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Lebensraum Hecken und Sträucher

Ein Paradies für Vögel und Insekten

Wildsträucher wachsen überall auf freien Flächen, als Unterholz an Waldrändern oder in lichteren Waldbeständen. Als Hecken- und Gehölzformationen sind sie Ergebnis unserer jahrhundertealten Kulturlandschaft und ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten.

Haselkätzchen - Foto: Helge May

Haselkätzchen - Foto: Helge May

Zum einen schützen sie größere Flächen vor der Bodenerosion, d. h. sie verhindern den Abtrag der wertvollen Humusschicht oder sie dienen zur Abgrenzung von Besitzungen, wie es auch heute noch üblich ist. Bis in die Neuzeit wurden sie auch für die Niederholzwirtschaft zur Holzgewinnung und das „Laubgras“ als Viehfutter genutzt. Je nach Nutzungsziel gibt es drei Grundtypen: Nieder-, Hoch- und Baumhecken.


Funktionen von Hecken- und Gehölzformationen

Blühende Hecke

Schlehe (Schwarzdorn) - Foto: Helge May

Der ökologische Wert von Hecken und Sträuchern ist unbestritten. Als Gestaltungselement in Grünanlagen, im Wohnumfeld und in Gärten sind sie ein unersetzlicher Lebensraum für viele Tierarten. Ob geschlossene Heckenformationen oder freistehende Sträucher, neben ihrem dekorativen Charakter erfüllen sie auch rein praktische Aufgaben. Mit ihrem Blätterwerk schützen sie vor Lärm, Staub und Abgasen. Als Wind- und Sichtschutz sowie als Schattenspender schaffen sie eine angenehme Atmosphäre der Geborgenheit.
Hecken und Sträucher sind für Insekten und Vögel wichtige Lebensräume. Dort können Amsel, Gartengrasmücke, Grünfink und Co. im Geäst ihre Nester gut verstecken und unbeobachtet ihre Jungen aufziehen. Außerdem finden die Vögel dort viele Insekten als Nahrung, nicht nur in der Hecke selbst, sondern auch in der darunter liegenden Laub- und Streuschicht.


Igel

Igel im Garten - Foto: Christine Kuchem

Viele Insekten wie der Marienkäfer verbringen den kalten Winter in der schützenden Streuschicht. Auch auf die sich darunter lebenden Bodenlebewesen und die Bodenstruktur wirkt sich die Laub- und Streuschicht positiv aus. Nicht zuletzt findet der Igel hier so manchen leckeren Bissen oder einen geeigneten Laubhaufen als Ruheplätzchen.
Während der Winterzeit stellen die Beeren der Gehölze für die Vögel eine wichtige Nahrungsquelle dar.


Planung von Gehölzpflanzungen

Geißblatt

Waldgeißblatt-Fruchtstand - Foto: Helge May

Bei der Pflanzung sollten heimische, standortgerechte Arten bevorzugt werden. Auch sollte man sich vorher im klaren sein, ob der vorhandene Platz für die gewünschte Gehölzart ausreicht. Aus kleinen unscheinbaren Sträuchern können doch recht stattliche Exemplare werden. Da ist es schon von Bedeutung, ob genügend Platz für solitäre Großsträucher vorhanden ist oder wie schnittverträglich die Art ist.
Auf prachtvoll aussehende Zuchtsorten sollte besser verzichtet werden, denn Züchtungen und Exoten sind anfällig für Krankheiten und pflegeaufwändig. Viele Züchtungen sehen zwar farbenfroh aus, besitzen aber keine Pollen- und Stempelanlagen mehr und sind daher für Bestäuberinsekten wertlos. Die Blätter vieler Exoten sind ungenießbar. Durch die Verdrängung der heimischen Arten wird den hiesigen Insektenarten, die oft Nahrungsspezialisten sind, die Lebensgrundlage entzogen.


Eibe

Gewöhnlicher Schneeball mit C-Falter - Foto: Helge May

Dabei muss man nicht auf dekorative Aspekte verzichten, denn auch die heimische Flora bietet genügend Abwechslung im Jahresverlauf an. Im Winter leuchten z. B. die roten Beeren des Gewöhnlichen Schneeballs, ab März präsentiert uns die Kornelkirsche ihre gelben Blüten, gefolgt von vielen anderen blühenden Gehölzen mit ihren Blütendüften. Im Juli sieht man schon das erste grelle Rot der Traubenholunderfrüchte. Nun beginnt die Zeit der Fruchtreife. Aber auch die rötliche Färbung der Zweige des roten Hartriegels und seine weißen Beeren sind in der vorwiegend grauen Winterzeit eine Augenweide. Immergrüne Gehölze wie die Eibe (Taxus baccata) sind nicht nur ein grüner Farbtupfer im Winter, sondern ebenfalls für viele Tierarten ein bedeutender Lebensraum.


Ob Blätter, Blüten, Früchte oder holzige Teile - für viele Insekten und Vögel sind sie die einzige Nahrungsquelle. Insekten sind nicht nur ein wichtiges Glied in der Nahrungskette, sondern auch von größter Bedeutung für die Bestäubung. Wussten Sie schon, dass sich zum Beispiel circa 43 Vogelarten und etwa 18 Säugetierarten an den Beeren vom Gemeinen Wacholder gütlich tun?
Auch die mediterranen Kräuter und Gewürzsträucher sind bei den hiesigen Insekten außerordentlich beliebt. Hummeln lieben zum Beispiel Lavendel und Salbei.


Einige Pflegetipps:

Richtiger Gehölzschnitt dient der Pflanzengesundheit, aber ist eine Wissenschaft für sich.
Möchte man sich an blühfreudigen und gut aussehenden Gehölzen erfreuen, sollte man sich schon vorher sachkundig machen. Werden Wuchscharakter, Blühzeitpunkt und ihre Schnittverträglichkeit beachtet, danken es Ihnen die Gehölze mit ihrer Blütenpracht.

Unterschieden wird nach:

  • dem Blühzeitpunkt zwischen frühjahrs– und sommerblühenden Gehölzen und
  • dem Wuchscharakter zwischen mesotonen (Neuaustrieb im mittleren Bereich) und basitonen (Neuaustrieb im Basisbereich) Gehölzen
Weiterhin gibt es den Erziehungs– und Erhaltungsschnitt je nach Gehölzart. Von Bedeutung ist, ob der Strauch an diesjährigem oder mehrjährigem Holz blüht.
Zwischen den Gruppen gibt es wiederum auch fließende Übergänge wie z. B. bei der Blutpflaume oder der Felsenbirne.
Eine alte Gärtnerregel besagt: “Schneide die Frühjahrsblüher nach der Blüte und die Sommerblüher in der Vegetationsruhe.“
Auf Stock schneidet man nur ausnahmsweise Gehölze, die über Jahre vernachlässigt wurden und vergreisen. Eigentlich sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen. Dieser radikale Verjüngungs-Rückschnitt wird in der Fläche dann abschnittsweise durchgeführt, so dass es Rückzugsmöglichkeiten für die Kurzstreckenläufer unter den Tiere gibt.

Es ist verboten Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen (aus § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes vom 1. März 2010).

Noch einen Tipp: Benutzen Sie für den Gehölzschnitt nur sauberes und scharfes Werkzeug. Die Oberflächen von Schnittwunden sollten so klein wie möglich gehalten werden, denn sie sind Eintrittspforten für Pilzsporen und Krankheitserreger.

Karla Paliege


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