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Die Weiden-Sandbiene

Weißgraue Frühjahrsbotin

Ist der Winter vorüber, werden unsere heimischen Insekten von den Frühblühern angelockt. Die Weiden-Sandbiene (Andrena vaga) ist bereits früh im März zu sichten und damit eine der ersten auffälligen Wildbienen des Jahres.

Weiden-Sandbiene - Foto: Helge May

Weiden-Sandbiene - Foto: Helge May

Die Weiden-Sandbiene (Andrena vaga) erreicht eine Körperlänge von bis zu 15 Millimetern, wobei die Weibchen etwas größer werden als die Männchen. Sie besitzen einen kaum behaarten schwarzen Hinterleib und sind anhand ihrer charakteristischen weißgrauen Thorax-Behaarung gut von anderen Bienen zu unterscheiden. Verwechslungsgefahr besteht lediglich mit der Grauen Sandbiene (Andrena cineraria), wobei sich die Weibchen dieser verwandten Art durch eine dunkle Querbinde auf dem Thorax und die Männchen durch etwas dunklere Beine gegenüber der Weiden-Sandbiene abgrenzen.


Verbreitung

Die Weiden-Sandbiene zählt in Deutschland zu den häufigeren Wildbienenarten. Sie ist vor allem in Europa in den gemäßigten Breiten beheimatet. Man findet sie allerdings gelegentlich auch in höheren Breiten bis ungefähr zum Polarkreis und in Teilen Nordafrikas.


Lebensraum

Der typische Lebensraum der Weiden-Sandbiene sind Flussauen, Wald- und Wegränder, Wiesen, Lichtungen, Gärten, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Sandheiden, Binnendünen, Ackerränder, Brachflächen sowie extensiv bewirtschaftete Hochwasserdämme. Hier benötigt die Art insbesondere sandige bzw. trockene und vegetationsarme Bodenstellen zum Nisten sowie die Nähe von Weiden als Nahrungsquelle.


Vorkommen und Lebensweise

<i>Andrena vaga</i>-Weibchen mit Pollen - Foto: NABU Berlin/Stephan Härtel

Andrena vaga-Weibchen mit Pollen - Foto: NABU Berlin/Stephan Härtel

Die Weiden-Sandbiene ist bereits sehr zeitig im Frühjahr zu beobachten. Neben mehreren verwandten Sandbienenarten sowie einigen Hummelköniginnen und Mauerbienenarten zählt sie in Deutschland zu den ersten Bestäuberinsekten. Die ersten Tiere ihrer Art, wobei die Männchen in der Regel etwas früher schlüpfen, erscheinen bereits Anfang März zu Beginn der Weidenblütenzeit und sind meist bis Mitte/Ende Mai anzutreffen.
Wie die meisten Bienenarten ist auch die Weiden-Sandbiene als solitär lebend einzustufen und bildet keine Staaten. Die Weibchen bauen jeweils ihr eigenes Nest, nisten jedoch häufig in näherer Umgebung zueinander. So kommt es durchaus zur Entstehung größerer Nistansammlungen mit mehr als 30 separaten Nestern pro Quadratmeter und mehreren Tausend Einzelnestern, soziale Interaktionen beim Nestbau sind jedoch nicht belegt.
Die von den Weibchen nach der Paarung eigenständig gegrabenen Erdnester entstehen auf vorwiegend ebenen und größtenteils unbewachsenen, sandigen Flächen. Der Hauptgang der Nester erreicht dabei eine Tiefe von bis zu 60 cm und mündet in mehreren Nebengängen mit je bis zu acht Brutzellen. In diesen mit Larvenproviant aus Weidenpollen und -nektar versehenen Brutkammern legt das Weibchen jeweils ein Ei ab. Anschließend verschließt sie die Kammer mit Sand. Auch den Zugangsbereich zum Nest schüttet das Weibchen bei jedem Verlassen mit Sand zu, so dass sich dort ein einige Zentimeter hoher charakteristischer Sandhaufen bildet. Nach und nach wird das Nest mit den Brutzellen, Eiern und Larvenproviant vollendet und das Weibchen stirbt. In den Brutzellen entstehen im Laufe des Jahres fertige Imagines der Weiden-Sandbiene, die im folgenden Frühjahr schlüpfen.


Das steht auf dem Speiseplan

Die Weiden-Sandbiene ernährt sich oligolektisch, das heißt sie ist in ihrer Nahrungssuche spezialisiert auf nur eine einzige Pflanzengattung: Weiden (Salix). Zu ihren Lieblingspflanzenarten bei der Pollen- und Nektarsuche für ihre Nachkommen zählen die Sal-Weide (Salix caprea), die Grau-Weide (Salix cinerea), die Ohr-Weide (Salix aurita), die Purpur-Weide (Salix purpurea), die Silber-Weide (Salix alba) und die Bruch-Weide (Salix fragilis).


Gefährdung und Schutzstatus

<i>Nomada lathburiana</i> versucht <i>Andrena vaga</i>-Nest aufzugraben - Foto: NABU Berlin/Stephan Härtel

Nomada lathburiana versucht Andrena vaga-Nest aufzugraben - Foto: NABU Berlin/Stephan Härtel

Die Wildbienen sind wie alle heimischen Arten der Bienen und Hummeln in Deutschland nach der Bundesartenschutzverordnung des Bundesnaturschutzgesetzes besonders geschützt. Es ist verboten, die Brutstätten der Weidensandbiene zu beschädigen oder zu zerstören sowie einzelne Individuen zu töten, zu verletzen oder zu fangen.
Andrena vaga gilt in den meisten deutschen Bundesländern, so auch in Berlin, in ihrem Vorkommen noch als ungefährdete Wildbienenart, da sie es vermag, relativ schnell neue Lebensräume zu besiedeln. In Sachsen jedoch wird sie in Kategorie 3 (gefährdet) der vom Bundesamt für Naturschutz entwickelten „Roten Liste“ eingestuft. Deshalb ist es wichtig, die Lebensräume der Weiden-Sandbiene, insbesondere die Weidengewächse, die auch für viele weitere Insektenarten die Grundlage der ersten Frühjahrsnahrung darstellen, zu schützen und zu bewahren.


Brutparasiten

Wie viele andere Bienenarten wird auch die Weiden-Sandbiene von Brutparasiten ausgenutzt. Hierbei legt die parasitische Art, beispielsweise die zur Kategorie der Kuckucksbienen zählende Rothaarige Wespenbiene (Nomada lathburiana), ihre eigenen Eier in die Brutzellen von Andrena vaga. Nach dem Schlüpfen der Schmarotzerlarve nutzt diese die Brutzelle zur Weiterentwicklung, indem sie entweder die Wirtslarve tötet und deren Larvenproviant plündert oder das noch ungeschlüpfte Wirtsei verzehrt. Der Große Wollschweber (Bombylius major) ist ein weiteres Beispiel. Im Unterschied zur Rothaarigen Wespenbiene wird das Ei hier jedoch vor das Nest gelegt und die Larve gräbt sich eigenständig zur Brutzelle vor.



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