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Amphibien

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Amphibien in Berlin

Rotbauchunke

Rotbauchunke

Vor allem im Frühjahr und Sommer fallen sie auf: die doppellebig oder griechisch "amphibisch" lebenden Molche, Frösche und Kröten. Doppellebig, weil sie einen Teil ihres Lebens im Wasser als Kiemenatmer und den zweiten Teil als Lungenatmer an Land verbringen. Im Frühjahr sind es die von den Winterquartieren in die Laichgewässer wandernden Tiere, vor allem dann, wenn ihr Weg über Straßen führt. Hier sind es die Schutzzäune, die auffallen und regelmäßig ihre Erwähnung in den Medien finden. Im Sommer sind es die lauten Konzerte der Teichfrösche, die von den Ufern großer Seen sowie aus kleinen Wasserbecken im Garten auffallen.

Gegenwärtig gibt es in Berlin 13 Lurcharten:

  • Molche: Berg-, Kamm- und Teichmolch
  • Kröten: Erd-, Kreuz- und Wechselkröte
  • Krötenfrösche: Knoblauchkröte
  • Braunfrösche: Moor- und Grasfrosch
  • Grünfrösche: Kleiner Wasserfrosch, Teich- und Seefrosch
  • Unken: Rotbauchunke

Laubfrosch

Laubfrosch

Der Laubfrosch gilt in Berlin als ausgestorben. Die regelmäßig in Berlin gefundenen Tiere gehen garantiert auf Aussetzungen zurück. Auch wenn die Wiederansiedlung durch Privatpersonen in den letzten Jahrzehnten immer wieder versucht wurde, konnte sich in keinem Berliner Gebiet ein Laubfroschbestand langfristig etablieren. Im Übrigen ist das Aussetzen nicht heimischer Tiere nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten.

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