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Phänologie – Die Erscheinungen in der Natur

Was sind phänologische Jahreszeiten?

Die Beobachtung verschiedener Erscheinungsformen von Entwicklung und Wachstum bei Pflanzen hat eine lange Tradition. Sie führt zu einer differenzierteren Einteilung des jahreszeitlichen Entwicklungsverlaufes und lässt Rückschlüsse auf Klimaänderungen zu.

Apfelblüte - Foto: Wulf Geißler

Apfelblüte - Foto: Wulf Geißler


Was ist Phänologie?

Die Phänologie beschreibt die jährlich wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen beziehungsweise Erscheinungsformen ausgewählter, typischer Pflanzen in der Natur. Unter Erscheinungsformen versteht man Blüte, Blattaustrieb, Fruchtreife und Laubfall, die im Jahresverlauf beobachtet und dokumentiert werden. Auch die Entwicklungsstadien landwirtschaftlicher Kulturpflanzen, wie Bestellung und Ernte, werden erfasst.

Entsprechend dieser Erscheinungsformen wird das Jahr nicht in die vier uns bekannten Jahreszeiten, sondern in zehn „phänologische Jahreszeiten“ eingeteilt: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und den Winter. Die phänologischen Jahreszeiten variieren in Abhängigkeit von der Großwetterlage und dem regionalen Klima von Jahr zu Jahr. Die Auswertung der Beobachtungsdaten dieser ausgewählten Pflanzenarten ermöglicht Rückschlüsse auf regionale, aber auch auf globale Klimaschwankungen bzw. Klimaverschiebungen. Mit der gegenwärtigen Diskussion über die globalen Klimaveränderungen gewinnt die Phänologie damit wieder an Bedeutung. Phänologische Daten werden auch in den Bereichen der Ökologie, Geographie und Botanik genutzt.


Die Geschichte der Phänologie
Auch in der Vergangenheit fanden schon phänologische Beobachtungen statt. In Japan wurden schon Anfang des 8. Jahrhunderts phänologische Beobachtungsreihen durchgeführt. Das japanische Kirschblütenfest als Symbol des wiedererwachenden Lebens wird heute noch landesweit als ein großes Volksfest gefeiert.

In Europa gewann die Phänologie erst im 18. Jahrhundert an Bedeutung. Im Jahre 1750 richtete der Botaniker Carl von Linné 18 Beobachtungsstationen ein. Eine schottische Familie fertigte über sechs Generationen (1736 bis 1925) genaue phänologische Aufzeichnungen an.

Einheitliche Richtlinien für die phänologische Erfassung von Beobachtungen der Erscheinungsformen in der Natur führte der Forscher Herrmann Hoffmann 1882 ein. Bis 1941 wurden systematisch Daten gesammelt und veröffentlicht. In den 30er und 40er Jahren gab es allein in Deutschland 7000 Beobachterstellen, die die phänologischen Daten erfassten. Das dritte Reich versprach sich von diesen Beobachtungen eine bestmögliche Ausnutzung der landwirtschaftlichen Flächen zur besseren Versorgung der Bevölkerung.

Nach 1945 wurde die Phänologie ein fester Aufgabenbereich des Deutschen Wetterdienstes. Fritz Schnelle, der schon vor dem Krieg ein bedeutender Agrarmeteorologe war, blieb Leiter der Agrarmeteorologie beim Deutschen Wetterdienst und gründete 1957 die „Internationalen Phänologischen Gärten“ (IPG), die noch bis heute bestehen. Wissenschaftler des phänologischen Netzwerkes „Global Phenological Monitoring Program – GPM“ untersuchen weltweit, wie Pflanzen auf klimatische Bedingungen und auch auf Klima-veränderungen reagieren.

Nach folgenden Kriterien werden die phänologischen Beobachtungen durchgeführt:

  • Beginn der Blüte bei drei bis vier beobachteten Pflanzen einer Art;
  • Vollblüte, wenn mehr als die Hälfte blüht;
  • Ende der Blüte, wenn 95 Prozent der Blüten abgestorben sind;
  • Beginn der Blattentfaltung, wenn an drei bis vier Stellen der beobachteten Pflanzen die normale Blattoberfläche erreicht ist und das Blatt sich bis zum Blattgrund entwickelt hat;
  • volle Blattentfaltung, wenn sich 95 Prozent aller Blätter entfaltet haben.


Die phänologischen Jahreszeiten

Winterjasmin - Foto: Wulf Geißler

Winterjasmin - Foto: Wulf Geißler

Die Entwicklungsstadien der Pflanzen sind genau definiert und den entsprechenden phänologischen Jahreszeiten zugeordnet. Bedingt durch die regionalen Klimaverhältnisse sind die Entwicklungsstadien in den Klimazonen unterschiedlich.

  • Der Vorfrühling beginnt schon Ende Februar oder Anfang März, je nach Witterungsverlauf. Erkennbar an den ersten Blüten der Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarzerle oder Salweide. Der Winterjasmin steht in Vollblüte.


Rosskastanienzweig

Rosskastanie - Foto: Helge May

  • Der Erstfrühling wird durch das Blühen der Forsythie, Stachel- und Johannisbeere und später von Kirsche, Pflaume, Birne, Schlehe und Ahorn angezeigt. Wenn die Rosskastanien und Birken ihre Blätter treiben, dann ist das ein sicheres Zeichen des Erstfrühlings. In der Landwirtschaft beginnt dann die Aussaat von Futterrüben und die Saatkartoffeln werden gelegt. Etwa eine Woche später entfalten Rotbuche, Ahorn und Linde ihre Blätter.


Wiesen-Fuchsschwanz

Wiesen-Fuchsschwanz - Foto: Helge May

  • Als sicheres Zeichen des Beginns des Vollfrühlings gilt das Blühen der Apfelbäume (sortenabhängig), des Flieders und etwas später der Himbeere. Die Stieleichen beginnen jetzt mit dem Blattaustrieb. Auf den Feldern geht die Futterrübensaat auf und die Kartoffeln treiben aus. Der Winterroggen schiebt jetzt seine ersten Ähren aus der Blattscheide.

  • Der Frühsommer beginnt etwa im Juni, wenn die Gräser, der Wiesenfuchsschwanz, der Türkenmohn und der Schwarze Holunder blühen. Die Robinienblüten verbreiten ihren süßlichen Duft und die Heuernte beginnt.


Gemeine Wegwarte - Foto: Wulf Geißler

Gemeine Wegwarte - Foto: Wulf Geißler

  • Im Hochsommer blühen die Sommerlinden und die Blüten verbreiten ihren Duft. Auch die Wegwarte und die Kartoffeln fangen an zu blühen. Die ersten Beeren der Johannisbeere reifen. In der Landwirtschaft wird der Winterroggen, die Wintergerste und zuletzt der Hafer geschnitten.

  • Das blühende Heidekraut zeigt den Spätsommer an. Dies ist die Jahreszeit für zahlreiche Früchte wie Frühapfel, Felsenbirne oder Eberesche. Die Herbstanemone steht jetzt in Blüte. Die Getreideernte ist in der Regel abgeschlossen und die zweite Heumahd wird durchgeführt.


Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder - Foto: Helge May

  • Eine typische Zeigerpflanze für den Frühherbst ist die blühende Herbszeitlose. Die Beeren des Schwarzen Holunders beginnen schwarz zu werden und die Birnen und Pflaumen sind reif.

  • Wenn im Vollherbst die Früchte der Eichen, Kastanien und Walnüsse reifen, ist der Herbst, wie wir ihn verstehen, da. In der zweiten Hälfte des Herbstes verfärben sich die Blätter der Laubbäume. Kartoffeln werden geerntet und die Aussaat des Wintergetreides beginnt. Die Rübenernte wird Ende des Vollherbstes durchgeführt.

  • Der Spätherbst, meist Mitte/Ende November, ist vom Laubfall gekennzeichnet und die Rübenernte ist beendet. Das Wintergetreide geht auf. Damit endet auch das phänologische Jahr.

  • Mit dem Winter beginnt die Vegetationsruhe und das Warten auf das nächste phänologische Jahr.


Teilnehmer werden gesucht
Vom Deutschen Wetterdienst wurde ein phänologisches Beobachtungsnetz mit 1300 ehrenamtlichen Pflanzenbeobachtern aufgebaut. In das Beobachtungsprogramm werden sowohl Wildpflanzen als auch Gehölze und Agrarkulturen einbezogen. Man kann sich dem Deutschen Wetterdienst sowohl als sogenannter „Jahresmelder“, der seine erfassten Daten per Meldebogen einmal jährlich übermittelt, oder als „Sofortmelder“ zur Verfügung stellen.

Die Daten der „Sofortmelder“ liefern einen aktuellen Überblick über den Entwicklungsstand der Pflanzen. Diese Daten sind für die Landwirtschaft von Bedeutung, denn sie geben zum Beispiel Aufschluss über die aktuelle Bodenfeuchtigkeit was auf den Wasserbedarf der Pflanzen schließen lässt. Diese Daten sind auch für den Polleninformationsdienst wichtig.

Jeder Beobachter erhält eine ausführliche „Anleitung für die phänlogischen Beobachter des Deutschen Wetterdienstes“, ein einschlägiges „Handbuch für Obstgehölze“ und eine jährliche Aufwandsentschädigung von 205 Euro. In der Anleitung wird jede Pflanze mit einem Foto und ein weiteres Foto des gefragten Entwicklungsstandes dargestellt. Ihre Biologie, ihre Ansprüche an die Umwelt, der Boden und die Kultur werden in der Anleitung ebenfalls genau beschrieben.

Das Beobachtungsnetz wird zentral von der Abteilung „Messnetze und Daten“ schriftlich und telefonisch betreut. Eine persönliche Einweisung erfolgt nicht. Es ist eine spannende Angelegenheit und wer Zeit und Interesse für diese Thematik hat, kann sich jederzeit beim Deutschen Wetterdienst melden, denn es werden Beobachter gesucht, die diese Arbeit unterstützen. Interessenten können sich unter folgender Adresse melden:

Deutscher Wetterdienst (DWD)
- Phänologie –
Postfach 10 04 65
63004 Offenbach

oder Sie informieren sich erst einmal unter www.dwd.de über die Phänologie.

Karla Paliege
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