Berlin.NABU.de Projekte Stunde der Gartenvögel
Stunde der Gartenvögel
Stunde der Gartenvögel 2009
Vogelzählung vom 8. bis 10. Mai
Berliner Spatz macht das Rennen
Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel 2009
Der Haussperling...
Rund 40.000 Vogelfreunde nahmen am zweiten Maiwochenende an der bundesweiten Volkszählung der Vögel teil. Sie meldeten alle Vögel, die sie während einer Beobachtungsstunde im Garten, vom Balkon oder beim Spaziergang entdecken konnten. Mit mehr als 20.000 Einsendungen zeigte sich die „Stunde der Gartenvögel“ erneut als Deutschlands größte Vogelzählung. In Berlin führt der Hausperling die Hitliste der am häufigsten beobachteten Vogelarten an, gefolgt von Amsel, Star, Kohl- und Blaumeise. Bereits seit 2004, dem Beginn der Aktion „Stunde der Gartenvögel“, belegen diese Arten in der Hauptstadt die ersten Plätze.
Viele Arten, wenig Individuen
Insgesamt wurden in Berlin 111 Vogelarten mit 25 762 Individuen von 1259 Beobachtern gezählt. Im direkten Vergleich mit den Vorjahren haben die Beobachter 2009 deutlich weniger Vögel gezählt.
2006 beobachtete im Schnitt jeder Teilnehmer 66 Vögel, 2009 waren es nur noch 21. Ob es sich hier um einen allgemeinen Trend handelt, der auch im Rahmen der bundesweiten Auswertung festgestellt wurde, oder um natürliche Bestandsschwankungen werden die folgenden Jahre zeigen.
Während die meisten Arten, von leichten Schwankungen abgesehen, eine gleich bleibende Häufigkeit über den gesamten Zeitraum zeigten, nahmen Arten wie Haussperling, Nebelkrähe, Nachtigall und Gartenrotschwanz in Berlin zu. Andere Arten, unter ihnen Amsel, Kohlmeise, Star, Zaunkönig und vor allem die Singdrossel, wurden Jahr für Jahr seltener gesichtet.
... und eine Beobachterin / Foto: Koch
Turteltaube, Baumfalke, Rotmilan - auch Berliner Raritäten gemeldet
Neben den häufigen und bekannten Vogelarten wurden auch in Berlin seltene Arten wie Gänsesäger, Rotmilan, Baumfalke, Turteltaube, Dohle und Silberreiher beobachtet.
Bemerkenswert ist u. a. die Beobachtung von Seidenschwänzen Mitte Mai. Konnte dieser in Nordeuropa beheimatete, durch sein buntes Gefieder auffallende Singvogel ursprünglich nur in mehrjährigen Abständen bei uns als Invasionsvogel beobachtet werden, trat er in den letzten Jahren regelmäßig in den Winterhalbjahren auf. 2009 konnte die Art noch bis in den April in großer Anzahl gesichtet werden.
Beitrag zum Naturschutz
Gerade die Veränderungen der Vogelwelt im Jahresverlauf, aber auch über größere Zeiträume sind interessante, für den Naturschutz wichtige Betätigungsfelder. Vor allem durch das frühzeitige Erkennen von Bestandsrückgängen und die Ermittlung der Ursachen können Schutzmaßnahmen für den Erhalt der gefährdeten Arten umgesetzt werden. Einen Beitrag dazu leisten auch die Teilnehmer der Stunde der Gartenvögel!
9. Juni 2009
Einen Überblick über die zahlenmäßige Entwicklung einzelner Vogelarten finden Sie hier:
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Stunde der Gartenvögel 09
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Zahl der Vögel geht zurück
NABU legt Ergebnisse zur „Stunde der Gartenvögel 2009“ vor

Rund 40.000 Vogelfreunde beteiligten sich an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“. Haussperling und Amsel sind mit Abstand die häufigsten Vogelarten in Städten und Dörfern. „Die Zahl der beobachteten Vögel ist bei manchen Arten deutlich zurückgegangen – möglicherweise ein Alarmsignal“, so NABU-Präsident Tschimpke.
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Bestimmungshilfen und allgemeine Informationen
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Hilfen zum Bestimmen der Vögel...
...sowie die Aufzeichnung einer Radiosendung mit Jens Scharon vom NABU Berlin:
Der NABU möchte sich bei allen, die mitgemacht haben, ganz herzlich bedanken! Sein ganz besonderer Dank gilt dem diesjährigen Schirmherrn, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, sowie allen Sponsoren und Förderern für die großzügige Unterstützung!
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