Berlin.NABU.de Natur erleben Kinderferienlager

Kinderferienlager

Kinderferienlager

Mit Rucksack und Schlafsack...!

Zeltstadt

Zeltstadt / Foto: E. Berger

Hallo liebe Naturfreunde!
Ihr habt es bereits gelesen: "Mit Rucksack und Schlafsack punkt, punkt, punkt!"

Rucksack, Schlafsack ist ok, doch was bedeutet "punkt, punkt, punkt"? – –

Aber erst zum "ok":
Leichte und warme Kleidung in gedeckten Farben, Trinkflasche, Regenbekleidung, festes Schuhwerk, Wasch- /Zahnputzzeug, Handtücher, Kuscheltier, Buch, Fernglas und Lupe, Kopfbedeckung, Versicherungskarte, Taschengeld, Isomatte oder Luftmatratze... – Na, seid ihr bereit! Rucksack gepackt und ab ins "Naturerlebniscamp in Linum" – doch halt! Es fehlt ja noch dieses "punkt, punkt, punkt"!

FERIENZEIT - NATURERLEBNISZEIT!!!

Die Storchenschmiede

Kanufahren

Kanufahren / Foto: E. Berger

Ferien machen in Zelten auf einer Obstbaumwiese in der Storchenschmiede in Linum, zwischen Pferden, Storchengeklapper, summenden Bienen, flatternden Schmetterlingen und duftenden, aber auch gut schmeckenden Kräutern.

…und ihr sollt nun auch einen kleinen Einblick in unseren Naturerlebniscamp bekommen.
Aber keine Angst: ich will hier nicht umweltpädagogisch referieren, denn wir wissen alle selbst wie wichtig es ist, Kindern die Natur erlebbar zu machen durch Sammeln, Ausprobieren und Spielen. So sollte es auch im "Naturerlebniscamp in Linum" sein.

NABU-Feriencamp '07

in der Storchenschmiede Linum

Gruppenbild

Gruppenbild

Hi, hier ist Henrik, der Chef der Linumer Storchenschmiede. Und so sehe ich nach zwei Wochen Feriencamp aus: sonnenverbrannt, ausgelaugt, aber doch zufrieden. Trotz der Verantwortung und der Zweifel, ob alles so läuft, wie wir es geplant hatten, war es wieder ein Höhepunkt unseres Jahresprogramms.
      Je 18 Kinder von 8 bis 12 Jahren hatten jeweils eine Woche lang Zeit, mit uns gemeinsam die Natur in und um Linum herum zu erkunden. mehr mehr...

Sommercamp 2006

Linum-Ferien in einem Superjuli

Badespaß

Badespaß

 
Natürlich machte auch uns die Hitze zu schaffen, und wir "mussten" jeden Tag zum Ruppiner See fahren, um uns ausgiebig abzukühlen. So wurde aus einer Ganztags- schon mal eine Halbtagswanderung. – Zum Glück war Maren, unsere Rettungsschwimmerin, allzeit einsatzbereit.


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Feriencamp 2005

Naturnaher Ferienspaß

Zeltdorf

Zeltdorf

In den ersten beiden Wochen der Sommerferien fand wieder zweimal das beliebte Feriencamp in der Storchenschmiede Linum statt.
Diesmal nahmen jeweils 18 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren teil.

Hier etwas zu den Highlights und den umweltpädagogischen Intentionen...



Im letzen Jahr kam ein junger Teilnehmer zu Wort, der seinen Schulaufsatz übers Camp für unsere Seite noch ein bisschen umgeschrieben hat:

mehr mehr...

Ganz viele Vögel und mehr...

Ein Rückblick auf 2004

Meisenberingung

René beringt eine Blaumeise / Foto: E. Berger

Tobias, 10 J., berichtet:
Der Ansturm aufs Ferienlager war so groß, dass die NABU-Leute 2 gemacht haben, und sie haben erzählt, sie hätten auch 3 machen können. Auf jeden Fall war ich diesmal dabei, und es war echt super! Wir haben so viele Sachen gemacht, schade, dass ich mir nicht aufgeschrieben habe, was wir wann gemacht haben! Das wäre nämlich ein tolles "Naturtagebuch" geworden. Vielleicht das nächste Mal!

Also: wir haben Vögel beringt, nämlich Kohlmeisen, Blaumeisen und Mönchgrasmücken - die heißen so, weil sie eine schwarze Kappe auf dem Kopf haben, erklärte uns Stefan und auch, warum die kleinen Vögel überhaupt beringt werden.
Eine Storchenwanderung im Dorf haben wir auch gemacht, und vor der Wanderung hat uns Henrik die Storchenausstellung gezeigt und eine Menge über Störche erzählt. Dann sind wir los, um uns die Storchennester (richtig heißen sie "Horste") im Dorf durch ein Spektiv, also ein großes Fernrohr, anzusehen. Da konnten wir erkennen, was die Storchenkinder und was die Eltern waren, die sehen nämlich ganz verschieden aus!

Was alles im Teich wohnt

Tümpeln

Beim Tümpeln / Foto: E. Berger

Ein anderes Mal tümpelten wir, also wir haben mit dem Käscher aus einem Teich Tiere rausgeholt. Was da so alles drin lebt und rumschwimmt: Blutegel, Teichfrösche, aber auch ganz seltene Rotbauchunken. Die haben wir für kurze Zeit in ein Aquarium gesetzt. Dort konnten wir sie besser beobachten. Störchen, die sie fressen wollen, zeigen sie einfach ihren roten Bauch und dann denken die, sie wären giftig.

Auch Schleiereulen haben wir beringt. Die waren in einer Scheune. Ich durfte auch eine zum Beringen halten. Sie hat sich kuschelig angefasst, aber auch gestunken, und auf einmal hat sie auf meine Hose geschissen. Das sah ganz weiß aus!

Es hat auch geregnet, da sind wir im Zelt geblieben oder waren in der großen Scheune, wo wir auch oft zusammen gegessen haben. Dort konnten wir mit Till toben, oder wir haben mit Elisabeth gemalt, gebastelt oder Papier geschöpft. Habt ihr das schon mal gemacht? Bei mir war es das 1. Mal! Es geht so: Papierschnipsel wurden über Nacht in Wasser eingeweicht und mit einem Farbquirl zu einem Papierbrei verrührt. Dieser "Griesbrei" kam dann in eine Babywanne. Ich bekam einen Schöpfrahmen, wo der Brei rein sollte und das war gar nicht so einfach. Ich brauchte 2 Versuche! Dann musste der obere Teil des Rahmens vorsichtig abgenommen und der Rest auf ein Tuch gekippt werden, dann sollte ich auch den anderen Teil des Rahmens wegnehmen und übrig blieb nur noch die Papiermasse. Das alles wurde dann zwischen 2 Scheuerlappen und zwischen 2 Brettern auf den Boden gelegt, und ich sollte mich draufstellen, damit das Wasser raus kam und es so trocken wie möglich war. Nun musste das ganze noch trocken gebügelt werden, und fertig war das Papier: selbst geschöpft! Ich habe es 2 mal gemacht und beim 2. Mal habe ich vor dem Bügeln Blüten von Ringelblume und Beinwell auf das feuchte Blatt gelegt und dann eingebügelt. Das sah richtig toll aus! Ist bestimmt ein tolles Geschenk, für wen, muss ich mir noch überlegen!

Auf dem Ziegenhof

Strohburg

Auf der Strohburg / Foto: E. Berger

Lebendmäuse-Fallen haben wir hinten an der Hecke und am Komposthaufen aufgestellt. Da war eine Brandmaus drin, die wir später auch wieder frei ließen. Auf dem Ziegenhof war eine Strohburg, wo wir rumhopsen konnten. Der Ziegenmelker hat uns viel von seinen Ziegen erzählt und wie er Milch und Käse macht, aber das hab ich einfach vergessen, so eine Menge wirbelt mir noch jetzt im Kopf rum. Wir haben auch noch viel mehr gemacht, als ich jetzt geschrieben habe. Vielleicht wollt ihr ja das nächste Mal auch mitmachen. Dann lasst euch doch einfach überraschen. Ich glaub, wir haben nicht nur megaviel Spaß gehabt, sondern auch alle ne Menge über kleine und große Vögel und andere Tiere gelernt.

Mit meiner DigiCam hab ich total viele Bilder gemacht, und einige sind echt gut geworden - sagt sogar mein Bruder. Ich schicke sie ein und mache beim NABU-Wettbewerb "Fotofüchse" mit.

Und am Ferienlager nehme ich bestimmt auch noch mal teil!

***


So weit Tobias. Vielen Dank für Deinen erstklassigen Bericht! Also dann bis zum nächsten Jahr, wenn's bei uns wieder heißt:

FERIENZEIT - NATURERLEBNISZEIT!!!


Liebe Grüße!
Eure Elisabeth
Meine E-Mail-Adresse: flughafensee@nabu-berlin.de

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