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Kampfkrähen oder normales Revierverhalten?

Warum Nebelkrähen zuweilen Menschen attackieren

Immer wieder gibt es im Frühjahr Meldungen über Angriffe von Nebelkrähen auf ahnungslose Passanten. Warum verhalten sich die Tiere gerade jetzt so aggressiv? Was kann man tun, wenn man Jungvögel findet?

Nebelkrähe - Foto: Helge May

Nebelkrähe - Foto: Helge May

Im Verlauf des Monats Mai verlassen viele Vogeljunge bereits ihre Nester. Neben den anderen rund 120 alljährlich in Berlin brütenden Arten sind es auch die jungen Nebelkrähen (Corvus cornix), die ihre ersten Schritte bzw. Flügelschläge in die Selbstständigkeit tun.
Mit dem Ausfliegen der Jungkrähen kommen seit einigen Jahren die besorgten Anrufe, wonach ohne jeden ersichtlichen Grund harmlose Passanten oder gar Kinder auf Spielplätzen von Krähen attackiert werden – in ganz seltenen Fällen sogar mit Körperkontakt zwischen Mensch und Krähe.

Das häufigere Auftreten solcher Naturkontakte der besonderen Art kann mit der deutlichen Zunahme der Nebelkrähe in Berlin begründet werden. So ist in den letzten 25 Jahren der Brutbestand dieser Art in Berlin um weit über 50 Prozent gewachsen, wobei einige Stadtgebiete erstmals besiedelt worden sind, während in anderen der Brutbestand um ein Vielfaches zugenommen hat, vorwiegend in solchen Wohngebieten, deren Baumbestand erst in jüngerer Zeit aufgewachsen ist und eine Größe erreicht hat, dass Nebelkrähen in den Astgabeln ihre Nester errichten können.


Nebelkrähe - Foto: Jens Scharon

Nebelkrähe - Foto: Jens Scharon

Als die Bäume Krähen diese Möglichkeit noch nicht boten, legten Elstern, deren Brutbestand in der Stadt ebenfalls deutlich zugenommen hatte, in den Zweigen ihre kugelförmigen Nester an. Aktuelle Untersuchungen in Berlin zeigen nun, dass überall dort, wo die Nebelkrähe einwandert beziehungsweise im Bestand deutlich zunimmt, jener der Elster rückläufig ist.

Nach dem Nestbau, der ab Ende März zu beobachten ist, legen die Nebelkrähen bis zu sechs Eier, aus denen nach rund 20 Tagen die Jungvögel schlüpfen. Erst nach einem weiteren Monat verlassen die jungen Krähen das Nest, so dass ab Mitte Mai ihre sogenannte Ästlingsphase beginnt. Als Ästlinge werden Jungvögel bezeichnet, die nach ihrer Aufzucht das Nest verlassen haben und noch unsicher ihre ersten Kletter- und Flugversuche in den Bäumen unternehmen. Während dieser Zeit kommt es nicht selten vor, dass Junge auf dem Boden, im Gebüsch oder auch auf Wegen landen, dabei jedoch ständig in Rufkontakt mit ihren Eltern stehen und weiterhin gefüttert werden.

In der Regel erklimmen die Jungvögel nach einer Weile auf dem Boden wieder Bäume, schon weil sie dort besser vor Fressfeinden geschützt sind. Nähern sich allerdings Menschen den noch recht hilflosen Jungkrähen unwissentlich, aus Neugierde oder um zu helfen, kann es schnell passieren, dass dies ein Altvogel als Bedrohung seines Nachwuchses sieht und Angriffsflüge startet, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, seinen Nachwuchs zu verteidigen und ihm die Flucht zu ermöglichen.


Aus diesem Grund sollten hilflos erscheinende Jungvögel am Boden zunächst aus einiger Entfernung beobachtet werden. Erst wenn sich über einen längeren Zeitraum (durchaus zwei bis drei Stunden) offenbar kein Altvogel mehr für den Nachwuchs interessiert, sollte die Wildvogelstation des NABU Berlin unter 030-54 71 28 92 kontaktiert werden.

Das vorher beschriebene Verhalten zeigen übrigens alle Singvögel, handele es sich nun um Spatz, Rotschwanz oder eben die Nebelkrähe, nur nimmt man Angriffsflüge einer ausgewachsenen Krähe anders wahr als das erregte Tschilpen und Verleiten eines Haussperlings.

Mitunter wird dem NABU berichtet, dass einzelne Krähen BürgerInnen mit auffälligen Kennzeichen wie grell gefärbtem Haar, roter Kopfbedeckung oder auch in Begleitung eines Hundes angreifen. Eine verbindliche Erklärung für dieses Phänomen haben wir nicht, aber Anrufe und Briefe belegen, dass im Stadtgebiet gar nicht so selten Krähen regelmäßig gefüttert oder als Jungtiere zu Hause aufgezogen werden. Sind die Vögel dann zu selbstständig geworden, möchte man sie auswildern und wendet sich zuweilen auch an den NABU. Derart auf Menschen geprägte Krähen aber haben jede Scheu vor ihnen verloren und können es sicherlich nicht verstehen, warum es einige BerlinerInnen - mit oder ohne auffällige Kennzeichen oder Hund - sehr gut mit ihnen meinen, wohingegen andere, von denen man sich auch nur Nahrung erhofft, die Annäherungen als Angriff interpretieren, haben doch Untersuchungen gezeigt, dass Krähen zu den "intelligentesten" Vögeln gehören.


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Marc Engler bei der Freilassung eines Mäusebussards - Foto: Marc Engler

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