Berlin.NABU.de Ökologisch leben Handy-Recycling
Handys für die Havel
Handys für die Havel
Mit Ihrem Althandy können Sie etwas für den Naturschutz tun
Die Untere Havel aus der Vogelperspektive
Ab dem 1. Januar 2011 ist das Mobilfunkunternehmen E-Plus neuer Partner der Kampagne „Alte Handys für die Havel“. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU bis zu drei Euro von der E-Plus-Gruppe. Das Geld fließt in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel. Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas.
Mit der Abgabe Ihres Althandys sorgen Sie also nicht nur für eine umweltgerechte Entsorgung bzw. Wiederverwertung des Gerätes, sondern Sie fördern die Renaturierung eines der größten mitteleuropäischen Feuchtgebiete. Dieses Gebiet gehört zum Naturpark Westhavelland und erstreckt sich zwischen der Havelmündung bei Gnevsdorf nahe der Landesgrenze Brandenburg/Sachsen-Anhalt und der rund 80 Kilometer von Berlin entfernten brandenburgischen Kleinstadt Pritzerbe.
Am 5. August gaben der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzek und Umweltminister Sigmar Gabriel den Startschuss für die Umsetzung des Großprojektes.
Grünes Licht für größte Flussrenaturierung Europas
Drei Jahre nach dem Start der Kampagne im Jahr 2006 waren mit Hilfe der Handyrecycling-Aktion mit dem Partner vodaphone deutschlandweit rund 120.000 Euro für das Projekt gesammelt worden.
Berlin nahm im bundesweiten Vergleich mit über 2000 gesammelten Handys den zweiten Platz ein. Herzlichen Dank an dieser Stelle allen fleißigen Sammlerinnen und Sammlern!
Ideen und Kontakte zu weiteren Sammelstellen sind übrigens immer herzlich willkommen!
Handyrecycling für einen guten Zweck
Verwertung von Handys für die Natur nimmt immer mehr Fahrt auf

Seit Beginn der NABU-Kampagne „Alte Handys für die Havel“ im Jahr 2006, wurden mehr als 55.000 Altgeräte eingeschickt. Neben vielen Einzelpersonen haben sich an der Aktion bereits Unternehmen, Schulen und Behörden beteiligt – unter ihnen die Berliner Polizeidirektion 1. Auch in diesem Jahr kann die Direktion wieder die stolze Summe von 128 gesammelten Handys vermelden und hat diese am 20.1.2011 in der Geschäftsstelle des NABU Berlin übergeben.
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Die Berliner Sammelstellen
Hier können Sie alte Handys abgeben
Charlottenburg-Wilmersdorf
Naturschutzzentrum Ökowerk e.V., Teufelsseechaussee 22-24, 14193 Berlin, Tel: 030/ 300005-0
Friedrichshain - Kreuzberg
Bürgeramt BA Friedrichshain, Frankfurter Allee 35-37
Marzahn-Hellersdorf
NABU-Wildtierstation, Zum Forsthaus 7, 12683 Berlin, Tel: 030/ 54712892
Mitte
Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin, Vorhalle Erdgeschoss
Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin, Vorhalle Erdgeschoss
Stiftung Naturschutz Berlin, Potsdamerstr.68,10785 Berlin, Tel: 030/ 26394-0
Umweltladen Mitte, Seestraße 49 (Fußnähe U-Bhf. Seestr.), 13347 Berlin
NABU-Bundesgeschäftsstelle, Charitèstr. 3, 10117 Berlin, Tel. 284 984 0
Pankow
Rathaus Pankow, Breite Straße 24A, 13187 Berlin
NABU-Landesverband, Wollankstr.4, 13187 Berlin, Tel.: 030/ 9860837-0
Grüne Liga Berlin e.V., Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin, Tel: 030/ 44 33 91-0
Reinickendorf
Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin (Windfang Haupteingang)
Spandau
Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Str. 2-6, 13597 Berlin
Steglitz- Zehlendorf
Rathaus Zehlendorf, Kirchstr.1-3, 14163 Berlin (Eingangsbereich)
Tempelhof- Schöneberg
Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin (Foyer)
Wenn eine Telefonnr. angegeben ist, informieren Sie sich bitte über die Öffnungszeiten.
Renaturierung Untere Havel
Was wird getan?
Wildgänse an der Havel
Zu den Renaturierungsmaßnahmen gehören der Rückbau von Uferbefestigungen und der Anschluss von Altarmen und Flutrinnen, um den Fluss seiner ursprünglichen Form mit einer Vielzahl an Nebenflüssen und Fließen wieder nahe zu bringen. Auen- und Uferwälder werden wieder neu begründet und mit Hilfe von Fischaufstiegsanlagen sollen Wanderfische wie Stör und Lachs den Weg zurück in die Havel finden. Hierdurch wird neuer Lebensraum für Arten natürlicher Feuchtgebiete geschaffen, zu denen Biber, Fischotter, Seeadler oder Eisvogel gehören. Zudem kann die Renaturierung der im Zuge des Klimawandels zu erwartenden zunehmenden Austrocknung der Havel entgegen wirken.
Das Renaturierungsvorhaben wird zu 75 Prozent mit Mitteln des Bundes und zu 25 Prozent mit Mitteln der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie des Projektträgers NABU finanziert.
Weitere Informationen und einen Film zum Projekt finden Sie
hier...

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