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Kernbeißer in Not!

Frakturen nach Kollision mit einem Auto

Eine hilfsbereite Passantin fand den verletzten Kernbeißer auf der Straße und brachte ihn kurzerhand in die Uniklinik. Nun wird er in der NABU Berlin Wildvogelstation gesund gepflegt und braucht Pflegepaten.

In der Wildvogelstation ist der Pechvogel in guten Händen. - Foto: Malte Tschertner

In der Wildvogelstation ist der Pechvogel in guten Händen. - Foto: Malte Tschertner

Reglos lag der verletzte Vogel in der Margaretenstraße am Halensee auf der Straße. Ein Glück für den kleinen Pechvogel, dass sich eine hilfsbereite Passantin seiner annahm und ihn kurzerhand in die Klinik für kleine Haustiere der Freien Universität brachte. Befund: Clavikularfraktur (gebrochenes Schlüsselbein) und Sternumfraktur (gebrochenes Brustbein). „Die Art der Verletzungen lassen auf einen frontalen Aufprall auf eine Auto-Windschutzscheibe schließen“, erläutert Malte Tschertner, Tierpfleger der NABU-Wildvogelstation in Berlin-Marzahn, deren Mitarbeiter*innen sich nun um den verletzten Kernbeißer kümmern.


In sicheren Händen

In einer Zimmervoliere konnte sich der Kernbeißer erstmal regenerieren. - Foto: Malte Tschertner

In einer Zimmervoliere konnte sich der Kernbeißer erstmal regenerieren. - Foto: Malte Tschertner

Zunächst wurde der Vogel in einer kleinen Zimmervoliere der NABU-Wildvogelstation untergebracht, wo er beobachtet wird und sich in Ruhe regenerieren kann, bevor er in die Außenvoliere zu einer gemischten Vogelgruppe gesetzt wird. Hier, in der Zimmervoliere, ist sein Flug bisher unbeeinträchtigt, Probleme bereiten ihm eher, dass er noch nicht ganz futterfest ist und die Pfleger*innen der Station ihn zur Nahrungsaufnahme animieren müssen. Auch deshalb werden dem Körnerfutter, bestehend aus geknackten und ungeknackten Sonnenblumenkernen, zusätzlich lebende Mehlwürmer beigemengt. Die Bewegung der Würmer animiert den Kernbeißer zum Fressen, sodass er auch das Körnerfutter mit aufnimmt.


Markante Finkenkönige

Kernbeißer haben kräftige, dreiecksförmige Schnäbel. - Foto: Malte Tschertner

Kernbeißer haben kräftige, dreiecksförmige Schnäbel. - Foto: Malte Tschertner

Weil es sich bei dem heimischen Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) um die größte und kräftigste unter den europäischen Finkenarten handelt, werden Kernbeißer hierzulande auch „Finkenkönig“ genannt. Markant ist vor allem sein kräftiger, dreiecksförmiger Schnabel. Der Oberschnabel verfügt über fünf Schneidekanten. Damit lassen sich sogar Obstkerne aufspalten. Kernbeißer ernähren sich daher auch von Samenkernen, die kaum ein anderer Vogel knackt, wie zum Beispiel Kirsch- oder Pflaumenkerne. Sie fressen aber auch Früchte, Insekten und deren Larven. Der Bestand gilt weltweit als stabil, über 2,4 Millionen Brutpaare leben in Europa. Kernbeißer sind in Deutschland Standvögel, die das ganze Jahr lang hier sind. Ihr Lebensraum sind Laub- und Mischwälder. In Berlin brüten sie aber auch in Parks und großen Gärten sowie auf Friedhöfen. Ihr Bestand wird in der Häufigkeitsklasse als „mittelhäufig“ (zweithäufigste Kategorie) geführt.


Das blanke Grauen

„Wenn Vögel im Flug gegen Scheiben prallen, verletzen sie sich oft schwer. Im günstigsten Fall erleiden sie ein Anflugtrauma bzw. einen Flügelbruch – und gelangen mit Glück zur NABU-Wildvogelstation“, erklärt Wildtierexpertin Katrin Koch. Oft erleiden sie Verletzungen wie Schädel- Hirn-Traumata, Augenverletzungen und im schlimmsten Fall: den (schnellen) Tod. Vögel nehmen reflektierende und durchsichtige Glasflächen nicht als Hindernisse wahr. „Auch saubere, getönte, gespiegelte, UV-markierte oder mit Greifvogelsilhouetten beklebte Scheiben sind wirkungslos; es könnten ebenso gut Giraffenkonturen sein“, erläutert Koch weiter. Der Kernbeißer ist nicht der einzige Wildvogel, der derzeit in der NABU-Wildvogelstation in Berlin-Marzahn versorgt wird.

Knapp 400 Wildvögel wurden 2017 in der Station gepflegt. Rund 84% der kleinen und großen Patient*innen konnten wieder in die Freiheit entlassen werden. Um diese Hilfe auch weiterhin möglich zu machen, ist Ihr Engagement gefragt, sei es in Form einer Pflegepatenschaft oder durch eine Spende.


Bitte unterstützen Sie uns, damit wir den jungen Kernbeißer für die Auswilderung stark machen und ihn dann in die Freiheit entlassen können. Sie können sogar eine Pflege-Patenschaft für den kleinen Kernbeißer übernehmen! Sie entscheiden, welchen regelmäßigen Beitrag Sie leisten wollen, und retten damit Tierleben!


Marc Engler bei der Freilassung eines Mäusebussards - Foto: Marc Engler

Die Wildvogelstation

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