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Die Rotpelzige Sandbiene

Fuchsrote Pollensammlerin

Die rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva oder Fuchsrote Sandbiene) lebt solitär und gehört zur Gattung der Sandbienen. Durch ihre pelzige Behaarung ähnelt sie einzelnen Hummelarten. Die Weibchen sind wegen ihrer fuchsroten Färbung jedoch unverwechselbar.

Vorkommen und Aussehen

Rotpelzige Sandbiene - Foto: Helge May

Rotpelzige Sandbiene - Foto: Helge May

Die Männchen der Rotpelzigen Sandbiene erreichen eine Körperlänge von 9–12 mm und weisen eine rotbraune Behaarung am ganzen Körper auf. Die Weibchen hingegen werden bis zu 14 mm groß und haben den charakteristisch fuchsroten Pelz auf dem Oberkörper. Der Kopf und die Beine sind schwarz behaart. Die intensive Färbung verblasst allerdings im Laufe der Flugzeit zu einem goldenen orange.

Die Rotpelzige Sandbiene ist in ganz Deutschland zu beobachten. Vertreten ist sie vor allem in Mitteleuropa, doch auch im Norden Europas ist sie häufig anzutreffen. Allein in Deutschland gibt es über 100 verschiedene Sandbienenarten, weshalb Sandbienen mit zu den häufigsten Wildbienenarten auf der Nordhalbkugel zählen.

Wie viele im Boden nistende Wildbienenarten auch, bevorzugt die Rotpelzige Sandbiene weniger dicht bewachsene Standorte, wie lichte Wälder und Waldränder, aber auch in Parks und Gärten im urbanen Raum ist sie häufig zu sehen. In Berlin findet man sie häufig auch zwischen Pflastersteinen.


Verhalten und Nestbau

Die Männchen der Rotpelzigen Sandbiene fliegen von Mitte März bis Ende April, die Weibchen sind von Mitte April bis Ende Mai zu sehen. Nachdem die Männchen ihre Nester verlassen haben, versuchen sie meist sofort paarungsfähige Weibchen zu begatten. Auf der Suche nach den Weibchen fliegen sie im Bereich der Nester in geringem Abstand zum Boden wild durcheinander. Findet ein Männchen ein Weibchen, kommt es meist direkt zur Paarung.


Rotpelzige Sandbiene beim Pollensammeln - Foto: Helge May

Rotpelzige Sandbiene beim Pollensammeln - Foto: Helge May

Nach der Paarung beginnen die Weibchen ihre Nester an spärlich bewachsenen und halbschattigen Plätzen zu graben. Die Männchen sterben bereits kurz nach der Paarung.

Die Hauptgänge der einzelnen Nester werden teilweise bis zu 60 cm tief. Abzweigend werden auch mehrere Nebengänge gegraben, welche zu Brutzellen werden. Die herausgetragene Erde wird um den Nesteingang gehäuft.

Die einzelnen Brutzellen werden mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar ausgestattet, auf dem die Weibchen der Rotpelzigen Sandbiene ihr Ei ablegen. Dieser Pollen-Nektar-Ballen dient den geschlüpften Nachkommen als Nahrung, da diese bereits im Spätsommer schlüpfen, die Brutzellen jedoch erst im darauffolgenden Frühjahr verlassen.

Anders als der Großteil der Wildbienen, ernährt sich die Rotpelzige Sandbiene polylektisch. Das bedeutet, dass sie was den Pollen und die Blüten angeht, nicht streng auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert ist. Allerdings hat sie eine Vorliebe für Beerensträucher, insbesondere für Johannisbeer- und Stachelbeersträucher.

Die Weibchen der Rotpelzigen Sandbiene transportieren den Pollen ausschließlich an den Hinterbeinen zurück zu ihren Nestern.


Nestansammlungen

Da die Rotpelzige Sandbiene zu den solitär lebenden Wildbienenarten gehört, bilden sie, anders als zum Beispiel die Honigbiene. keinen Staat, Dennoch kommt es häufig vor, dass die Bienen ihre Nester in größeren Gruppen, sogenannten Nestansammlungen anlegen. Dazu kommt es wenn am Nistplatz ideale Bedingungen für die Tiere herrschen. Dazu gehört zum einen die geringe Distanz zu Nahrungsquellen um den Bruterfolg sicherzustellen, aber auch die Menge an Sonnenlicht ist entscheidend.


Gefährdung und Schutzstatus

Die Rotpelzige Sandbiene zählt in Deutschland zu den nicht gefährdeten Wildbienenarten. Dennoch stellt der Verlust von geeigneten Nistplätzen durch den Eingriff des Menschen eine immer größer werdende Gefahr da. In Teilen von Deutschland, wie zum Beispiel Sachsen, zählt sie bereits zu den gefährdeten Arten. Wie alle Wildbienenarten in Deutschland wird die Andrena fulva zusätzlich zum Bundesnaturschutzgesetz auch durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.


Wie können Sie helfen?

Da ein Großteil der Wildbienenarten ihre Nester im Boden anlegen, sind die Tiere und ihre Nester leicht zu übersehen. Dies ist besonders der Fall, wenn die Flugzeit der Bienen vorbei ist und die Nachkommen für ca. 10 Monate in den Nestern bleiben.

Um die die Tiere vor dem Sterben durch zum Beispiel Versiegelung oder Bebauung zu retten, hilft es ungemein, wenn Sie uns Informationen über in Parks oder im Straßenland vorkommende Nestansammlungen von Wildbienen mit Fotos und GPS-Daten zukommen lassen. Wenn uns die Daten im Frühjahr zeitnah an kontakt@hymenopterendienst.de gemeldet werden, können wir die Art bestimmen und eventuell vor geplanten Eingriffen schützen bzw. Ausgleichsmaßnahmen einfordern.

Sollten Sie einen Garten oder Balkon haben, verzichten Sie auf jegliche Art von Pestiziden und achten Sie darauf, den Bienen ein vielfältiges Angebot an heimischen Wildblumen und Blühpflanzen bereitzustellen. Im Falle der Rotpelzigen Sandbiene sind verschiedene Beerensträucher gerne gesehen.


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Wildbiene - Foto: Stephan Härtel

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