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Die Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene

Schwarzroter Hausbesetzer

Die Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) ist eine solitäre Wildbienenart aus der Gruppe der Mauerbienen. Der Nestbau der Wildbiene des Jahres 2013 ist äußerst spannend, bezieht die Art doch ausschließlich leere Schneckenhäuser zum Nisten.

Eine behaarte Biene mit schwarzem Körper und gelben Streifen am Hinterleib. Die Biene sitzt auf einer lila Blüte.

Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene - Foto: Stella Mielke/Naturgucker.de


Merkmale

Die Weibchen der Zweifarbigen Schneckenhaus-Mauerbiene erreichen eine Körperlänge von 8 bis 10 mm, die Drohnen sind etwas kleiner. Die dicht behaarte Art ist charakterisiert durch eine leuchtend rostrote bis rotbraune Hinterleibsspitze am ansonsten schwarzen Körper. Die Färbung der Drohnen tritt dabei in der Regel etwas matter in Erscheinung, so dass es zu keinem so ausgeprägten Schwarz-Rot-Kontrast wie bei den Weibchen kommt.

Verwechslungsgefahr besteht aufgrund ähnlicher Farbgebung insbesondere mit den Weibchen der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) als auch mit der Steinhummel (Bombus lapidarius). Beide Arten sind allerdings deutlich größer, die Weibchen der Gehörnten Mauerbiene weisen darüber hinaus zusätzlich zwei kleine, zwischen den Haaren versteckte Hörnchen auf.


Verbreitung

Osmia bicolor ist vom nördlichen Südeuropa bis ins südliche Nordeuropa ungefähr bis zum 60. Breitengrad und östlich bis nach Mittelasien beheimatet. In Deutschland ist die Art einschließlich der Alpen in Höhen von bis zu 2000 Metern fast überall anzutreffen, im Norden findet man sie jedoch nur vereinzelt und in Schleswig-Holstein fehlt sie gänzlich.


Lebensraum

Der typische Lebensraum der Zweifarbigen Mauerbiene sind neben strukturreichen Waldrändern, Trockenrasenflächen, Hecken und Brachen auch Böschungen und Parks. Man trifft sie sowohl in Städten als auch auf dem Lande an.

Zum Nisten besiedelt die Art ausschließlich leere Schneckenhäuser. Sie ist nicht die einzige Mauerbienenart, die Schneckenhäuser als Nistplatz nutzt, in Deutschland jedoch die wohl bekannteste und auch am häufigsten anzutreffende. Schneckenhäuser bieten den Mauerbienen eine ideale Behausung, denn sie sind stabil, schützen von allen Seiten vor Feinden und sind meist auch dort zu finden wo es eine vielfältige Auswahl an Trachtpflanzen gibt.

Nur Arten innerhalb der Gattung der Mauerbienen (Osmia) legen ihre Brutzellen ausschließlich in leeren Schneckengehäusen an. Alle dieser insgesamt 7 Arten sind in Deutschland beheimatet und kommen hier noch vor. Neben der Zweifarbigen Schneckenhaus-Mauerbiene gilt hier jedoch nur noch die Goldene Schneckenhausbiene (Osmia aurulenta) als ungefährdet. Während die Schlanke Schneckenhaus-Mauerbiene (Osmia rufohirta) sowie die Bedornte Mauerbiene (Osmia Spinulosa) als gefährdet und die Rote Schneckenhausbiene (Osmia andrenoides) sowie Osmia viridana als stark gefährdet eingestuft werden, gilt Osmia versicolor als bereits vom Aussterben bedrohte Art.


Vorkommen und Lebensweise

Die Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene ist eine der ersten zu beobachtenden Wildbienen im Jahr. Die ersten Männchen erscheinen bereits ab Anfang März. Ungefähr zwei Wochen später fliegen dann auch die ersten Weibchen, es kommt zur Paarung und anschließend, meist ab April zum Nestbau. Hierzu sucht sich die begattete weibliche Biene ein geeignetes Schneckenhaus, das sie zunächst mit der Öffnung schräg nach unten dreht, so dass diese optimal zum Einfliegen liegt. Verwendet werden Schneckenhäuser der Arten Garten-Schnirkelschnecke (Cepaea hortensis), Gefleckte Schnirkelschnecke (Arianta arbustorum), Genabelte Strauchschnecke (Fruticicola fruticum), Gerippte Bänderschnecke (Cepaea vindobonensis) und Hain-Bänderschnecke (Cepaea nemoralis), in seltenen Fällen auch der Weinbergschnecke (Helix pomatia). Dann beklebt sie die Außenseite des Gehäuses fleckenweise mit einem Brei aus Speichel und abgebissenen sowie zerkauten Pflanzenstücken, ehe sie Pollen und Nektar als Proviant für die spätere Brut einträgt. Nach der Eiablage in unmittelbarer Nähe des Nahrungsvorrats nutzt sie den außen angebrachten grünlichen „Pflanzenmörtel“, um die Brutzelle durch eine Trennwand abzuschotten, ehe sie gegebenenfalls eine nächste Brutzelle bestückt. Meist bleibt es jedoch bei einer Brutzelle und einem Ei und es wird pro Schneckenhaus nur eine Larve großgezogen, selten gibt es auch Gehäuse mit bis zu 6 Zellen und Eiern, die dann jeweils mit Zwischenwänden voneinander abgegrenzt werden. Zum Schluss füllt sie das Gehäuse mit Sandkörnern, Erde und kleinen Steinchen auf und stabilisiert die Füllung eventuell mit weiteren Zwischenwänden, ehe das Nest einen Verschluss aus Pflanzenmörtel erhält. Als zusätzlicher Schutz vor Nesträubern wird das Gehäuse untergraben, ganz mit der Öffnung nach unten gedreht und zur besseren Tarnung mit einem kleinen Dach aus Pflanzenmaterial wie trockenen Halmen oder Kiefernadeln vollständig abgedeckt. Bis ein Weibchen der Zweifarbigen Schneckenhaus-Mauerbiene gegen Ende Juli stirbt, legt es für gewöhnlich 5 bis 7 solcher Nester an. In den versiegelten und versteckten Schneckenhäusern entwickeln und verpuppen sich die derweil aus den Eiern geschlüpften Larven in Kokons. Die Mauerbiene überwintert als voll entwickeltes Insekt im Schneckenhaus und schlüpft aus den Schneckenhäusern erst im folgenden Frühjahr.

Leere Schneckenhäuser werden von Osmia bicolor neben der Verwendung als Nistort im Übrigen auch zum Übernachten und als Rückzugsort bei ungünstigem Wetter aufgesucht.


Das steht auf dem Speiseplan

Die Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene ist nicht auf bestimmte Futterpflanzen spezialisiert (polylektisch) und sammelt Nektar und Pollen sehr vieler unterschiedlicher Pflanzen und Pflanzenfamilien. Hierzu zählen Doldenblütler (Apiaceae), Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Korbblütler (Asteraceae), Kreuzblütler (Brassicaceae), Liliengewächse (Liliaceae), Lippenblütler (Lamiaceae), Rauhblattgewächse (Boraginaceae), Rosengewächse (Rosaceae), Steinbrechgewächse (Saxifragaceae), Veilchengewächse (Violaceae), Weidengewächse (Salicaceae) und Zistrosengewächse (Cistaceae).
Wie alle Mauerbienenarten (Osmia und Hoplitis) gehört sie zu den sogenannten Bauchsammlern, d.h. sie sammelt den Pollen an der Unterseite ihres dicht behaarten Hinterleibes. Dies unterscheidet sie von den Honigbienen (Apis), welche zu den Körbchensammlern zählen und für den Pollen spezielle Sammel- und Transportvorrichtungen an den Hinterbeinen, sogenannte Pollenhöschen, aufweisen.

Osmia bicolor gehört zu den solitär lebenden Wildbienenarten, die trotz ihrer Polylektie eine hohe Blütenstetigkeit aufweisen können. Blütenstetigkeit bedeutet, dass während eines Sammelfluges nur Blüten einer Pflanzenart besucht werden. Dieses Verhalten ist für die Bestäubung von Blüten von Bedeutung, da so eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit für einen innerartlichen Genfluss zwischen räumlich getrennten Vorkommen besteht.


Gefährdung & Schutzstatus

Die Art ist wie alle heimischen Wildbienenarten in Deutschland nach der Bundesartenschutzverordnung des Bundesnaturschutzgesetzes besonders geschützt. Es ist verboten ihre Nester zu beschädigen oder zu zerstören sowie einzelne Individuen zu töten, zu verletzen oder zu fangen.
Die Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene ist noch relativ weit verbreitet und häufig, ihr Bestand angesichtseines zunehmenden Mangels an ungestörten Nistplätzen und dem Rückgang an trockenwarmem Magerrasen jedoch im Rückgang begriffen. Ihre Nistweise ist insbesondere auf ein naturnahes Umfeld angewiesen und so meist leider nicht vereinbar mit intensiver Gartenpflege oder gar Landwirtschaft. Der Natur freien Raum zu geben sowie das Auslegen leerer Schneckenhäuser an geschützten, sandigen und sonnigen Stellen ist für diese Art eine große Unterstützung.


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