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Turmfalken-Tagebuch 2008
Turmfalken-Tagebuch 2008
Hier finden Sie die Einträge in das Tagebuch seit dem 16. April.
13. Mai 2008:
Unser Turmfalkenpaar ist gut eingespielt: Das Weibchen, das die meiste Zeit auf den Eiern sitzt, wird ab und an von ihrem Partner abgelöst. Alles klappt reibungslos. Er versorgt sie gut mit Futter, das er - vermutlich in einem Nachbarkasten - deponiert. Entsprechend mehren sich die Gewölle im Kasten. Das Paar macht einen stabilen Eindruck. Ein gutes Zeichen für eine erfolgreiche Brut!
Sechs Eier: Klasse Leistung!
5. Mai 2008:
Geschafft! Unsere Turmfalkendame scheint stolz auf ihre sechs Eier zu blicken.
Am rechten Kastenrand sind inzwischen unverdaute Nahrungsreste, sogenannte Gewölle, zu sehen. Auch eine erste Mauserfeder (Handschwinge) ist zu erkennen. Die Mauser beginnt bei den Weibchen während des Brütens. Sie verlieren nur einzelne Federn, um stets flugbereit zu sein.
23. April 2008:
Das vierte Ei!
Das Weibchen hat eine neue Nestmulde, näher am Eingang angelegt. Gerne haben die Vögel eine gute Aussicht auf die nahe Umgebung. So sind z. B. Feinde, wie Mäusebussarde oder Habichte, schneller zu entdecken.
Am 23. April gelingt uns auch dieser Schnappschuss:
Brutablösung des Männchens durch das Weibchen. Das Männchen (links) ist zu erkennen an dem grauen Kopf, grauen Schwanz mit dunkler Endbinde und den dunklen Punkten auf dem rostroten Gefieder,
Das Weibchen drängt sich an das Männchen, worauf er bereitwillig aufsteht und ihr das Brutgeschäft überlässt.
In der Brutpause setzt sie Kot ab oder frisst die vom Männchen gebrachte Beute.
21. April 2008:
Nachdem das Turmfalkenweibchen eine kurze "Verschnaufpause" eingelegt hat, ist heute das dritte Ei im Kasten.
18. April 2008:
Das zweite der rotbraun gesprenkelten, fast runden Eier ist gelegt. Die Bindung an das Gelege ist noch nicht sehr fest. Immer wieder erhebt sich das Weibchen und steht im Eingang des Nistkastens. So kann man - wie auch an den folgenden Tagen - einen Blick auf die Eier werfen.
Das erste Ei!
16. April 2008:
Endlich hat das Weibchen das erste Ei in die Nestmulde abgelegt.
Es wird von Beginn an bebrütet. Das Weibchen bedeckt das Ei mit dem Bauchgefieder. Ein federloser Bereich - der sogenannten Brutfleck- ermöglicht dabei den Direktkontakt des Eis mit der Haut des Weibchens.

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