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Die Hornissenschwebfliege

Der harmlose Doppelgänger

Die Hornissenschwebfliege, auch als Waldschwebefliege bekannt, gehört zur Ordnung der Zweiflügler. Dank der hohen Flügelschlaggeschwindigkeit von bis zu 300 Hertz können die Tiere gewissermaßen in der Luft schweben, daher der Name Schwebfliege.

Hornissenschwebfliege (= Große Waldschwebfliege) auf Mädchenauge - Foto: Helge May

Hornissenschwebfliege (= Große Waldschwebfliege) auf Mädchenauge - Foto: Helge May

Die Larven der Art ernähren sich vom Abfall Sozialer Hymenopterennester und stehen somit in engen Kontakt mit ihren Doppelgängerinnen.


Aussehen und Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet der Hornissenschwebfliege erstreckt sich über Europa und Nordafrika nach Asien bis in den Westen Sibiriens. Die Tiere sind vor allem an Wiesen in der Nähe von Wäldern zu finden.


Hornissenschwebfliege auf Fahradschutzblech - Foto: Stephan Härtel

Hornissenschwebfliege auf Fahradschutzblech - Foto: Stephan Härtel

Das Insekt erreicht eine Körperlänge von 16mm bis 22mm. Das Gesicht, Stirn und Fühler sind auffällig gelb gefärbt. Davon setzten sich die dichten und kurzbeharrten rosaroten Facettenaugen ab, die bei Schwebfliegen allgemein besonders groß ausfallen. Der Körper ist im mittleren Körpersegment, dem Thorax, rotbraun glänzend. Daran sitzen die beiden rotbraunen Flügel mit einer Länge von 15,5mm bis 19,5mm. Gut zu erkennen sind die Tiere an zwei schwarzen Binden auf ihrem rotgelben Hinterleib, die sie von anderen Arten der Schwebfliegen gut abgrenzen.

Auch wenn ihr Äußeres stark dem der Hornisse ähnelt, besteht keine Verwandtschaft zwischen den Arten. Vielmehr ist es eine raffinierte Überlebenstaktik der Hornissenschwebfliege. Diese imitiert das Aussehen der Hornisse zum Schutz vor Feinden. Die Nachahmung täuscht Fressfeinde, die dem Tier wegen seines vermeintlichen Hornissen Stachels fernbleiben. Die äußerliche Abgrenzung zur Hornisse scheint für das ungeübte Auge zunächst schwierig, obwohl die Tiere einer anderen Insektenordnung angehören. Dennoch lassen sich eindeutige Unterschiede feststellen. So ist das Tier zum Beispiel kleiner, besitzt nur kurze Fühler und ihr fehlen Stachel und Wespentaille.


Verhalten und Nestbau

Die Männchen warten an Nahrungspflanzen, bis sich ein Weibchen nähert. Ist dieses ausgemacht worden, fällt es das Weibchen zur Paarung an. Für die bevorstehende Eiablage baut das Tier kein eigenes Nest, sondern dringt in Hornissen-, Wespen-, oder seltener auch Hummelnester ein. Dort legt es etwa 40 Eier an die Nesthülle ab. Nach ihrem Schlupf nehmen die Larven die Rolle eines Kommensalen ein. Als Mitesser ernähren sie sich vom Nahrungsrückstand der sozialen Insektenstaaten. Konkret ernähren sich die Larven von abgestorbenen Insekten im Abfallhaufen des Nests. Dort hat die Verwertung des organischen Materials eine reinigende Wirkung. Während ihrer Zeit im Nest häuten sich die Larven, bis sie sich ins Erdreich zurückziehen, um als Puppe zu überwintern. Im Frühjahr schlüpfen die adulten Tiere, wobei die Weibchen wenige Wochen früher schlüpfen. Diese Strategie ist bei Insekten eher seltener anzutreffen.


Nahrung

Während sich die Larven von Abfallresten des Baus ernähren, bevorzugen die adulten Tiere Nektar und Pollen. Sie saugen an verschiedenen blühenden Pflanzen, beispielsweise Schmetterlingsflieder, Baldrian und Oregano. Hornissenschwebfliegen sind sehr gute Bestäuber, die wie viele andere Schwebfliegenarten ein wichtiger Teil des Bestäubernetzwerkes sind. Oft sind Schwebfliegen noch aktiv, wenn Wildbienen aufgrund von Habitatfragmentierung und Pestizideinsatz schon verschwunden sind. Als Bestäuber nehmen Schwebfliegen eine wichtige Rolle im Agrarökosystem ein.


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