mittleren Wespe ist vollständig gelb gefärbt. Die Königinnen sind den Arbeiterinnen der Hornisse (Vespa crabro) recht ähnlich und mit diesen leicht zu verwechseln. Hornissen sind insgesamt etwas schlanker.


Verbreitung

Die Mittlere Wespe ist vorwiegend in Mitteleuropa aber auch in Nordeuropa bis über den Polarkreis hinaus beheimatet. In Südeuropa tritt sie allerdings nur in Gebirgsregionen auf. Ihr Vorkommen in Asien reicht von Russland, Sibirien, China, der Mongolei und Korea bis nach Japan. In Deutschland ist die Art durchaus weit verbreitet, jedoch nur örtlich und eher selten vorzufinden.


Lebensraum

Die Art besiedelt typischerweise lichte Wälder und Buschlandschaften. Sie bevorzugt reich strukturierte Baum- und Strauchschichten. Im menschlichen Siedlungsbereich ist sie die einzige Art, die ihre Nester in Gebüschen, Hecken und Fassadengrün z.B. Rhododendron, Efeu- oder Weinaufwuchs errichtet. Der versteckte Bau ist oft nur durch einen Blick von unten in die Hecke oder den Bewuchs erkennbar. Oft bleibt sie lange unentdeckt und macht dann erst bei Neststörungen (Heckenschneiden o.ä.) mit schmerzhaften Stichen auf sich aufmerksam. Die Mittlere Wespe ist eine klassische Freinisterin und daher nur sehr selten an Hauswänden oder vorstehenden Strukturen wie Carports, Dachkästen und Fensterfaschen vorzufinden. Dies ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zur Europäischen Hornisse, die bevorzugt dunkle Hohlräume wie Baumhöhlen als Neststandort aufsucht.


Vorkommen und Lebensweise

Freihängendes Nest der Mittleren Wespe - Foto: Melanie von Orlow

Freihängendes Nest der Mittleren Wespe - Foto: Melanie von Orlow

Eine Generation der Mittleren Wespe beginnt ab Ende April mit der Nestgründung. Die Arbeiterinnen schlüpfen gegen Ende Mai, die auffälligen jungen Königinnen und Drohnen ab Ende Juli. Der Zeitpunkt des Volkszusammenbruchs ist schwerer zu prognostizieren. Manche Nester sind bereits Anfang August ausgestorben, andere überdauern bis in den Oktober hinein.

Die beige-braunen bis zu 30 cm durchmessenden Nester haben eine leicht glänzende und ledrig-flexible Oberfläche, die meist recht lebhaft mit weißlichen bis rötlichen Streifen gemustert ist. Für den Nestbau wird überwiegend frisches Holz, vorzugsweise von Pappeln verwendet und nur seltener verwittertes Holz von Zaunpfählen abgeraspelt. Das Holz von lebenden Bäumen hat gegenüber totem Holz den großen Vorteil, wasserbeständiger zu sein. Das wasserfeste Baumaterial, das aus dem Speichel der Wespe und dem Holz entsteht, ermöglicht der Wespe erst das Nisten im Freien. Alle anderen Wespenarten, mit Ausnahme der sich seit 2004 invasiv in Europa ausbreitenden und ebenfalls freinistenden Asiatischen Hornisse (Vespa velutina), suchen sich besser vor dem Regen geschützte Standorte für ihre Nester.

Typischerweise haben die Nester ein oder zwei Eingänge an der unteren Spitze. Die Königin baut das Anfangsnest dabei häufig mit einem schlauchartig verlängerten Eingang, der später wieder zurückgebaut wird. Die meist aus drei bis fünf Waben bestehenden Nester sind wie für Langkopfwespen typisch an den Rändern hochgebogen.

Die maximale Volksstärke der Mittleren Wespe beträgt in der Regel 300 bis 500 Tiere. Es wurden jedoch auch schon Nestern mit bis über 1500 Tieren beobachtet. Während die Jungköniginnen und die Männchen das Nest in der Regel im August verlassen, bleiben die Arbeiterinnen manchmal noch bis Ende September oder sogar Anfang Oktober dort.

Mittlere Wespen gelten zwar als relativ friedfertige Artgenossen, reagieren allerdings insbesondere im Nestbereich bereits auf geringe Erschütterungen mit Ausschwärmen und teilen dabei auch schnell Stiche aus. Da sie als geschickte Fluginsektenjäger dabei sehr schnell fliegen können, ist dem Stichopfer oft gar nicht klar, was sie da gerade gestochen hat.


Das steht auf dem Speiseplan

Jungköniginnen und Arbeiterinnen der Mittleren Wespe - Foto: Melanie von Orlow

Jungköniginnen und Arbeiterinnen der Mittleren Wespe - Foto: Melanie von Orlow

Zur Aufzucht der Brut wird tierisches Eiweiß benötigt. Die Mittlere Wespe bevorzugt hier Zweiflügler (Diptera), insbesondere verschiedene Fliegenarten (Brachycera) und Stechmücken (Culicidae). Diese werden nach Erbeutung in zerlegtem und zerkautem Zustand als Fleischbrei an die Larven verfüttert.

Die Imagines der „kleinen Hornisse“ ernähren sich wie bei fast allen Wespenarten üblich vorwiegend von Blütennektar. Da die Mundwerkzeuge der Wespen im Vergleich zu den Bienen kürzer und weniger spezialisiert sind, bevorzugen sie den Nektar leicht erreichbarer, flacher Blüten. Zu den typischen Pflanzen die die Mittlere Wespe gerne anfliegt, zählen Doldengewächse (Apiaceae), wie z.B. Feldmannstreu (Eryngium campestre), Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris), Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium) oder Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum). Darüber hinaus beschafft sich die Art als kohlenhydratreiche Nahrung auch gerne den süßen Honigtau der Blattläuse.


Gefährdung & Schutzstatus

Die Art wird durch die recht exponierte Lage ihrer Nester und den oft bestechenden „Erstkontakt“ besonders häufig Opfer menschlicher Nachstellung. Die insbesondere im Anfangsstadium der Koloniegründung ungenügend geschützten Nester werden zusätzlich gelegentlich von Kohlmeisen geplündert.

Der Artenbestand dieser Wespenart zeigt leider regionale Rückgangstendenzen und ist generell sehr selten in Deutschland anzutreffen. Von den vier der in Deutschland vorkommenden Arten der Gattung der Langkopfwespen (Dolichovespula) ist die Mittlere Wespe die am meisten gefährdete. In einigen Bundesländern steht sie bereits auf der „Roten Liste der gefährdeten Tierarten“.


Unser Hymenopterendienst in Aktion: Umsetzung eines Nests der Mittleren Wespe


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