Fünf Eier liegen im Nest - Foto: NABU Berlin
Die Brutzeit ist wenig abwechslungsreich für die Turmfalken und vor allem das Weibchen hat viel Zeit zum Ausruhen und für die Gefiederpflege – die Ruhe vor dem Sturm sozusagen. Immerhin gilt es bald fünf hungrige Schnäbelchen zu füttern.
Die Brutablösung klappt perfekt, ohne große „Ziererei“ überlässt das Weibchen das Gelege ihrem Männchen und umgekehrt. Das Männchen ist schön ausgefärbt und beim Brüten lassen sich gut die Unterschiede in Größe und Gefiederfarbe zwischen den Geschlechtern erkennen.
Hier brütet das Turmfalken-Männchen - Foto: NABU Berlin
Das Männchen versorgt sein brütendes Weibchen mit Nahrung. Sie nimmt in den Brutpausen die von ihm erjagte Beute entgegen bzw. bedient sich vom Depotplatz, setzt Kot ab um dann wieder das Brutgeschäft zu übernehmen.