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Der Habicht

Heimlicher Herrscher im Großen Tiergarten

Die Habichte haben zusätzlich zu den Stadtwäldern dicht besiedelte Stadtgebiete als Lebensraum erschlossen und gelernt die Vorteile der Großstadt zu nutzen. Zu Gesicht bekommt man ihn jedoch nur selten.

Habichtmännchen - Foto: NABU/Thomas Krumenacker

Habichtmännchen - Foto: NABU/Thomas Krumenacker

Den vogelbegeisterten Berliner*innen ist der Habicht der Inbegriff für die Naturnähe ihrer Hauptstadt. Schließlich verbindet man mit ihm ansonsten dichte, menschenleere Wälder und nicht unbedingt den urbanen Raum. Aufgrund der grünen Strukturen bietet Berlin dem gefiederten Jäger ausreichend Lebensraum – und Schutz. Denn der Habicht ist nicht überall beliebt. Ringeltauben, Rabenvögel, Kaninchen aber auch Haushühner oder Brieftauben stehen auf seinem Speisezettel und das macht ihn bei Geflügel- und Taubenzüchtern unbeliebt. Jährlich stellen Polizisten und Naturschützer in Deutschland Habichtfangkörbe sicher – viele davon in der Nähe von Taubenhaltern.


Einen Habicht erkennt man daran, dass man ihn nicht sieht ...

Den Habicht erkennt man daran, dass man ihn nicht sieht! Mit einer Flügelspannweite von mindestens einem Meter jagt er in deckungsreicher Landschaft und kann sich wendig und geschickt zwischen Bäumen bewegen.

Dennoch gibt es einige Erkennungsmerkmale. Der Habicht ist mit um die 50 (♂) bzw. 60 cm Länge größer als der Sperber. Im Flug ist er an den relativ kurzen und breiten, abgerundeten Flügeln zu erkennen. Das Gefieder ist bei Altvögeln oberseits braun bis grau, unterseits weißlich mit enger und feiner dunkler Querbänderung. Jungvögel haben eine braune Oberseite und ockerfarbene Unterseite mit einem dunklen Tropfenmuster.

Das Weibchen ist deutlich größer als das Männchen. Dieser so genannte Geschlechtsdimorphismus ist allgemein bei Greifvögeln anzutreffen. Ein Vergleich: Während das Habichtmännchen gerade die Größe einer Krähe hat, ist das Weibchen etwa so groß wie ein Mäusebussard.


Der Habicht im Großstadtdschungel

Habicht auf einem Berliner Friehof - Foto: Norbert Kenntner

Habicht auf einem Berliner Friehof - Foto: Norbert Kenntner

In den 1950er und 60er Jahren war der Habicht wegen der Verfolgung durch Hühner- und Taubenzüchter und Beeinträchtigungen durch Umweltgifte (DDT) in einigen Teilen Deutschlands nahezu verschwunden. Seit er eine ganzjährige Schonzeit genießt, geht es mit seinem Bestand wieder aufwärts. Während die erste Berliner Stadtbrut in den 80er Jahren im Grunewald noch von Vogelschützern bewacht wurde, stieg die Zahl stetig an. Heute finden sich Habichthorste in nahezu allen größeren Parkanlagen der Stadt und selbst in Innenhöfen größerer Wohnanlagen. Wegen ihrer Ruhe und Ungestörtheit sind auch Friedhöfe beim Habicht beliebt. Nach aktuellen Erfassungen leben in Deutschland 11.500 bis 16.500 Brutpaare. Eine der höchsten Siedlungsdichten von Habichten weltweit hat Berlin mit etwa 100 Brutpaaren. Derzeit sind die Bestände in Deutschland zwar nicht flächendeckend gefährdet, allerdings verschwindet der Habicht aus manchen Gebieten oder ist dort unerklärlich selten.

Der scheue, einst als Hühnerdieb gejagte Vogel ist also zum "coolen" Großstädter geworden. Zugrunde liegt diesem Verhalten vermutlich ein Anpassungsprozess: In der Stadt droht ihm keine Verfolgung, ausgeprägte Menschenscheu ist nicht mehr notwendig. Und hier ist der Tisch für ihn reichlich gedeckt: Der Berliner Habicht ernährt sich bevorzugt von Stadttauben, von denen Zehntausende jährlich in der Stadt brüten. Auch Kleinvögel, egal ob Spatz oder Wellensittich, stehen auf seinem Speiseplan. Dem geschickten Jäger können selbst Kaninchen und Eichhörnchen zum Opfer fallen.


Ein Habichtjahr in Berlin

Berliner Habichte sind Standvögel und verweilen das ganze Jahr in der Stadt. Die Balz kann daher schon Mitte Februar beginnen. Klicken Sie sich durch ein Jahr im Leben eines Habichts!



  • Während der Balzzeit vollführen Habichtmännchen und -weibchen gut sichtbar eine wahre Kür mit imposanten Schauflügen. Hat das Männchen eine potenzielle Partnerin gefunden, trägt er frisch geschlagene Beute heran, um sie mit diesem "Hochzeitsgeschenk" zu beeindrucken. Mit aufgeplustertem Hinterteil steht er dann da und demonstriert: Ich bin ein guter Jäger. - Foto: Norbert Kenntner

  • Das Männchen beginnt mit dem Bau bzw. Ausbau des alten Horstes und legt "den Grundstein“ für die künftige Kinderstube. Seine Partnerin hilft später fleißig mit und sorgt auch noch während der Brutzeit für die „Begrünung“ des Horstes mit ausgetriebenen Zweigen. Der Habicht bietet häufig mehrere Nistplätze an und das Weibchen wählt schließlich einen Horst aus. Dieser befindet sich meist in der Krone hoher Bäume, manchmal werden auch die Nester anderer Greifvögel oder Krähen genutzt. In Berlin sind besonders Kiefern, Ahorn und Buchen für den Horstbau attraktiv. - Foto: Norbert Kenntner

  • Die Eier werden im März bis Anfang April gelegt und ca. 38 Tage bebrütet. Das Gelege besteht aus 2-5 ovalen, grünlich-weißen Eiern, die im Abstand von 2 Tagen gelegt werden. Das Brutgeschäft übernimmt überwiegend das Weibchen, wobei es von ihrem Partner mit Nahrung versorgt wird. Sie fliegt ihm entgegen und übernimmt die Beute an einem gut einsehbaren Ablageplatz. - Foto: Norbert Kenntner

  • Frühestens Mitte April schlüpfen die ersten Jungen, sie werden 8-10 Tage gehudert. Die Mutter schützt und wärmt hierbei ihre frisch geschlüpften Jungen unter den Flügeln oder im Bauchgefieder. Noch bis zum 20. Tag wacht das Weibchen am Nestrand. - Foto: André Hallau

  • Mitte Mai: Mit einer speziellen Beringungszange werden den Jungvögeln individuell nummerierte Metallringe angelegt. Der einzelne Vogel kann somit identifiziert werden, wenn er erneut gefangen oder tot aufgefunden wird. Die Ringe der Vogelwarte dienen der Erforschung von Wanderungen, Lebensdauer, Sterblichkeit und der Fortpflanzungsbiologie.

  • Mit 40-45 Tagen sind die jungen Habichte flugfähig. Es folgt die sogenannte Ästlingsphase und die anschließende Bettelflugphase, in der die Jungvögel außerhalb des Nestes weiterhin von den Elterntieren gefüttert werden. Die Bettelflugphase kann drei bis sechs Wochen dauern. Habicht Manteln - Foto: Norbert Kenntner

Gefahren der Großstadt

Ab August beginnt dann die Autonomiephase. Das erste Lebensjahr ist das gefährlichste für die Jungtiere. Untersuchungen zeigen Mortalitätsraten von um die 40 Prozent im ersten Lebensjahr, im zweiten noch etwa 30 Prozent. Hat ein Habicht die kritische Zeit überstanden, kann er in freier Natur schließlich bis zu 19 Jahren alt werden.  

Haupttodesursache in Berlin ist nach wie vor der Scheibenanflug. Großflächig verglaste Gebäudefronten, in denen sich die Umgebung spiegelt, werden nicht als Hindernis erkannt und selbst verglaste Wartehäuschen an Bushaltestellen können zur Todesfalle werden. Der Aufprall kann zu Schädeltraumata oder Frakturen führen, die das Ende des Tieres bedeuten. Nicht mehr flugfähig, ist es nicht mehr in der Lage, sich selbständig zu ernähren.

Veterinärmedizinische Versorgung bietet - vorausgesetzt das Tier wird rechtzeitig gefunden - in solchen Fällen die Tierklinik Düppel. Die anschließende Pflege leisten Einrichtungen wie unsere Wildvogelstation.


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Marc Engler bei der Freilassung eines Mäusebussards - Foto: Marc Engler

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