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Zwangspause für Sumpfohreule

Stark gefährdete Eulenart in der Wildvogelstation

Sumpfohreulen sind in Deutschland eine stark gefährdete Art. Deswegen freuen wir uns, eines der Tiere zur Erholung in der Wildvogelstation zu haben. Wie den meisten dämmerungs- und nachtaktiven Tieren machen Eulen zurzeit vor allem die erleuchteten Nächte zu schaffen.

Die Sumpfohreule ist in besten Händen - Foto: NABU Wildvogelstation

Die Sumpfohreule ist in besten Händen - Foto: NABU Wildvogelstation

Anfang November saß eine Sumpfohreule (Asio flammeus) in Charlottenburg bedröppelt und geschwächt auf der Straße. Zum Glück konnte der Vogel nach telefonischer Rücksprache und ferndiagnostischer Einschätzung unserer Expert*innen in der Wildvogelstation von den Findern zur Klein- und Heimtierklinik der Freien Universität Berlin gebracht werden. Dort wurde sie medizinisch untersucht. Die Diagnose: beidseitige Entzündung der Augenhaut (Uveitis) und mehrere Hämatome auf der rechten Körperseite.

Die Eule blieb eine ganze Woche zur Behandlung in der Klinik, bevor die Wildvogelstation die Pflege und Medikation übernahm. Hierfür passten die Mitarbeiter*innen eine Voliere an die Bedürfnisse des Tiers an, sodass es sich in einer reizarmen Umgebung erholen konnte.

Seit dem Fundtag hat sich der Allgemeinzustand der Sumpfohreule deutlich verbessert. Sie nimmt inzwischen selbstständig Futter auf, kommt gut mit den Volierenstrukturen zurecht und ist den Mitarbeiter*innen ans Herz gewachsen. Trotzdem wird es bald Zeit, Abschied zu nehmen. Nach der Rehabilitationsdauer von mindestens vier Wochen, einer vollständigen Genesung und abschließenden Augenuntersuchung in der Klein- und Heimtierklinik, kann die Eule wieder in die Freiheit entlassen werden. Die Schneedecke stellt hierbei glücklicherweise kein Problem dar, da Sumpfohreulen in Deutschland hauptsächlich Überwinterungsgäste sind und gut mit den aktuellen Witterungsbedingungen zurechtkommen.


Lichtverschmutzung sorgt immer wieder für Unfälle in der Tierwelt

Sumpfohreule - Foto: NABU Wildvogelstation

Sumpfohreule - Foto: NABU Wildvogelstation

Fundsituation und Diagnose lassen vermuten, dass die Sumpfohreule in einen Verkehrsunfall verwickelt war oder zumindest einem Anflugtraumata anthropogener Strukturen zum Opfer fiel.

Jetzt in der dunklen Jahreszeit kommt aber ein weiterer Faktor hinzu, der nacht- und dämmerungsaktiven Tieren wie Eulen das Leben schwer macht: Lichtverschmutzung. Durch hell erleuchtete Fenster und Straßen verlieren Vögel im Dunkeln oder in der Dämmerung die Orientierung und fliegen desorientiert gegen Scheiben. Das endet oft tödlich.

Auch anderen Tieren, wie Insekten, Fledermäusen, Amphibien und sogar Zooplankton in Gewässern machen die hellen Nächte zu schaffen. Ihr Biorhythmus wird gestört, sie verlieren die Orientierung oder sterben im schlimmsten Fall, beispielsweise durch Erschöpfung oder Schockstarren, die zum Überfahren durch Autos führen.


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Wie ihr deutscher Name vermuten lässt, ist die bodenbrütende Eule in Mooren, Sumpflandschaften und Heideflächen zu Hause. Ihr englischer Name „Short Eared Owl“ bezieht sich auf ein Erkennungsmerkmal, welches üblicherweise nicht sichtbar ist, denn ihre kleinen Schmuckfedern an den Ohren kommen nur zutage, wenn die Eule sie aktiv aufstellt.

Sumpfohreulen sind dämmerungs- und tagaktiv und zählen zu der weltweit häufigsten Eulenart. In Deutschland sind sie seit der Trockenlegung der Moore aber stark gefährdet. Die Zerschneidung der übrigen Lebensräume und Nahrungsknappheiten üben zusätzlichen Druck auf die geringe Population von ca. 40-45 Brutpaaren (NABU 2019) in Deutschland aus.

Text: Marco Stelter, Ronja Bär, 30.11.2023


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