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Patchwork statt Teppich

Der makellos grüne Rasen ist ein Auslaufmodell

Früher holte Vati jeden Samstag den Rasenmäher aus der Garage und stutzte das Gras. Das war nicht gut für die Artenvielfalt. Heute schnurrt immerzu der Mähroboter über den grünen Teppich, und das ist noch viel schlechter für die Insekten und Kleintiere.

Eine Wildblumenwiese ist schöner, pflegeleichter und gut für die Artenvielfalt - Foto: Hans-Peter Felten

Eine Wildblumenwiese ist schöner, pflegeleichter und gut für die Artenvielfalt - Foto: Hans-Peter Felten

Alljährlich im Frühsommer warnen Naturschützer*innen deshalb lautstark vor den Mährobotern, die bei nächtlichem Einsatz Igel verstümmeln und obendrein eine Gefahr für Kleinkinder und Haustiere darstellen. Doch der eigentliche Sündenfall ist nicht die Automatisierung des Rasenmähens, sondern das geradezu obsessive Bedürfnis, einen makellosen grünen Teppich vor dem Eigenheim auszubreiten. 

Als Grund für die Notwendigkeit einer Rasenfläche werden oft spielende Kinder angeführt (meine eigenen haben sich eher selten auf unserer zugegebenermaßen nicht makellosen Grasfläche amüsiert), denen allerdings Moos, Löwenzahn und Gänseblümchen herzlich egal, wenn nicht willkomen sein dürften. 

Das Ausstreuen von Rasendünger und Unkrautvernichter, das sommerliche Sprengen, penible Mähen und Ausstechen wagemutiger Wildkräuter, die in der Grasnarbe Fuß gefasst haben, dürfte also eher dem Wunsch nach Repräsentation geschuldet sein. Die perfekte Rasenfläche ist ein bürgerliches Ideal, das leider einer anderen Zeit entstammt, einer Zeit, als der viktorianische Landadel in England genug Personal für die Gartenpflege übrig hatte und es überdies sehr viel mehr regnete als hier und heute. 

Es gibt viele Gründe, sich endlich von den obligatorischen Rasenteppichen in Parks, Grünanlagen und Privatgärten zu verabschieden. In Zeiten des Klimawandels wird der Rasen im Sommer unansehnlich, wenn er nicht reichlich bewässert wird. Die Verschwendung des knapper werdenden Trinkwassers für grünes Gras ist jedoch schlicht unverantwortlich und wird zunehmend auch auf politischer Ebene in Frage gestellt. In einigen Ländern ist es bereits verboten, bei sommerlicher Trockenheit mit dem Gartenschlauch auszurücken. 


Rasen ist Platzverschwendung

Zum anderen ist Rasen im Grunde eine Platzverschwendung. Häufig gemähte Grasflächen sind nur unwesentlich artenreicher als asphaltierte Parkplätze. Angesichts der scharfen Konkurrenz um Flächen in der Stadt sollten wir uns auch diese Verschwendung nicht mehr leisten, sondern Rasenflächen, sofern es sich nicht explizit um Spiel- oder Liegewiesen handelt, durch artenreiche Wiesen, Stauden- oder Strauchpflanzungen ersetzen.  


Englischer Rasen - Foto: Clara Nila/Getty Images

Englischer Rasen - Foto: Clara Nila/Getty Images

Für die Artenvielfalt ist schon viel gewonnen, wenn das Gras einfach seltener gemäht wird. Mit der Zeit stellen sich dann Kräuter wie Gänseblümchen, Weißklee, Braunelle, Gundermann, Fingerkraut, Schafgarbe und andere Lebenskünstler ein, die es vertragen, alle vier oder sechs Wochen geköpft zu werden, und trotzdem noch Blüten treiben. 

Ein so entstandener Blumenrasen lässt sich relativ gut betreten und verträgt auch mal ein Fußballspiel. Die blühenden Kräuter locken Hummeln und andere Insekten an, die wiederum Nahrung für Vögel darstellen. Je seltener gemäht wird, desto besser. Dann können sich sogar seltenere Wildblumen wie Sandnelken und Sandstrohblumen einstellen.  

Blumenrasen oder -wiese (die Übergänge sind fließend) fördern nicht nur die Artenvielfalt, sondern sparen auch Zeit, weil sie viel weniger Arbeit als ein herkömmlicher Rasen machen. Man läuft allerdings Gefahr, diese Zeit beim Beobachten der vielfältigen Lebewesen, die sich alsbald einstellen, gleich wieder zu vertrödeln. 

Bewässern muss und sollte man solche Flächen nicht. Wenn sich in trockenen Sommern schüttere Stellen bilden, sieht das zunächst zwar ungewohnt aus. Doch so entstehen neue Habitate für Insekten, zum Beispiel für die vielen Wildbienen, die im Boden nisten. Dass neben dem Dauermähen und Bewässern auch das Düngen und Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln obsolet wird, liegt auf der Hand. Der Abschied vom Rasen spart eben nicht nur Zeit, sondern auch Geld.  


Mähroboter: Niemals nachts!

Bei allen Nachteilen haben Mähroboter auch Vorzüge. vor allem, wenn sie mit Solarstrom betrieben werden: Sie sind leiser und sauberer als benzinbetriebene Rasenmäher. Wer einen Mähroboter hat, sollte unbedingt folgende Regeln beachten: 

  • Niemals nachts betreiben! Igel flüchten nicht, wenn sich eine Gefahr nähert, sondern rollen sich zusammen. Deshalb fallen sie Mährobotern so oft zum Opfer.  
  • Größtmögliche Mähhöhe einstellen! Je kürzer das Gras gemäht wird, desto eher werden Insekten und Kleintiere am Boden erfasst. Zwischen millimeterkurzen Grasstoppeln finden Tiere keine Zuflucht mehr. 
  • Nicht im Dauerbetrieb mähen! Je seltener der Roboter seine Messer kreisen lässt, desto weniger Gefahr droht der Tierwelt. Neuere Geräte werden auch mit relativ hohem Gras fertig, sodass es ausreicht, sie in größeren Zeitabständen fahren zu lassen. 

 

Aus der "Natur in Berlin 2/2022".


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