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Die Kreuzkröte – eine Pionierin sucht Asyl

Städtische Brachen und Kiesgruben als Zufluchtstätten

Die natürlichen Lebensräume der Kreuzkröte in sandigen Fluss- und Bachauen sind größtenteils zerstört. Deshalb ist diese Art sehr selten und fast nur noch in menschengemachten Habitaten wie auf städtischen Brachen, Bahngeländen oder in Kiesgruben anzutreffen.

Kreuzkröte - Foto: Christian Stepf/www.naturgucker.de

Kreuzkröte - Foto: Christian Stepf/www.naturgucker.de

Wer bei einem nächtlichen Spaziergang nach einem regenreich-warmen Sommertag laut knarrende Chöre hört, die dem Zirpen der Maulwurfsgrille ähneln, der hat das heutzutage selten gewordene Vergnügen, einem Rufkonzert der Kreuzkröte Epidalea calamita beizuwohnen. Ihren Namen verdankt sie dem charakteristischen gelben Längsstrich auf ihrem Rücken (Kreuz), und sie ist bekannt für ihre für Amphibien untypische mäuseartige Fortbewegung. Die Kaulquappen dieser Pionierart sind konkurrenzschwach und prädationsanfällig. Dies gleicht sie aus, indem sie keine permanenten Laichgewässer aufsucht wie etwa die Erdkröte, sondern vegetationslose, flache Temporärgewässer bevorzugt, wo es kaum Prädatoren gibt und die vielen anderen Amphibien nicht behagen. Ihre Fortpflanzungszeit dauert von April bis August. Um die Gefahr des Austrocknens zu senken, entwickeln sich die Larven schneller als bei allen anderen heimischen Amphibien.


Bauvorhaben gefährden die neue Heimat

Natürliches Laichgewässer am Pankower Tor - Foto: Ansgar Poloczek

Natürliches Laichgewässer am Pankower Tor - Foto: Ansgar Poloczek

Der ursprüngliche Lebensraum der Kreuzkröte umfasste in erster Linie sandige Fluss- und Bachauen. Bedingt durch den nahezu kompletten Verlust ihrer Primärhabitate in Deutschland, insbesondere durch die Befestigung der Fließgewässer, kommt die Kreuzkröte heute vorwiegend in Sekundärlebensräumen vor. Dabei handelt es sich um extensiv genutztes, strukturreiches Offenland mit temporären Tümpeln, etwa Sand- und Kiesgruben, Bahn- und Baugelände oder suburbane Brachflächen. Diese Sekundärhabitate sind jedoch ebenfalls bedroht, da etwa Kiesgruben zu intensiv genutzt oder rekultiviert werden. Häufig wird auch die Nutzung aufgegeben, so dass die Flächen zuwachsen. Zudem können die Tiere neue Lebensräume kaum mehr besiedeln, da durch die zunehmende Habitatfragmentierung zu große Entfernungen oder unüberwindbare Barrieren zwischen Kreuzkröten-Vorkommen liegen.


Auch in Berlin vom Aussterben bedroht

Berliner Kreuzkröten - Foto: Mirjam Nadjafzadeh

Berliner Kreuzkröten - Foto: Mirjam Nadjafzadeh

Deshalb steht es schlecht um die Art. Die Kreuzkröte ist im Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gelistet und damit streng geschützt. In der Roten Liste Berlins ist sie als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. In der Hauptstadt existiert aktuell nur noch ein Vorkommen am ehemaligen Rangierbahnhof Pankow-Heinersdorf. Aufgrund eines Bauvorhabens, das neben einem Wohnquartier einen Möbelmarkt mit 450 Parkplätzen vorsieht, ist diese Population akut bedroht. Der NABU Berlin fordert daher eine fünf Hektar große Reservatsfläche, um wenigstens einen Teil der Heiners-dorfer Population vor Ort zu erhalten. Derzeit verschlechtern sich die Lebensraumbedingungen zunehmend, so dass der Bestand bereits zurückgegangen ist. Auch darüber hinaus setzt sich der NABU Berlin intensiv für die Erhaltung dieser Kreuzkröten-Population ein. Im Rahmen eines von der Stiftung Natur-schutz Berlin geförderten Projekts hat er 2019 ein Monitoring durchgeführt und mit seinem Projektpartner „Amphi International“ eine Erhaltungszucht etabliert, um den spezifischen Genpool der letzten Berliner Kreuzkröten zu sichern.

Mirjam Nadjafzadeh (aus Natur in Berlin 2/2020)


Kreuzkröte - Foto: Christian Stepf/www.naturgucker.de
Neues im Fall Kreuzkröte

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