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Asiatische Hornisse auf dem Weg nach Norden

Gute Bedingungen für eine eingeschleppte Art

Die aus Südostasien stammende Vespa velutina breitet sich in Europa aus. In Deutschland gibt es Einzelfunde am Oberrhein und neuerdings auch in Hamburg (Nachweis vom 3.9.2019). Dort wurde im Februar 2020 sogar ein verwaistes Nest gefunden.

Asiatische Hornisse - Foto: Siga

Asiatische Hornisse - Foto: Siga

Nachdem zunächst nur eine einzelne Arbeiterin der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) durch das Zentrum für Naturkunde der Universität Hamburg gemeldet wurde, konnte nun ein verwaistes Nest in der Stadt gefunden werden. Somit ist klar, dass es sich nicht nur um ein eingeschlepptes Einzeltier handelte, sondern die Art erstmals so weit im Norden erfolgreich nisten konnte.


Neue Heimat: Europa

Die Asiatische Hornisse zeigt in Europa ein hohes invasives Ausbreitungspotential. Ausgehend von der Erstbesiedlung in Frankreich (2004) nach Verschleppung aus Asien, hat sich V. velutina auf der Iberischen Halbinsel (2010), Belgien (2011), Italien (2012), Großbritannien (2016), Niederlanden (2017) und in der Schweiz (2017) ausgebreitet. In Deutschland wurde die Art 2014 zum ersten Mal durch den NABU in der Nähe von Karlsruhe nachgewiesen. Bisher beschränkten sich die Nachweise auf den Südwesten Deutschlands und Hessen (2019). Nun wurden erstmals die Tiere auch in Norddeutschland gefunden. Auf Basis der neuen Meldungen erwartet der Hymenopterendienst des NABU Berlin, dass diese neue Hornissenart zukünftig ganz Deutschland besiedeln wird. Trotz massiver Investition in Erforschung der Art und ihrer Bekämpfung glückte bisher weder das Stoppen noch das Zurückdrängen dieser Art.


Keine Panik!

Die Tiere sind für den Menschen keine Bedrohung. Zwar sind die Nester ungleich größer und kopfstärker als die unserer heimischen Hornisse, doch ihre hoch im Baum errichteten Nester sind praktisch nicht erreichbar. Sie gehen weder an Speisen und süße Getränke und können allenfalls beim Blütenbesuch oder an Fallobst beobachtet werden. Im Gegensatz zu unserer heimischen Hornisse fliegen sie jedoch nicht bei Nacht; die Nester sind jedoch bis in den November hinein aktiv.

Aufgrund ihrer hohen Ausbreitungskapazität und einer vornehmlich auf Honigbienen basierenden Ernährung wurde die für Europa neue Hornissenart von der EU auf die Liste der invasiven gebietsfremden Arten von euroweiter Bedeutung gesetzt.


Bitte melden!

Nest der Asiatischen Hornisse (<i>Vespa velutina</i>) - Foto: Jens Gagelmann

Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) - Foto: Jens Gagelmann

Aus der EU-Verordnung ergeben sich umfangreiche Pflichten zur Früherkennung, Notifizierung und Bekämpfung derartiger nicht-etablierter, invasiver Arten" für alle Mitgliedsstaaten. Nest- und Individuenfunde müssen daher umgehend an die Obere Naturschutzbehörde gemeldet werden.

Eigenaktionen an den meist sehr hoch liegenden Nestern sind weder erforderlich und allenfalls nur bei akuten Baumfällungen sinnvoll - die Durchführung der Bekämpfung obliegt den oberen Naturschutzbehörden. Die Bejagung von Einzeltieren/Königinnen mit „Wespenfanggläsern“ ist weder zielführend noch erlaubt: Da diese Fallen unspezifisch eine Vielzahl heimischer und zum Teil besonders geschützter Arten einfangen, ist ihr Einsatz nach dem Bundesnaturschutzgesetz nicht erlaubt. Über Ausnahmen entscheiden die Behörden im Rahmen von konzeptionierten und wissenschaftlich betreuten Vorhaben.
Untersuchungen in Frankreich haben gezeigt, dass das Abfangen nistplatzsuchender/gründender Hornissenköniginnen nicht zu einer statistisch signifikanten Verringerung der Nestdichte geführt haben.


Gefahr für die Honigbiene

Für die Imkerei wird die Art als mögliche Bedrohung aufgeführt. Wie unsere einheimische, die Europäische Hornisse (V. crabro), jagt V. velutina auch Honigbienen. Dieses Verhalten soll in Südfrankreich, Spanien und Ligurien zu Verlusten an Honigbienenvölkern geführt haben da sie bis zu 80% ihrer Ernährung aus Honigbienen bestreiten kann. Bisher sind jedoch in Deutschland keinerlei Schäden an Honigbienenvölkern durch die Asiatischen Hornissen aufgetreten. Womöglich sind die Klimabedingungen und die dadurch eher kleineren Volksgrößen bei einer insgesamt besseren Versorgungslage ausschlaggebend. Hinzu kommt eine im Vergleich zu Südfrankreich bisher sehr geringere Nestdichte. Es besteht aus Sicht des Hymenopterendienstes deshalb kein akuter Handlungsbedarf für Imkernde oder Naturfreund*innen außer der Meldung entdeckter Nester an die Naturschutzbehörde.
V. velutina kommt in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet Südostasien in subtropischen bis gemäßigten Klimazonen vor. In Teilen des asiatischen Verbreitungsgebietes ist auch unsere Europäische Hornisse V. crabro beheimatet. Die beiden Arten können also miteinander koexistieren. Welche Auswirkungen V. velutina allerdings auf Wildbienen, Hummeln und andere Insekten hat, muss aus Sicht des NABU Hymenopterendienstes unbedingt wissenschaftlich abgeklärt werden.


Wie erkenne ich V. velutina?

Das Nest in Karlsruhe 2017 - Foto: Jens Gagelmann

Das Nest in Karlsruhe 2017 - Foto: Jens Gagelmann

Die Asiatische Hornisse ist durch ihre viel dunklere Färbung sehr gut von der einheimischen Hornisse unterscheidbar. Sie ist etwas kleiner und hat einen schwarzen Kopf mit orangegelber Stirnzeichnung. Auffälliges Merkmal sind ihre leuchtend gelben Beine. Ihre großen, kugeligen Nester können (aber müssen nicht) in Bäumen, Hecken und Gebüschen errichtet werden. Diese Eigenschaft teilt sie mit einer weitaus kleineren Verwandten, der Mittleren Wespe (Dolichovespula media), die bereits auf einigen Roten Listen der bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu finden ist.

Sollten Sie auffallend dunkle und größere, wespenartige Tiere beobachten oder freihängende Nester aus papierartigem Material in Bäumen, Büschen und Hecken finden, dann melden sie sich bitte umgehend bei uns!
Email-Adresse des Hymenopterendienst des NABU Berlin Berlin: kontakt@hymenopterendienst.de


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