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Die Gemeine Pelzbiene

Kompakt aber wendig

Die vorzugsweise in steilen Lehmwänden nistende auch Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes) genannte Art überwintert als Imago und kündigt im März als eine der Ersten den Frühling an. Typisch für sie ist ihr schneller Schwirrflug.

Frühlings-Pelzbiene - Foto: Ursula Spolders/naturgucker.de

Frühlings-Pelzbiene - Foto: Ursula Spolders/naturgucker.de


Merkmale

Frühlings-Pelzbiene in melanistischer (schwarzer) Form - Foto: Klaus Duehr/naturgucker.de

Frühlings-Pelzbiene in melanistischer (schwarzer) Form - Foto: Klaus Duehr/naturgucker.de

Die solitärlebende Wildbienenart ist um die 14 mm groß und ähnelt mit ihrem kompakten Körper und dem dichten, meist grau- bis schwarzbraunen Pelz kleineren Hummelarten wie der Ackerhummel. Der Hinterleib ist etwas spärlicher behaart und immer schwarz. Neben der helleren Variante gibt es in den meisten Populationen vereinzelt auch dunklere, durchgehend schwarz behaarte Individuen. Typisch für die Gemeine Pelzbiene ist der schnelle Schwirrflug, mit dem die Tiere von Blüte zu Blüte eilen und mit geschultem Blick bereits aus der Distanz von Hummeln zu unterscheiden sind.


Verbreitung

Die Gemeine Pelzbiene ist in ganz Europa beheimatet. In Deutschland findet man sie überall von der Ebene bis in die mittleren Gebirgslagen.


Lebensraum

Typisch für die Art sind eher offene Lebensräume wie Brachflächen, Böschungen, Gärten, Parks, Waldränder, Löss- und Lehmgruben. Zum Nisten sucht sie bevorzugt lehmhaltige Steilwände und in nur selteneren Fällen steinigen Boden auf. Da die Art allerdings auch kühleren und schattigen Bereichen gegenüber nicht abgeneigt ist, besiedelt sie insbesondere im Siedlungsbereich gerne die Innenräume ungenutzter Gebäude sowie unverputzte Wände oder Fugen alter Ziegelsteinmauern und Schornsteine. An günstigen Standorten sind durchaus Ansammlungen von mehreren Hundert Nestern möglich. In Lehmwänden können ihre Nestaggregationen zu statischen Problemen führen.


Vorkommen und Lebensweise

Die Männchen der relativ kälteunempfindlichen Art erscheinen bereits Anfang März. Anthophora plumipes ist somit eine der ersten Wildbienen im Jahr, die den Frühling ankündigen. Die Weibchen verlassen, wie die meisten Wildbienen, ihr Winterquartier erst deutlich nach ihren männlichen Artgenossen.

Während die Weibchen nun beginnen an einem geeigneten Ort ihre Brutstätten aus oft mehreren Zellen zu graben, mit einem wachsartigen Sekret auszukleiden und mit einem Futterbrei aus Nektar und Pollen für die späteren Larven auszustatten, patrouillieren die Männchen bereits anlässlich der Paarung vor den Eingängen der entstehenden Nester. Nach erfolgter Begattung legen die Weibchen in jede Brutzelle ein Ei. Aus diesen schlüpfen im Mai die ersten Larven, um sich vom bereitgestellten Proviant zu ernähren und im Juni schließlich zu verpuppen. Die in der Puppenhülle entstehenden und in der Regel bereits im Juli fertigen Imagines der Gemeinen Pelzbiene verlassen ihre Brutzellen jedoch nicht, sondern ruhen voll entwickelt bis zum darauffolgenden Frühjahr.

Die Weibchen der Gemeinen Pelzbiene fliegen bis in den Juni hinein, während die letzten Männchen bereits im Mai sterben. Zum Schlafen begeben sich die Tiere in dieser Zeit in Hohlräume oder beißen sich ganz einfach an Pflanzen fest.


Das steht auf dem Speiseplan

Frühlings-Pelzbiene - Foto: Willi und Clementine Grings/naturgucker.de

Frühlings-Pelzbiene - Foto: Willi und Clementine Grings/naturgucker.de

Die Gemeine Pelzbiene ist in ihrer Nahrungssuche nicht spezialisiert und sammelt Nektar und Pollen von vielen Pflanzen verschiedener Familien. Die ausgewachsenen Individuen ernähren sich ausschließlich von Nektar, die Larven werden zusätzlich mit Pollen versorgt. Als Pollenquellen der Gemeinen Pelzbiene sind bislang Pflanzen aus 12 Pflanzenfamilien sicher dokumentiert. Hierzu zählen Berberitzengewächse (Berberidaceae), Geißblattgewächse (Caprifoliaceae), Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Kreuzblütler (Brassicaceae), Liliengewächse (Liliaceae), Lippenblütler (Lamiaceae), Mohngewächse (Papaveraceae), Primelgewächse (Primulaceae), Raublattgewächse (Boraginaceae), Rosengewächse (Rosaceae), Schwertliliengewächse (Iridaceae), Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Insbesondere Lungenkräuter (Pulmonaria) und Taubnesseln (Lamium) sowie Borretsch (Borag oofficinalis), Kaukasischer Beinwell (Symphytum caucasicum) und Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum) sind bei der Art besonders beliebt. Die Männchen können auf ihrer Suche nach paarungsbereiten Weibchen besonders häufig in Parks und Gärten entlang der Blüten des Blaukissens (Aubrieta) beobachtet werden.

Die Nahrungsräume der Gemeinen Pelzbiene sind von ihren Nistorten stets räumlich getrennt und können um mehr als 100 m entfernt liegen. Bemerkenswert bei der Nahrungssuche sind hierbei die festen und zeitlich abgestimmten Flugbahnen der Art, in denen sie über mehrere Wochen hindurch kontinuierlich dieselben Blüten in identischer Reihenfolge abfliegt. Dieses Verhalten deutet auf ein sehr gut ausgeprägtes Raum-Zeit-Gedächtnis der Tiere hin.


Gefährdung & Schutzstatus

Die Art ist wie alle heimischen Wildbienenarten in Deutschland nach der Bundesartenschutzverordnung des Bundesnaturschutzgesetzes besonders geschützt. Es ist verboten, die Nester zu beschädigen oder zu zerstören sowie einzelne Individuen zu töten, zu verletzen oder zu fangen.

Die weit verbreitete Gemeine Pelzbiene ist zwar die häufigste Pelzbienenart und wird im gesamten Bundesgebiet noch als ungefährdet eingestuft, doch muss auch diese Art Verluste hinnehmen. Hauptgrund hierfür ist der Rückgang an geeigneten Brutmöglichkeiten, insbesondere durch die in der Natur immer seltener vorkommenden offenen Steilwände in Lehm- oder Sandgruben, aufgrund zunehmender Flächenbebauung und Versiegelung der Landschaft, aber auch durch den Abriss alter Gebäude und Trockenmauern.

Um dieser Art wieder ein größeres Angebot an Nistplätzen zu gewähren, bieten sich im Garten oder auf dem Balkon Lehm- oder Lösskästen als Ersatzlebensstätten an.


Parasiten

Frühlings-Pelzbiene nutzt Strangfalzziegel zur Übernachtung - Foto: Martin Herbst/naturgucker.de

Frühlings-Pelzbiene nutzt Strangfalzziegel zur Übernachtung - Foto: Martin Herbst/naturgucker.de

Wie viele andere Bienenarten wird auch die Gemeine Pelzbiene von parasitischen Wildbienen als Wirt heimgesucht. Hierzu zählt in erster Linie die im Vergleich zu Anthophora plumipes etwas schlankere und weniger behaarte Gemeine Trauerbiene (Melecta albifrons). Im Gegensatz zu einigen anderen Brutparasiten, die ihre Eier häufig in die noch offenen Nester ihrer Wirte legen, öffnen die Weibchen dieser Art bereits verschlossene Brutnester und legen ihre Eier in der Brutzelle ab. Danach stellt das Weibchen den Zellverschluss wieder her. Ebenso wie bei anderen Kuckucksbienen-Arten frisst die Trauerbienenlarve nach dem Schlupf zunächst das Ei oder die bereits geschlüpfte Larve des Wirtes und ernährt sich anschließend vom eingetragenen Nahrungsvorrat. Sie überwintert als ausgewachsene Biene in der Brutzelle, die sie dann im nächsten Frühjahr verlässt.

Ein weiterer möglicher Parasit ist der auf Pelzbienenarten spezialisierte schmalflügelige Pelzbienenölkäfer (Sitaris muralis). Die Eipakete dieser zu den Ölkäfern (Meloidae) zählenden Art werden von den Weibchen im August in die Ausfluglöcher der Pelzbienennester gelegt. Die im Herbst schlüpfenden Larven verharren anschließend bis zum Schlupf der männlichen Pelzbienen im Frühling an ihrem Geburtsort. Auf den Rücken dieser Drohnen klammern sie sich nun fest, um später, während der Begattung der Pelzbienen, auf den Körper einer weiblichen Biene zu wechseln. Diese transportieren sie dann von den Weibchen unbemerkt in deren Brutzellen. Hier ernährt sich die Käferlarve zunächst vom Pelzbienenei und anschließend vom eigentlich für die Bienenlarve bereitgestellten Futtervorrat. Die ausgewachsenen Ölkäfer schlüpfen im August.
Gelegentlich können auch Mauerbienenarten wie Osmia cornuta oder Osmia bicornis in ehemaligen Nestern von Anthophora plumipes beobachtet werden. Hierbei handelt es sich allerdings um keine Parasiten, sondern ausschließlich um Sekundärbesiedler, die selbst nicht in der Lage sind, Nistgänge zu graben.


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