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Linum-News
Etikettenschwindel im Oberen Rhinluch
Schutzgebiet für Linumer Kraniche in Gefahr?

Der berühmteste Kranichrastplatz Deutschlands zieht jeden Herbst viele tausend Besucher in seinen Bann. Wegen seines hohen Naturschutzwertes bemühen sich seit vielen Jahren die verschiedenen Akteure vor Ort um die Ausweisung der Flächen als Naturschutzgebiet. Doch neue Nachrichten aus dem zuständigen Brandenburger Ministerium stimmen alles andere als hoffnungsvoll…
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Storchenfest in Linum
NABU-Naturschutzstation Storchenschmiede ist dabei

Auch in diesem Jahr lädt Linum wieder zu seinem Storchenfest ein. Das kleine Örtchen liegt rund 50 Kilometer nordwestlich von Berlin und ist ganzjähriges Ziel von Naturfreunden aus ganz Deutschland: sei es von Frühjahr bis Sommer zur Storchensaison oder im Herbst zum großen Zug der Kraniche. Am Wochenende vom 6. und 7. August 2011 findet wieder das Storchenfest statt.
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Störche in Linum eingetroffen!
Beginn der Storchensaison in Linum

Pünktlich zum Saisonauftakt der Storchenschmiede sind die ersten Weißstörche im Storchendorf Linum im Oberen Rhinluch eingetroffen. Seit dem 2. April 2011 hat das NABU-Naturschutzzentrum wieder seine Pforten geöffnet. Der NABU Berlin lädt herzlich zum Besuch der Storchenschmiede und zu Führungen durch Linum und die Umgebung ein.
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Bei Storch und Kranich kocht man Schwedisch
IKEA Berlin spendiert Storchenschmiede Linum eine neue Küche

Am Samstag, den 15.01.2011 fand die Berliner KNUT Baumweitwurf-Meisterschaft bei IKEA Lichtenberg statt. Auch der Naturschutzbund Deutschland (NABU) war dabei. Aber nicht, um sich an den sportlichen Aktivitäten zu beteiligen – nein, der NABU Berlin bekam von Jutta Iskalla, Einrichtungshauschefin IKEA Lichtenberg einen Topf überreicht! Und dieser wertvolle Topf hatte es in sich, denn er steht symbolisch für eine neue Küche für das NABU Naturschutzzentrum Storchenschmiede Linum.
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Idee Natur - Gewinner der 2. Wettbewerbsstufe ausgewählt
Naturschutzgroßprojekt im Rhinluch war leider nicht dabei
Sonnenuntergang an den Linumer Teichen / Foto: Watzke
Der Projektvorschlag "Niedermoor-Regeneration und ländliche Entwicklung im Oberen Rhinluch" im Wettbewerb IDEE.NATUR, ausgeschrieben vom Bundesamt für Naturschutz hat die zweite Stufe des Wettbewerbs leider nicht erreicht.
Verschiedene regionale Gruppierungen, darunter der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch, die NABU Storchenschmiede und die Naturschutzstation Rhinluch, hatten sich zu einer Projektgruppe zusammengeschlossen, um ein Großprojekt mit dem Ziel der Regeneration der Niedermoorlandschaft des Rhinluches „anzuschieben“. Gleichzeitig ging es bei der Ausschreibung um die Entwicklung neuer wirtschaftlicher Perspektiven für die Region. Im Juni 2009 wurden die Gewinner bekannt gegeben.
Weiter Informationen finden Sie unter
www.bfn.de
Projekt "Fluse I" erfolgreich
Phantasiereiche Bruthilfe für Flussseeschwalben auf den Linumer Teichen
Fluse I /Foto: Watzke
Die Bruthabitate der Flussseeschwalbe im Binnenland Deutschlands sind rar geworden. Diese Seeschwalbe bevorzugt vegetationslose Uferbereiche oder Inseln, die durch Gewässer- ausbau fast verschwunden sind. Diese Brutplatz- verluste in Kombination mit Nahrungsmangel durch Gewässerverschmutzung führten dazu, dass der Flussseeschwalbenbestand bis in die 1980er Jahre stark zurück gegangen ist. Maßnahmen zur Gewässerreinhaltung und die Anlage von künstlichen Brutstätten (Schotterinseln, Brutflöße) ließen den Bestand inzwischen wieder auf etwa 2.500 Brutpaare im deutschen Binnenland anwachsen. Eine immer noch geringe Zahl!
Auch in den Linumer Teichen wurden auf einer künstlich angelegten Insel in den letzten Jahren bis zu 19 Brutpaare gezählt. Leider hielt die Holzkonstruktion nicht lange und musste entfernt werden. Durch marode Stellen an der Plattform konnten Raubsäuger an Gelege und Jungvögel gelangen und den Nachwuchs der letzten beiden Jahre vollständig vernichten.
Bei der Montage /Foto: Watzke
Für den Bau eines neuen Brutfloßes fanden die Mitarbeiter der Storchenschmiede Linum kompetente Partner: Die Fehrbelliner Firma Berger-Karin, die sonst Förderanlagen herstellt, baute in neues Floß und unterstützte die Aktion finanziell. Die Metallkonstruktion schwimmt auf Plastikfässern, die Wolfgang Arndt aus Linum zur Verfügung stellte, und garantiert eine lange Haltbarkeit. Die nötigen Aufbauten, wie z.B. einen kleinen Zaun, der verhindert, dass die flugunfähigen Jungvögel ins Wasser fallen können, finanzierte der Landschaftsförderverein "Oberes Rhinluch". Beim Zusammenbau und Zuwasserlassen des Brutfloßes, das den Namen "Fluse I" bekam, halfen die Projektmitarbeiter der Naturschutzstation Rhinluch. Der Verein "Teichland Linum" stellte ein Boot zur Verfügung, um das Floß auf das Wasser zu ziehen, so dass die Besucher des Teichgebietes von einem der Beobachtungstürme nun wieder die Möglichkeit haben, das Treiben auf der Brutinsel zu beobachten.
Übrigens: Nur eine halbe Stunde nach Ausbringen des Floßes siedelte sich ein Seeschwalbenpaar an - die Vögel waren bereits sozusagen in "Legenot".
Vielleicht wird es in diesem Jahr bei einem Paar bleiben, denn eigentlich beginnen die Flussseeschwalben im Mai zu brüten. Die Zukunft dieser eleganten Flieger scheint im Teichgebiet aber gesichert.
Natürlich soll es nicht bei diesem einen, etwa neun Quadratmeter großen Brutfloß bleiben. Wenn sich die Konstruktion bewährt und sich Sponsoren finden, sollen noch weitere folgen.
Die Storchenschmiede Linum bedankt sich bei allen Unterstützern und ganz besonders bei der Firma Berger-Karin.
Eine ausgezeichnete Idee
Konzept für Naturschutzgroßprojekt im Oberen Rhinluch schafft erste Etappe im Wettbewerb Idee.Natur
Auch der Seeadler würde vom besseren Schutz seines Lebensraums profitieren/ Foto: Strukow-Hamel
Als Mitglied der Projektgruppe freut sich der NABU Berlin über einen ersten Erfolg des Projektvorschlages "Niedermoor-Regeneration und ländliche Entwicklung im Oberen Rhinluch" im Wettbewerb Idee.Natur. Gemeinsam prämieren die Bundesministerien für Umwelt und für Landwirtschaft Konzepte für Naturschutzgroßprojekte, die zugleich den Regionen Perspektiven für eine wirtschaftliche Entwicklung eröffnen. In einer ersten Etappe wurde der Projektvorschlag für das Obere Rhinluch unter 122 eingereichten Ideenskizzen als einer der zehn besten ausgewählt und mit einem Preisgeld von 10.000 honoriert.
Linumer Teichgebiet/Foto: Wegener
Ziele des Großprojekts in der Niedermoorlandschaft des Rhinluches, dessen 4000 ha großes Kerngebiet den Moorkern und das großflächige Linumer Teichgebiet mit den angrenzenden Grünlandflächen umfasst, sind einerseits die Regeneration des Moores und die Stabilisierung des Wasserhaushaltes der Landschaft. Die Jury betont die Bedeutung der wenig zerschnittenen und gering besiedelten Landschaft für zahlreiche schützenswerte Pflanzen- und Tierarten von herausragender Bedeutung für den Naturschutz. Herausgehoben wird die Tatsache, dass sich das Obere Rhinluch zum größten mitteleuropäische Rastgebiet des Graukranichs entwickelt hat.
Ebenso wichtig für die Förderfähigkeit des Projektes ist die mögliche "Inwertsetzung" der Landschaft. Neue Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sollen laut Projektskizze durch die Vermarktung regionaler Produkte (ökologischer Landbau, Handwerk, Einrichtung einer übergreifenden Regionalmarke) und den sanften Erlebnis-Tourismus entstehen.
Zur Projektgruppe gehören der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch als Projektträger, die NABU Storchenschmiede, Vogelschutz-Komitee e.V., Teichwirtschaft Linum, Naturschutzstation Rhinluch und weitere Unterstützer.
Mit einer Auftaktkonferenz am 31. Mai in den Räumen der Storchenschmiede Linum, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind, sollen Partner aus den Landkreisen OPR, OHV und HVL aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus, Behörden usw. gewonnen werden.
Welche Früchte diese Konferenz trägt, dürfte für den weiteren Erfolg im Wettbewerb wichtig sein: Bis zum Ende des Jahres soll ein realisierungsfähiges Konzept eingereicht werden, dann werden von den zehn Wettbewerbsbeiträgen, die noch "im Rennen" sind, fünf ausgewählt. Diese erhalten für einen Zeitraum von bis zu zwölf Jahren mehrere Millionen Euro Fördermittel des Bundes. Ab Mitte 2009 könnte mit der Umsetzung begonnen werden.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter
www.bfn.de

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