Berlin.NABU.de Natur erleben Storchenschmiede Linum Kranichsaison
Kranichsaison
Saison 2011
Kranichzug – Linum erwartet seine Gäste
Glücksvögel versammeln sich zum Zug nach Süden

In wenigen Tagen werden am Himmel die V-förmigen Ketten ziehender Gänse und Kraniche immer häufiger zu sehen sein. Auf ihrem langen Weg zu den Überwinterungsgebieten legen zehntausende Vögel zur Freude vieler Naturinteressierter in Brandenburg eine Rast ein. Auch in diesem Jahr bietet der NABU Berlin Exkursionen zu diesem Schauspiel an.
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Saison 2010
Unterwegs zu den Vögeln des Glücks
Mehr als 30.000 Kraniche bereits in Linum zu beobachten

Der Herbst macht sich in diesem Jahr nicht nur durch seine kühlen Temperaturen bemerkbar. Auch an der stetig steigenden Zahl der Kraniche im Oberen Rhinluch bei Linum ist der Wechsel der Jahreszeiten zu erkennen. Seit gestern sind mehr als 30.000 dieser majestätischen Vögel zu beobachten. Wer das Schauspiel bei gutem Wetter erleben möchte, dem ist an diesem Wochenende eine Fahrt nach Linum zu empfehlen.
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Saison 2009
Zehntausende Kraniche waren zu Gast
AG Kranichschutz zieht Bilanz der Saison 2009 im Rhin-Havelluch

Der kleine Ort Linum am Rande des Rhinluchs war in den letzten Wochen wieder ein besonderer Anziehungspunkt für viele Naturinteressierte. Der Grund: bis zu 75.000 Kraniche hielten sich zeitgleich im Gebiet auf – tagsüber auf den umliegenden Maisstoppelfeldern äsend, abends sich für den Einflug in die Schlafgewässer sammelnd. Es ist ein immer wieder faszinierendes Schauspiel!
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Kraniche ziehen weiter
Mehr als zwei Drittel der Kraniche sind bereits auf dem Weg
Mit oder ohne Spektiv - die Kraniche stehen im Mittelpunkt des Interesses.
Zum Ende des Oktobers begann nun die Zeit des Aufbruches. Ähnlich wie im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der rastenden Kraniche wieder beachtliche Werte: Am 27. Oktober wurden an den verschiedenen Rastplätzen im Rhinluch mehr als 78 000 Vögel gezählt. Inzwischen haben sich schon mehr als zwei Drittel von ihnen auf den Weg nach Süden gemacht (aktuelle Zahlen finden sie bei www.oberes-rhinluch.de). Bis zum 15. November werden von der Storchenschmiede Linum an den Wochenenden noch Führungen zu den Rastplätzen angeboten.
4. November 2009
Die großen Grauen sind wieder da!
Beginn der Kranichrast im Rhin-Havelluch

Im Rhin-Havelluch,das mittlerweile zu den bedeutendsten Rastgebieten Europas zählt, hat der Einflug der Kraniche begonnen Der kleine Ort Linum am Rande des Rhinluchs ist ein besonderer Anziehungspunkt für viele Besuche. In der Nähe befindet sich der größte Kranichschlafplatz innerhalb des Rastgebietes. Am 22. September wurden beim abendlichen Einflug schon 21.100 der majestätischen Vögel gezählt.
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Saison 2008
Rekordbesuch 2008
Abschließende Ergebnisse der Saison liegen vor
Kraniche / Foto: Herrmann
Die Entwicklung des Rhin- und des Havelluches zum größten Kranichrastgebiet Europas hat sich im Herbst 2008 fortgesetzt. Am 14. Oktober wurden 84.980 Kraniche in diesem Gebiet registriert, so viel wie nie zuvor. Weltweit kann man die Plätze, in denen sich Kraniche in so hohen Zahlen versammeln, an einer Hand abzählen. Um diesen Rastplatz zu erhalten ist die Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Rhin-Havelluch seit vielen Jahren aktiv. Koordiniert durch die Rastplatzbetreuer E. Hinke (Rhinluch) und H. Schreiber (Havelluch) arbeiten die Storchenschmiede Linum, die Natuschutzstation Rhinluch des Landesumweltamtes Brandenburg und der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch eng zusammen, um dieses Gebiet mit seinem einzigartigen Naturschauspiel des Vogelzuges zu erhalten. Schwerpunkt hierbei ist u.a. die Besucherinformatin und -lenkung, um Störungen in sensiblen Berichen wie Schlaf-, Vorsammel- und Äsungsflächen zu vermeiden. So nahmen während der letzten Kranichrast zwischen September und November fast 3.000 Besucher an den beliebten Führungen der Storchenschmiede teil.
2. Februar 2009
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Die Kranchsaison 2008 - Daten und Diagramm
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Kranichrekord im Rhinluch
Über 80.000 Kraniche rasten im Linumer Teichland
Foto: Herrmann
Im Linumer Teichland wurden in diesem Herbst alle Rekorde der Vorjahre gebrochen: Die Anzahl der Graukraniche, die hier eine Rast einlegen auf dem Weg in ihre Winterquartiere, ist im Oktober über die 80.000er Marke geklettert! Am 14.10. ergab die Zählung durch Mitglieder der AG Kranichschutz 80.470 Tiere für den Schlafplatz Linum (Rhinluch)! Das Rhin-Havelluch zählt inzwischen zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen Europas, was nicht zuletzt den umfangreichen Schutzmaßnahmen in der Region zu verdanken ist.
Das Rhin-Havelluch mit dem Linumer Teichgebiet liegt zentral in der westeuropäischen Zugroute der Graukraniche. Auf dieser Route ziehen die von ihren Brutgebieten in Skandinavien, dem Baltikum, Polen und westlichen Teilen Russlands kommenden Großvögel in Richtung ihrer Winterquartiere, zu denen die spanische Extremadura gehört. Das ausgedehnte Teichland rund um das Dörfchen Linum und die umgebenden Äcker und Wiesen bieten den Tieren günstige Bedingungen, um auf dieser anstrengenden Reise eine Rast einzulegen: Im seichten Wasser der Linumer Teiche stehend und damit gut geschützt vor Feinden, verbringen sie hier die Nächte. Wahres Kraftfutter, um die Energiereserven für den Weiterflug ins Winterquartier aufzufüllen, finden sie auf den abgeernteten Maisfeldern in der Region, wo Futtermais für die hiesige Viehwirtschaft angebaut wird. Henrik Watzke, Leiter der NABU-Storchenschmiede in Linum, erklärt die diesjährigen hohen Kranichzahlen mit der guten Reproduktionsraten der Kraniche in den letzten Jahren und der Tatsache, das offensichtlich immer mehr Kraniche die westlichen Zugroute nutzen. Und nicht zuletzt scheint das gute Kranichmanagement vor Ort zu greifen: Absperrungen im Gebiet gewährleisten den Tieren eine ungestörte Rast, trotz des großen Besucherandranges. Die Teiche bleiben bis zum Winter „bespannt“, Wiesenflächen werden zusätzlich überflutet, um den Kranichen weitere Schlafplätze zu bieten. Ablenkfütterungen und Bewachung der Felder durch Mitglieder der AG Kranichschutz dienen dem Schutz der Neusaaten der ansässigen Landwirte, um Konflikte zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu vermeiden. Viele freiwillige Kranichschützer sind alljährlich hier aktiv, erfassen im Morgengrauen die Kranichzahlen, führen Besucherinnen und Besucher zu interessanten Beobachtungspunkten oder informieren die interessierten Medien .
Für die Überwachung der Kranichbestände sind die ehrenamtlichen Rastplatzbetreuer Ekkehard Hinke und Horst Schreiber in Zusammenarbeit mit dem Landesumweltamt Brandenburg verantwortlich. Aktuelle Zahlen rastender Kraniche werden im Internet wöchentlich auf der Homepage des Landschaftsfördervereins www.oberes-rhinluch.de veröffentlicht.
Die AG Kranichschutz wird unterstützt durch Kranichschutz Deutschland www.kraniche.de.
Saison 2007
Einflug der Kraniche hat begonnen
Der Vogel des Glücks ist diesmal zeitig da
Graukraniche äsen gerne auf abgeernteten Maisfeldern.
Im Rhin-Havelluch, das mittlerweile zu den bedeutendsten Rastgebieten Europas zählt, hat der Einflug der Kraniche begonnen! Der kleine Ort Linum in der Ostprignitz ist ein besonderer Anziehungspunkt für viele Besucherinnen und Besucher, denn in dessen Nähe befindet sich der größte Kranichschlafplatz innerhalb des Rastgebietes. In diesem Jahr sind die Kraniche etwa zwei Wochen eher da als üblich. Am 23. September wurden hier beim abendlichen Einflug schon 18.920 der majestätischen Vögel gezählt.
Die „Kranich-Begeisterten von Linum“ werden in den kommenden Wochen wieder mit ganzem Einsatz dafür sorgen, den großen Vögeln eine störungsarme Rast zu ermöglichen und den Interessierten dieses faszinierende Naturschauspiel nahe zu bringen.
Die Storchenschmiede Linum bietet wieder Führungen an, die ein störungsfreies Beobachten der Vögel ermöglichen. Gleichzeitig wird viel Interessantes über Kraniche und Gänse vermittelt.
Saison 2006
Stau bei Kranichs während Frühjahrszug '06
Seltenes Naturschauspiel in Linum
Graukraniche / Fotos: Henrik Watzke
Eigentlich geht der Frühjahrszug der Kraniche über Linum fast unmerklich von statten. Zahlen von mehr als 3.000 rastenden Kranichen im März sind in "normalen" Jahren eine Seltenheit.
Doch in diesem Jahr sind die Vögel durch die schier nicht enden wollenden Kälteperioden gezwungen, länger zu verweilen.
Am Sonnabend (11. März) bot sich uns ein nie gesehenes Bild: Auf einem Acker mit vorjähriger Maisstoppel standen Tausende Kraniche, und es kamen immer noch welche dazu.
Die Vögel zu zählen, war absolut unmöglich, und so schätzten wir schließlich ca. 10.000, die sich die letzten Maiskörner unter dem Schnee hervorscharrten und dabei die Luft mit ihren weithin hallenden Rufen erfüllten.
Kraniche im Schnee
Im März beziehen die Kraniche ihre Brutreviere, und da war es nicht verwunderlich, dass im Schnee auch mächtig gebalzt wurde.
Wunderschön war es anzusehen und zu -hören, wie die majestätischen Vögel ihre Ritualtänze vollführten und dabei ihre schmetternden Rufe erschallen ließen! Die Herkunft der Kraniche war europäisch. Anhand der Beringung konnten wir je einen Vogel aus Finnland, Schweden und Deutschland indentifizieren...
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Gelb-rote Beringung = Kraniche aus Finnland
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Blau-rote Beringung = Kraniche aus Deutschland
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16833 Linum
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16833 Linum


