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Das Braunkehlchen

Blickt gerne von oben herab

Wenn man das Glück hat ein Braunkehlchen (Saxicola rubetra) zu entdecken, so sieht man es meistens auf seiner Sitzwarte, zum Beispiel einem Pfahl oder einer hohen Staude, thronen. Doch der Blick von oben herab hat nichts mit Eitelkeit zu tun. Die Erhöhung erweist sich dem Wiesenbewohner als nützlich für die Jagd.

Braunkehlchen - Foto: Achim Kluck/www.naturgucker.de

Braunkehlchen - Foto: Achim Kluck/www.naturgucker.de


Liebling der Bevölkerung

Spätestens seit der Wahl zum Vogel des Jahres kennen die meisten den kleinen braunen Vogel. Der große Stimmanteil von 43,5 Prozent zeigt, dass der Singvogel nicht nur die Herzen der Menschen, sondern auch den Titel Vogel des Jahres 2023 gewonnen hat.


Braunkehlchen - Foto: Ulrich Sach/www.naturgucker.de

Braunkehlchen - Foto: Ulrich Sach/www.naturgucker.de

Liegt es vielleicht an seinem hübschen Gefieder, dass das Braunkehlchen mit einem solchen Vorsprung gesiegt hat? Mit der braun gemusterten Oberseite, der rötlich braunen Kehle und dem hellen Überaugenstreif ist es ein wahrer Hingucker. Während das Weibchen insgesamt etwas heller und matter gefärbt ist, zeigen sich im Gefieder des Männchens kräftigere Kontraste. Die dunkleren Wangen und Schattierungen der Rückenpartie heben sich markant von dem nahezu weißen Überaugenstreif. Und wenn das Braunkehlchen losfliegt, überrascht es seine Betrachter*innen mit einer weißen Schwanzbasis, die erst im Flug aufleuchtet.

Auch einen abwechslungsreichen Gesang hat der braune Vogel zu bieten. In variablen Strophen trällert der Singvogel und imitiert dabei zum Teil auch Umgebungsgeräusche. In seinem Ruf wechseln sich pfeifende “dju”- und hartes schnalzendes “tek”-Laute ab.


Wo sich das Braunkehlchen am wohlsten fühlt

Will man ein Blick auf den hübschen Vogel erhaschen, so sucht man am besten in offenen Landschaften wie Brachflächen, feuchten Wiesen und extensiv bewirtschafteten Grünflächen, sowie an Feldrändern nach ihm. Wichtig sind dem Wiesenvogel jedoch auch Strukturelemente wie einzelne Sträucher, hohe Halme oder Pfähle, die er als Sitzwarte nutzen kann. Knicksend und mit dem Schwanz wippend steht das Braunkehlchen auf seiner erhöhten Position, um von dort einen Angriff zu starten.

Denn der harmlos aussehende Vogel ist ein kleiner Jäger und ernährt sich am liebsten von Insekten, Spinnen, kleinen Schnecken oder Würmern. Nur im Herbst, wenn die Sträucher Früchte tragen, erweitert er seinen Speiseplan um Beeren und Samen.


Damit die nächste Generation groß und stark wird

Die Jagd muss vor allem im Sommer erfolgreich laufen, denn dann haben die Elterntiere noch bis zu sieben weitere Schnäbel zu stopfen.


Junges Braunkehlchen - Foto: Michael Reinicke/www.naturgucker.de

Junges Braunkehlchen - Foto: Michael Reinicke/www.naturgucker.de

Als Bodenbrüter errichtet das Braunkehlchen sein Nest versteckt im hohen Gras in einer Wiese. Nach etwa 13 – 15 Tagen, in denen das Weibchen die Eier stetig warmgehalten hat und währenddessen von ihrem Partner mit Nahrung versorgt wurde, schlüpft der Nachwuchs.

Bis die Jungvögel flügge sind dauert es weitere 13 – 16 Tage und auch nach dem Verlassen des Nests sind sie in den ersten 3 – 4 Wochen noch auf die elterliche Unterstützung angewiesen. Erst danach begibt sich der Nachwuchs in die Unabhängigkeit.


Ausdauernder Flieger

Viel Zeit bleibt den Jungvögeln dann nicht mehr vor dem Abflug ins Winterquartier. Schon Ende Juli  machen sich die ersten Braunkehlchen auf den Weg, um in den Süden zu fliegen. Der frühe Aufbruch ist wichtig, denn die kleinen Vögel müssen die Sahara überqueren, um in tropischen Regionen südlich der großen Wüste den Winter zu verbringen. Der Wegzug kann sich aber bis in den Oktober hinziehen. Die so zierlich wirkenden Braunkehlchen entpuppen sich als ausdauernde Langstreckenflieger. Erst mehrere Monate später, im April bis Mai kommen sie wieder in ihrem Brutgebiet an, dass sich über fast ganz Europa bis nach Westasien erstreckt, um erneut Nachwuchs großzuziehen.


Ein Großstadtbewohner?

In Berlin, sowie auch in den meisten anderen Städten fühlt sich das Braunkehlchen nicht sonderlich wohl. Seine Liebe zu offenen Landschaften, wo es möglichst ungestört brüten kann, wird hier nicht erfüllt. Aber am Rand der Großstadt im Tegeler Fließtal und an der Gatower Flur lohnt es sich ab Mitte April nach dem seltenen Vogel Ausschau zu halten.


Das Braunkehlchen in Gefahr?

Leider wird es immer schwieriger den Wiesenvogel zu entdecken, weil die Bestände derzeit immer weiter abnehmen. Aktuell leben in Deutschland nur noch 19.500 - 35.000 Brutpaare, weshalb die Vogelart in der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland als stark gefährdet eingestuft wird.


Braunkehlchen-Weibchen - Foto: Ulrich Sach/www.naturgucker.de

Braunkehlchen-Weibchen - Foto: Ulrich Sach/www.naturgucker.de

Schuld am Einbruch der Population sind die Veränderung des benötigten Lebensraums durch zum Beispiel Grünlandumbruch, Entwässerung und Aufforstung. Auch hier zu benennen ist der Verlust des Strukturreichtums auf den Wiesen unter anderem durch das Abmähen der Saumstruktur, am Feldrand wachsende wilde Stauden und Blumen.

Zudem stellt die Mahd während der Brutzeit eine große Gefahr für das auf dem Wiesenboden brütende Braunkehlchen dar und wegen des Insektensterbens fehlt es dem kleinen Jäger immer häufiger an Nahrung. Außerdem kommt es immer wieder zu Störungen der brütenden Vögel durch freilaufende Hunde und auch natürliche Gefahren wie zum Beispiel Überschwemmungen oder Fressfeinde bedrohen das Braunkehlchen.


Schützt das Braunkehlchen!

Angesichts der vielen Gefahren, die auf den hübschen Vogel lauern, ist es umso wichtiger für ihn aktiv zu werden. Mit Schutzprogrammen für Feuchtwiesen auf großen zusammenhängenden Wiesenflächen kann für den Erhalt geeigneter Lebensräume gesorgt werden.


Männliches Braunkehlchen - Foto: Jens Winter/www.naturgucker.de

Männliches Braunkehlchen - Foto: Jens Winter/www.naturgucker.de

Aber auch das Schaffen neuer, beziehungsweise die Wiederherstellung verlorengegangener Lebensräume ist wichtig für den Schutz des Braunkehlchens. Dabei spielt vor allem ein Wandel in der Landwirtschaft eine große Rolle. Durch eine Reduktion des Pestizideinsatzes würden die Insekten und somit das Nahrungsangebot für den kleinen Jäger wieder deutlich zunehmen.

Auch mit sogenannten Altgrasstreifen kann ihm geholfen werden. Gemeint sind damit Randstücke an landwirtschaftlich genutzten Feldern und Wiesen, die nur alle drei bis vier Jahre gemäht werden und somit Brutmöglichkeiten und eine hohe Insektenvielfalt zugleich bieten. Weitere Schutzmaßnahmen sind die Wiedervernässung entwässerter Wiesen, extensivere Grünlandnutzung und eine Anpassung der Mahdtermine außerhalb der Brutzeit.

Sie können diesen dringend notwendigen Wandel der Landwirtschaft durch den Kauf von regionalen und biologisch zertifizierten Lebensmitteln unterstützten.


Mitmachen!

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