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„Für mich gehört der Wolf zur Natur dazu”

Interview mit der Wolfsbotschafterin Christine Kuhnert

Sie informiert, erzählt und klärt auf: Die Berlinerin Christine Kuhnert ist eine von rund 300 NABU-Wolfsbotschaftern. Warum sie Wölfe faszinieren, was sie motiviert und welche Erfahrungen sie zum Thema Wolf in der Großstadt macht, erzählt sie hier.

Zwei Wölfe auf einem Felsen

Wölfe - Foto: Karin Abrolat


Frau Kuhnert, warum haben Sie sich entschieden Wolfsbotschafterin zu werden?

Für mich gehört der Wolf einfach zur Natur dazu. Seine Rückkehr nach Deutschland und die wachsende Rudel-Zahl sind für mich ein guter Indikator dafür, wieviel naturnahe Lebensräume er hier doch finden kann. Diese großen Beutegreifer, zu denen wir als Vorfahren unserer Hunde schon immer eine besondere Beziehung hatten, faszinieren mich sehr. Deshalb war es für mich gar keine Frage, mich als Wolfsbotschafterin zu engagieren.


Was genau machen Sie als Wolfsbotschafterin?

Meine Aufgabe ist vor allem die Öffentlichkeitsarbeit: ich halte Vorträge, betreue Infostände und gehe in Kitas und Schulen. Wir Wolfsbotschafter*innen arbeiten alle ehrenamtlich, deshalb ist unsere Zeit leider begrenzt und wir können gar nicht alle Anfragen wahrnehmen. Das Interesse ist sehr groß! Unsere Aufgabe ist es nicht, uns am Wolf-Monitoring im Gelände zu beteiligen, Risse zu begutachten oder Schutzzäune zu bauen – auch wenn einige von uns dazu auch ausgebildet sind. Was ich mache ist: informieren, erzählen, aufklären! Meine große Aufgabe ist die Kommunikation. Ich nehme Ängste ernst, höre zu und setze dort an, um Vorurteile abzubauen sowie über die Lebensweise der Wölfe in Deutschland aufzuklären und damit die Akzeptanz zu stärken.



Wenn über Wölfe gesprochen wird, kommen viele Emotionen ins Spiel. Wie kommen Sie mit sachlichen Argumenten durch?

Ich treffe natürlich immer wieder Menschen, mit denen man nicht vernünftig diskutieren kann, weil ihre Ablehnung von vornherein feststeht. Andere kommen mit Sorgen auf mich zu, zum Beispiel, ob sie den Wald nun meiden sollten oder ihre Kinder nicht mehr unbeaufsichtigt spielen lassen können. Darauf kann ich im Gespräch gut eingehen und erklären, wie die Wölfe in Deutschland leben und dass diese genannten Sorgen unbegründet sind. Ein Spaziergang im Wald wird durch Wölfe nicht gefährlicher. Kleinkinder sollte man beim Spielen beaufsichtigen und größeren Kindern den Umgang mit Wildtieren, auch mit Wildschweinen und Füchsen, beibringen - das gilt aber unabhängig vom Wolf.


Mit welchen Fragen kommen Berliner*innen zu Ihnen, was beschäftigt die Großstädter*innen?

Die Berliner*innen sind ziemlich entspannt. Sie kommen meist mit neugierigen Fragen auf mich zu. Ein Klassiker, der eigentlich immer kommt, ist: Frisst der Wolf auch Menschen? Meine Antwort ist dann ein klares Nein. Kein Tier, auch kein Wolf, wartet hinter einem Baum darauf, endlich einen Menschen zu fassen zu kriegen. Wir passen gar nicht in sein Beuteschema. Wölfe jagen in erster Linie Schalenwild, wie Rot-, Dam- und Rehwild.
Und als nächstes fragen mich dann viele Berliner*innen: Wenn er alle Rehe und Hirsche gefressen hat, was macht er dann? Hier setze ich an und erkläre, wie sich der Wolf in das Ökosystem einfügt. Eine ökologische Regel lautet: Die Beute reguliert den Räuber, in unserem Fall also den Wolf. Nimmt der Bestand an Schalenwird ab, bekommen die Wölfe weniger Nachwuchs und auch ihr Bestand geht zurück. Es kann also gar nicht dazu kommen, dass der Bestand potenzieller Beutetiere durch die Wolfpopulation vollkommen gefressen wird und verschwindet.


Verliert der Wolf zunehmend die Scheu vor dem Menschen, wie in den Medien teils zu lesen und zu hören ist?

Wölfe nutzen menschliche Strukturen - z. B. Straßen und Wege, weil sie sich dort energiesparender bewegen können als wenn sie den Wald durchqueren. Auch die Neugier und Reviersuche führen sie zwar an den Rand von Großstädten, dort drehen sie aber sehr schnell wieder um, wenn Sie merken, dass die Besiedlung und der Verkehr immer dichter werden. Beides nehmen sie als Störung wahr, die sie meiden wollen.


Welche Empfehlungen haben Sie für Berliner*innen, die sich ausführlicher mit Wölfen befassen und dabei vielleicht auch ihre Familie mitnehmen wollen?

Gerade Kinder möchten Wölfe ja auch gern sehen. Deshalb empfehle ich z. B. den Wildpark Schorfheide. Dort leben Europäische Grauwölfe in einem weitläufigen Gehege und man hat gute Chancen, sie zu sehen. Im Tierpark Berlin leben Iberische Wölfe. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg sowie einer unserer Wolfsbotschafter bieten um Lieberose und Jüterbog im Süden Brandenburg Führungen an, auf denen man mit großer Sicherheit Wolfsspuren sehen kann. Wölfe in freier Wildbahn zu Gesicht zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich, sie sind viel zu scheu und bemerken uns viel früher als wir sie.


Christine Kuhnert ist Wolfsbotschafterin in Berlin und leitet die
Landesarbeitsgemeinschaft Wolf Berlin-Brandenburg. Sie ist schon lange im NABU Berlin engagiert und ist auch eine der Leiterinnen der NABU Kindergruppe in Reinickendorf.


„Der Wald ist durch den Wolf nicht gefährlicher geworden”

Drei Antworten vom NABU-Wolfsexperten Markus Bathen

Markus Bathen - Foto: NABU/Philip Scholl

Markus Bathen - Foto: NABU/Philip Scholl

150 Jahre lang war der Wolf in Deutschland ausgerottet. Nun kehrt er langsam zurück. Doch nicht überall ist das scheue Wildtier willkommen. Mit dem Projekt „Willkommen Wolf!“ engagiert sich der NABU seit 2005 für die Wiederkehr des Wolfes. Markus Bathen ist NABU-Wolfsexperte und leitet das NABU-Wolfsbüro in der Lausitz. Hier, im Herzen des ersten deutschen Wolfsterritoriums leben mehrere Wolfsrudel. Markus Bathen steht nicht nur der Bevölkerung als Ansprechpartner zur Verfügung, seine Expertise ist auch in Ministerien und Medien gefragt.


Sind Wölfe für den Menschen gefährlich?

Gesunde Wölfe, die nicht provoziert oder angefüttert werden, stellen für den Menschen in der Regel keine Gefahr dar. Seit dem Jahr 2000 – seitdem es Wölfe wieder in Deutschland gibt – hat es keine Situation gegeben, bei der sich freilebende Wölfe aggressiv gegenüber Menschen verhalten haben.


Wieso gehen Wölfe in Siedlungen?

Wölfe brauchen keine Wildnis und leben mit uns in der Kulturlandschaft. Daher ist eine Wolfs-Sichtung in der Nähe von Siedlungen an sich nichts Ungewöhnliches. Bei einer Reviergröße von 200 bis 300 Quadratkilometern liegen immer Ortschaften und Gehöfte mitten im Wolfsrevier. Bei ihrer Wanderung wählen sie schlicht den kürzesten und oftmals auch den bequemsten Weg – und der kann schon mal mitten durch eine Siedlung gehen.

In Rumänien und Russland, wo es deutlich mehr Wölfe als in Deutschland gibt und der Wolf nie ausgerottet war, gibt es häufig Berichte von Wölfen, die in Siedlungen gesehen werden, ohne dass es zu gefährlichen Situationen kommt.


Sind Waldbesucher durch den Wolf gefährdet?

Der Wald wird durch die Rückkehr des Wolfes nicht gefährlicher. Von Wildschweinen beispielsweise geht durch ihre Wehrhaftigkeit und große Anzahl allein statistisch gesehen eine größere Gefahr aus, als vom Wolf.

In Deutschland hat es seit der Rückkehr der Wölfe im Jahr 2000 keine Situation gegeben, in der sich ein Wolf einem Menschen aggressiv genähert hat. In vielen europäischen Staaten leben Menschen und Wölfe seit Jahrhunderten in der gleichen Region. Trotz aller Vorsicht: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es in der freien Natur ebenso wenig wie beim Zusammenleben mit Haustieren.


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Wolf - Foto: Christoph Bosch

FAQ – Wölfe in Deutschland

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Wolf auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord - Foto: Jürgen Borris

Helfen Sie dem Wolf

Unterstützen Sie den Rückkehrer

Seit dem Jahr 2005 engagiert sich der NABU, um die Akzeptanz für das Wildtier in der Bevölkerung zu erhöhen. Unterstützen Sie uns dabei: Mit einer Patenschaft, einer Spende oder informieren Sie über den Wolf als Wolfsbotschafter. Mehr →

Wölfe - Foto: Christoph Bosch

NABU-Publikationen, Links und Literatur

Weiterführende Informationen rund um das Thema Wolf

Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten NABU-Publikationen der letzten Jahre zusammengestellt. Außerdem finden Sie hier Informationen über zusätzliche interessante Literatur und weiterführende Links zum Thema. Mehr →

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Wölfe in Deutschland

Nach 150 Jahren kehrt der Wolf in seine alte Heimat zurück. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema hat der NABU beantwortet.

Antworten lesen

Vortrag

Rüde des Daubitzer Wolfsrudels - Foto: Jan Noack

Deutschlands Wölfe

Der Zoologe und Filmemacher Axel Gomille hat wildlebende Wölfe in Deutschland beobachtet. In enger Zusammenarbeit mit Wolfsforschern ist eine Dokumentation entstanden, die er am 24.11. um 20 Uhr in der FU Berlin zeigt.

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