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Die faszinierende Welt der Bodenlebewesen

Der Boden ist ein beeindruckender, aber vom Menschen oft wenig beachteter Lebensraum. Kein Wunder, spielt sich unser Leben doch fast gänzlich auf der Erdoberfläche ab. Doch schaut man genauer hin, stellt man fest, dass unter unseren Füßen das Leben tobt.

Bodenlebewesen - Illustration: Xenia Schmidt

Bodenlebewesen - Illustration: Xenia Schmidt

Hier finden wichtige Prozesse statt, die unser Leben „oben“ maßgeblich prägen: Wasser versickert, Schadstoffe werden abgebaut, Pflanzen mit Nährstoffen versorgt, der Wasserhaushalt reguliert, Stoffe fixiert…

Doch all dies passiert nicht einfach so. Verantwortlich dafür sind vielmehr die unzähligen Lebewesen, welche die Welt unter unseren Füßen bewohnen. Die Zahl dieser Organismen ist so hoch, dass man sie eigentlich gar nicht fassen kann. Man sagt, dass allein unter einem Quadratmeter „Durchschnitts“-Boden mehr Lebewesen existieren, als es Menschen auf der Erde gibt. Dabei machen Bakterien, Algen und Pilze den größten Teil des Bodenlebens (auch Edaphon genannt) aus – Organismen, die ein Mensch mit bloßem Auge gar nicht erkennen kann. In einem Teelöffel Boden können eine Million Bakterien, 120.000 Pilze und 25.000 Algen leben!


Mikrofauna: vielfältige Dienstleister

Unterschätzen sollte man die mikroskopisch kleinen Lebewesen nicht, denn sie erfüllen viele wichtige Funktionen. Bakterien zersetzen Pflanzenmaterial, stimulieren das Wurzelwachstum oder filtern Schadstoffe aus dem Boden.

Knöllchenbakterien aus der Familie der Rhizobiaceae etwa existieren in Symbiose mit Pflanzenwurzeln von Hülsenfrüchtlern und binden Stickstoff aus der Luft, mit dem sie die Pflanze versorgen. Die so genannten Actinomyceten wiederum sind eine Gruppe von Bakterien, die sich auf den Abbau schwer zersetzbarer Stoffe im Boden spezialisiert hat. Dabei entsteht der charakteristische „erdige“ Geruch.


Unter den sichtbaren Baumwurzeln wird es erst richtig interessant - Foto: NABU Bremen

Unter den sichtbaren Baumwurzeln wird es erst richtig interessant - Foto: NABU Bremen

Große Aufmerksamkeit erfahren haben in den letzten Jahren Bodenpilze, Mykorrhiza genannt, und ihre Fähigkeit, eine Partnerschaft mit Bäumen einzugehen. Mit Begriffen wie „Wood Wide Web“, also das „Internet des Waldes“, wird das Pilzgeflecht beschrieben, das sich durch den ganzen Waldboden zieht und die Kommunikation zwischen Bäumen ermöglicht. Darüber hinaus sind Pilze ebenfalls wichtige Zersetzer. Manche Arten vermögen sogar stabile Materialien wie Holzreste abzubauen und in ihre Bausteine zu zerlegen.

Bodenpilze können selbst Schädling sein und Pflanzen befallen, aber auch zu Schädlingsbekämpfern werden, indem sie etwa Fadenwürmern mit einer Art Schlinge aus Pilzgeflecht Fallen stellen.


Mesofauna: Jäger und Gejagte

Auch im Boden heißt es: Fressen und gefressen werden. Einzeller wie die Wimpertierchen oder Amöben gehen auf die Jagd nach Bakterien. Einzeller spielen bei der Mineralisierung der Böden, also bei der Bereitstellung von Nährstoffen, eine wichtige Rolle.


Springschwanz - Foto: Helge May

Springschwanz - Foto: Helge May

Die Vielfalt der einzelnen Arten und ihrer Lebensweisen ist groß: Wimpertierchen etwa bewegen sich mit Geißeln fort und strudeln ihre Nahrung ein. Amöben sind wiederum skrupellose Räuber, die beim Kontakt mit ihrer Beute so genannte Scheinfüßchen ausbilden und ihre Opfer damit fangen.

Die etwas größeren Fadenwürmer (Nematoden) haben ein weites Nahrungsspektrum und machen Jagd auf Bakterien und Einzeller. Mehrzeller wie sie sorgen vor allem für die Bereitstellung von Stickstoff, den sie durch Verdauung der kleineren Lebewesen freisetzen.

Auch Springschwänze, Milben oder Kleinringelwürmer sind Teil der Mesofauna des Bodens und nehmen unterschiedliche Aufgaben wahr. Während Kleinringelwürmer den Boden durchwühlen und so durchmischen, sind Springschwänze und Milben eher für die weitere Zersetzung von Pflanzenmaterial zuständig und damit wichtig für die Humusbildung.


Megafauna: fleißige Wühlarbeiter

Maulwurf - Foto: M. Delpho

Maulwurf - Foto: M. Delpho

Schon auf mikroskopischer Ebene geht es also richtig zur Sache. Hier wird zersetzt, gefressen, attackiert. Und das tut dem Boden gut! Die etwas größeren Bodenlebewesen stehen dem in nichts nach. Asseln, Spinnen, Schnecken, Käfer, größere Larven und Regenwürmer, die wir nun endlich mit bloßem Auge beobachten können, sind weitere wichtige Spielfiguren im Ökosystem Boden.

Asseln lieben Feuchtigkeit und sind daher eher an der Bodenoberfläche aktiv. Käfer und Tausendfüßer zersetzen organisches Material und vergrößern so die Oberfläche, die Mikroorganismen besiedeln können. Spinnentiere wie die Pseudoskorpione sind exzellente Jäger und regulieren so die Lebensgemeinschaft im Boden.

Der Tauwurm (Lumbricus terrestris) ist einer von 46 Regenwurmarten in Deutschland und uns gemeinhin als „der Regenwurm“ bekannt. Ihm kommt eine zentrale Rolle im Ökoysystem zu: Er ist mit bis zu 30 Zentimetern Länge der größte Bodenbewohner und sorgt für Fruchtbarkeit, indem er den Boden umgräbt, durchlüftet und mit seinem Kot düngt.

Seine langen, verzweigten Gänge, die sich auch durch tiefere Erdschichten ziehen, sind wichtig für die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern.

Zu guter Letzt wohnen natürlich auch Wirbeltiere unter der Erde wie Maulwurf, Wühl- und Spitzmaus. Sie stehen am Ende der Nahrungskette im Boden und sind allein durch ihre Größe exzellente Bodenmischer und -belüfter.

So schließt sich der Kreis im Ökosystem Boden. Hier hat jedes Lebewesen seinen Platz – ob kleiner Einzeller oder großer Wurm, ob an der Erdoberfläche oder tief an der Pflanzenwurzel, ob Räuber oder Zersetzer. Die Welt unter unseren Füßen ist vielfältig und faszinierend. Hinschauen lohnt sich!



Text: Janna Einöder

Dieser Artikel ist auch im Heft "Natur in Berlin 4/2021" erschienen. Hier geht es zur Übersicht: Natur in Berlin


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